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Beiträge dieses Mediums

Adlon verpflichtet
Geschichte und Geschichten eines Hotels
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2013.01.07 [Sendedatum]
Ort: Berlin [Produktionsort]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-09244
Inhalt: In feinster Lage mitten in Berlin, mit Ausblick auf das Brandenburger Tor, liegt ein Haus, das mehr ist als nur ein Hotel: das "Adlon", ein Schauplatz vieler Geschichten. Hier spielten Tragödien, Romanzen, Dramen, die das Leben schrieb.
Die Akte Zarah Leander
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2015.03.09 [Sendedatum] 2013 [Produktionsdatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-11156_03
Inhalt: Zarah Leander war einer der größten Filmstars Deutschlands in der Nazizeit, wurde als "Nazisirene" verschmäht, aber auch bedingungslos geliebt. Gleichzeitig existieren Akten in Schweden, die behaupten, sie wäre eine russische Spionin. "Die Akte Zarah Leander", ein Film von Torsten Striegnitz und Simone Dobmeier, taucht ein in das Leben der schwedischen Filmdiva und fragt, welche Frau hinter dem geheimnisvollen Blick, den frivolen Liedern und pompösen Gesten steckt.

In diesem Kultur-Krimi wird die Geschichte einer Frau enthüllt, die die Nähe der Macht genossen hat und die glaubte, mit den mächtigsten Männern ihrer Zeit spielen zu können.

Zarah Leander war die höchstbezahlte Film-Diva, die je bei der UFA unter Vertrag stand. Von 1937 bis 1942 drehte sie in nur sechs Jahren zehn Filme in Nazi-Deutschland. Ihr Markenzeichen war und ist ihre ungewöhnlich tiefe Stimme, die Männer und Frauen gleichsam verwirrte. Ihre Platten verkauften sich millionenfach. Im Frühjahr 1943, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angekommen, verlässt sie plötzlich ihre Villa in Berlin-Dahlem und kehrt in ihre schwedische Heimat zurück. Zu den Gründen ihrer plötzlichen Abreise hat sie sich nie eindeutig geäußert. Dafür entstehen zur selben Zeit Gerüchte um Zarah Leander, die ihren Mythos bis heute bestimmen: Nazi-Diva, unpolitische Schauspielerin oder Spionin im Dienst der Sowjetunion.

Entlang ihrer Biografie und Wirkungsgeschichte bis hin zu den verschiedenen Spionagegerüchten zeichnet die Dokumentation ein komplexes und widersprüchliches Bild von Zarah Leander. Was ist Legende? Was Wirklichkeit? Der Mythos um Zarah Leander wandelt sich immer weiter: Heute wird die ehemalige Primadonna, die am Ende ihrer Karriere auf Butterfahrten singt, als queere Diva von der schwul-lesbischen Szene geliebt.

Nie verändert hat sich die Tatsache, dass Zarah Leander die Menschen Zeit ihres Lebens polarisiert hat. Bis heute wird sie genauso intensiv verachtet, wie verehrt. Die Dokumentation zeigt eine Frau, die in ihrer Ambivalenz vielen bis heute ein Rätsel geblieben ist. Sie zeichnet das Bild einer schillernden Person aus einer finsteren Zeit, die vor allem eines war: Projektionsfläche der Sehnsüchte und Ängste der Menschen im 20. Jahrhundert. Und es stellt sich die Frage, ob man diese Künstlerin bewundern darf, obwohl sie das Idol der Nazi-Zeit war.
Aktion und Provokation - Die Nacht des Aktionismus
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2011.09.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-08324
Albtraum-Kino - die Welt des Alfred Hitchcock
Datum: 2013.03.04 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-09360
Inhalt: Am 15. März kommt die mit Spannung erwartete Filmbiografie "Hitchcock" mit Helen Mirren und Anthony Hopkins in die österreichischen Kinos. Der kultur.montag zeigt dazu einen Archivschatz.
Alma – Mit der verrückten Wittwe um die Welt
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2014.08.25 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10549_03
Inhalt: 1996 schufen der österreichische Theatermacher Paulus Manker und der israelische Schriftsteller Joshua Sobol mit "Alma - a Show Biz ans Ende" ein sogenanntes Polydrama. Im Mittelpunkt steht Alma Mahler-Werfel, selbsternannte Muse unzähliger Genies des 20. Jahrhunderts, deren Geburtstag sich am 31. August zum 135. Mal jährt.
Christian Reichhold zeigt den Weg des Stücks und begleitet den unerbittlichen Protagonisten Paulus Manker, der sich scheinbar um jedes Detail selbst kümmert.

