Heimat Fremde Heimat [2015.06.14]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2015.06.14] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Meixner, Silvana [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2015.06.14 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11414_05 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
Bei der Parlamentswahl in der Türkei am 7. Juni 2015 durften rund 108.000 in Österreich lebende türkische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger mitbestimmen.
Die Wahl war für das parlamentarische System in der Türkei entscheidend. Um seine Macht weiter auszubauen, wollte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan durch eine Verfassungsänderung ein Präsidialsystem einführen. Seine Partei AKP erlitt aber eine Wahlniederlage.
Die Wahlbeteiligung in Österreich war im Vergleich zu anderen Ländern, wo türkische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger leben, zwar höher, ist aber mit etwa 35 Prozent doch eher niedrig ausgefallen. Über die Gründe dafür und die Wahlmotive dieser Wählerinnen und Wähler berichtet Mehmet Akbal.
„Das Korrektiv“ – Filmemacherinnen für Gerechtigkeit
Die Filmemacherinnen Nina Kusturica und Natalie Borgers leisten mit ihrer Arbeit, wie den Filmen „ittle Alien“ und „Fang den Haider“ oder mit dem Theaterstück „Papa Leone“, einen Beitrag zu mehr Transparenz und gesellschaftliche Gerechtigkeit. Als zugewanderte Künstlerinnen setzen sie ihre Distanz zur österreichischen Kultur als Stärke ein und halten dem Publikum aus ihrem besonderen Blickwinkel einen Spiegel vor das Gesicht. „Lautloses hörbar, Unsichtbares sichtbar machen“ ist das Credo der Filmemacherinnen, die sich mit Migration, Frauenthemen und aktuellen politischen Problemen befassen. Ein Bericht von Sabina Zwitter.
„Friedensstiftendes Wörterbuch“
Fern der Heimat sucht der pensionierte UNO-Beamte und gebürtige Inder Antony Puthenpurackal nach einer Lebensaufgabe, die gänzlich der Verständigung gewidmet ist. Vor kurzem veröffentlichte er ein mehrsprachiges Wörterbuch, das mit insgesamt sieben Sprachen ins Guiness Buch der Rekorde kommen könnte.
Aktuell arbeitet er schon an einem neuen Wörterbuch, das etwa elf Sprachen beinhalten soll. Nach der Vorstellung von Puthenpurackal kann man das ethnische, kulturelle und religiöse Konfliktpotential in Europa in den Griff bekommen – einerseits durch Mehrsprachigkeit, andererseits zum Beispiel mit Meditation. Dalibor Hýsek hat Antony Puthenpurackal in seinem Wiener Domizil besucht.
Die Wahl war für das parlamentarische System in der Türkei entscheidend. Um seine Macht weiter auszubauen, wollte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan durch eine Verfassungsänderung ein Präsidialsystem einführen. Seine Partei AKP erlitt aber eine Wahlniederlage.
Die Wahlbeteiligung in Österreich war im Vergleich zu anderen Ländern, wo türkische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger leben, zwar höher, ist aber mit etwa 35 Prozent doch eher niedrig ausgefallen. Über die Gründe dafür und die Wahlmotive dieser Wählerinnen und Wähler berichtet Mehmet Akbal.
„Das Korrektiv“ – Filmemacherinnen für Gerechtigkeit
Die Filmemacherinnen Nina Kusturica und Natalie Borgers leisten mit ihrer Arbeit, wie den Filmen „ittle Alien“ und „Fang den Haider“ oder mit dem Theaterstück „Papa Leone“, einen Beitrag zu mehr Transparenz und gesellschaftliche Gerechtigkeit. Als zugewanderte Künstlerinnen setzen sie ihre Distanz zur österreichischen Kultur als Stärke ein und halten dem Publikum aus ihrem besonderen Blickwinkel einen Spiegel vor das Gesicht. „Lautloses hörbar, Unsichtbares sichtbar machen“ ist das Credo der Filmemacherinnen, die sich mit Migration, Frauenthemen und aktuellen politischen Problemen befassen. Ein Bericht von Sabina Zwitter.
„Friedensstiftendes Wörterbuch“
Fern der Heimat sucht der pensionierte UNO-Beamte und gebürtige Inder Antony Puthenpurackal nach einer Lebensaufgabe, die gänzlich der Verständigung gewidmet ist. Vor kurzem veröffentlichte er ein mehrsprachiges Wörterbuch, das mit insgesamt sieben Sprachen ins Guiness Buch der Rekorde kommen könnte.
Aktuell arbeitet er schon an einem neuen Wörterbuch, das etwa elf Sprachen beinhalten soll. Nach der Vorstellung von Puthenpurackal kann man das ethnische, kulturelle und religiöse Konfliktpotential in Europa in den Griff bekommen – einerseits durch Mehrsprachigkeit, andererseits zum Beispiel mit Meditation. Dalibor Hýsek hat Antony Puthenpurackal in seinem Wiener Domizil besucht.