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Mercy und das Spiel des Lebens

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag

Katalogzettel

Titel Mercy und das Spiel des Lebens
Titelzusatz Kulturmontag Dokumentation
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Stadler, Clarissa [Moderation] [GND ]
Otieno, Mercy [Gefeierte Person]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2015.06.29 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-11440_03
Medienart DVD
Gesamtwerk/Reihe kultur.montag

Information

Inhalt

Die 28-jährige Mercy Dorcas Otieno aus Kenia ist die erste afrikanische Studentin am Wiener Max Reinhardt Seminar im Fach Schauspiel. 2013 schaffte sie unter 400 Bewerbern die Aufnahmeprüfung.

Ihr Weg dorthin war nicht leicht: Ihren leiblichen Vater lernt sie nie kennen, ihre biologische Mutter kann nicht für sie sorgen. Sie wächst bei ihrer Großmutter in Nairobi auf. Mit 19 Jahren kommt sie als Au-Pair-Mädchen nach Europa. In der Fremde angekommen erlebt sie zunächst in Deutschland einige Rückschläge: Vorurteile gegenüber ihrer Herkunft, Geldnöte, Bangen um Visa-Verlängerungen, erfolglose Unterkunftssuche.

Doch die junge Frau geht unbeirrt ihren Weg und verfolgt ihren Traum: eines Tages auf einer großen Bühne zu stehen. 2007 findet sie einen Platz bei einer österreichischen Gastfamilie in der Steiermark, bei der sie sich gut aufgehoben fühlt und ein Jahr lang bleibt. Mit 25 zieht sie nach Graz um sich an der Universität im Fach Soziologie einzuschreiben, jobbt nebenher unter anderem als Putzfrau und macht erste, unentgeltliche Bühnenerfahrungen am Schauspielhaus Graz. Dann bewirbt sie sich 2013 am Wiener Max Reinhardt Seminar– und wird unter Hunderten Bewerber/innen ausgewählt.

Wird sie es schaffen? Wie überwindet Mercy, die viele verschiedene Sprachen spricht, die Schwierigkeiten mit dem Burgtheater-Deutsch? Nicht immer ist ihre enorme Ausstrahlung ein Vorteil, verstecken kann sich die junge Frau nicht.

Florian Gebauer und Jenny Rezny haben Mercy bei der Aufnahmeprüfung sowie in ihren ersten beiden Ausbildungsjahren an der populären Kunstuniversität und privat begleitet.

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