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Heimat Fremde Heimat [2015.05.17]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat

Katalogzettel

Titel Heimat Fremde Heimat [2015.05.17]
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Meixner, Silvana [Moderation] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2015.05.17 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; Volksgruppe Slowen/innen ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-11329_05
Medienart DVD
Gesamtwerk/Reihe Heimat, fremde Heimat

Information

Inhalt

Die Not lindern - Nepalesen und Nepal-Freunde helfen
Viele Menschen in Österreich haben einen besonderen Bezug zu Nepal. Vor allem das Himalayagebirge - das sogenannte "Dach der Welt" - stellt ein Traumziel für Alpinistinnen und Alpinisten dar. Ihre Erfahrungen waren bis jetzt nur positiv: Österreicher, die nach Nepal reisten, verliebten sich in das Land. In Österreich leben mehr als 600 Nepalesinnen und Nepalesen. Der Großteil sind Studentinnen und Studenten, andere sind Flüchtlinge, die vor dem Bürgerkrieg in den Jahren zwischen 1996 und 2006 nach Europa flüchteten. Viele haben durch die verheerenden Erdbeben ihre Verwandten verloren und die Nachricht erhalten, dass ihre Häuser zerstört wurden. Trotz der großen Trauer versuchen sie jetzt mit ihren Freunden Hilfe zu organisieren. Mehmet Akbal berichtet.

Ist Artikel 7 des Österreichischen Staatsvertrags nach 60 Jahren erfüllt?
Auch die österreichischen Volksgruppen der Kärntner Slowenen, Burgenlandkroaten und steirischen Slowenen, deren Anerkennung bei der Wiedererlangung der staatlichen Souveränität 1955 im Artikel 7 des Staatsvertrags festgelegt wurde, begehen dieser Tage große Jubiläen. Die Rechte der Volksgruppen wurden im Artikel 7 des Österreichischen Staatsvertrags niedergeschrieben. Die Frage, ob Artikel 7 nach 60 Jahren erfüllt ist, führte Sabina Zwitter nach Südkärnten. Nächste Woche stellt "Heimat, fremde Heimat" Kroaten im Burgenland und steirischen Slowenen die gleiche Frage.

Weitblicke mit Frederic Morton
Frederic Morton, österreichischer Emigrant in New York und gefeierter Buchautor, zählt auch nach seinem Tod zu einem der größten Verfechter gegenseitigen Verständnisses. Am Abend vor dem Interview mit "Heimat Fremde Heimat" in seinem Wiener Domizil starb der 90-jährige Autor. Morton stellte nicht nur in seiner Literatur unbequeme Fragen. In seinem letzten Interview mit "Heimat Fremde Heimat" fragte er sich, ob er den Verlockungen des Nationalsozialismus widerstanden hätte, wäre er nicht ein sogenannter "Judenbub" gewesen. Morton hat sich Zeit seines Lebens mit dem afroamerikanischen Gleichberechtigungskampf solidarisiert und war als englischsprachiger Autor vom Gefühl her doch immer ein "jüdischer Wiener" geblieben, wie er sich selbst bezeichnete.

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