"Alma", Wien 2012
In "Alma - a Show Biz ans Ende" bilden 48 parallel ablaufende Szenen aus dem Leben der berühmt-berüchtigten Künstlermuse Alma Mahler-Werfel ein Theaterstück. Die jeweiligen Spielstätten haben keine einzelne, sondern viele Bühnen. Die Schauplätze sind über das ganze Haus verteilt, der Zuschauer muss selbst sehen, wo er bleibt, wem er folgt, welches Handlungsmosaik er sich zusammenstellt - und worauf er verzichtet. Er muss in Bewegung bleiben wie eine Kamera, wählt Standort, Entfernung zum Objekt und Bildausschnitt. Das Auge des Betrachters schreibt nachträglich mit am Theaterstück, das sich so nicht nur von Vorstellung zu Vorstellung, sondern auch von Zuschauer zu Zuschauer verändert.

Drei Almas, Venedig 2002
Im Mittelpunkt steht Alma Mahler-Werfel (1879-1964), das "schönste Mädchen Wiens", geküsst von Gustav Klimt, begehrt von Alexander Zemlinsky, Witwe nach Gustav Mahler, geschieden von Walter Gropius, Obsession von Oskar Kokoschka, Ehefrau von Franz Werfel und selbsternannte Muse unzähliger Genies des 20. Jahrhunderts.

Paulus Manker als Kokoschka, Prag 2011
Das Stück, uraufgeführt 1996 bei den Wiener Festwochen und 1999 verfilmt, ist längst Kult. Mittlerweile gilt es als die meistgereiste Theaterproduktion der Welt: Auf drei Kontinenten und zehn Originalschauplätzen - die in Almas Leben eine zentrale Rolle spielten - erwachte die "Witwe der vier Künste" in knapp 500 ausverkauften Vorstellungen zu immer neuem Leben. Der Autor Joshua Sobol schuf jeweils neue, auf den jeweiligen Spielort zugeschnittene, Sequenzen und fügte sie in das Stück ein.

Paulus Manker und der israelische Schriftsteller Joshua Sobol, Jerusalem 2009
Nach dem Auftakt im berühmten - von Almas Freund Josef Hoffmann erbauten - Jugendstil-Sanatorium Purkersdorf bei Wien folgte ein armenischer Palazzo in Venedig, ein Kloster mit Kirche in Lissabon, ein Art Deco Filmpalast in Los Angeles, das imperiale Barock-Schloss Petronell bei Wien, das Kronprinzenpalais in Berlin Unter den Linden, das historische Kurhaus am Semmering, unweit von Almas Sommerresidenz, das ehemalige britische Zentralgefängnis in Jerusalem, das Renaissance-Palais Martinicky beim Prager Hradschin und 2013 das k.u.k. Post- und Telegraphenamt in Wien.

Schlussapplaus in Prag, 2011
"Alma" findet im August 2014 an einem außergewöhnlichen Spielort in Wiener Neustadt statt. Gespielt wird in einer ehemaligen Eisenbahnfabrik, deren Hallen einst die größten ihrer Art in Europa waren und in deren angrenzendem Bürotrakt mit seinen alten Comptoirs, Maschinenräumen und Zeichensälen.

Vieles hat sich seit den Anfängen dieses ungewöhnlichen Theaterprojekts 1996 verändert, gleich geblieben ist in all den Jahren und Vorstellungen allein der Regisseur und Darsteller des Oskar Kokoschka: Paulus Manker.
Anatomie eines Ortes: Der Wiener Narrenturm
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Weber, Nico [Regie]
Datum: 2014.11.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10757_04
Inhalt: Leuchtturm des Geistes, Museum des Wahnsinns. Der Wiener Narrenturm - ist er ein Ort des Lebens oder des Todes? Das Gebäude wurde als weltweit erstes psychiatrisches Krankenhaus erbaut.
Was heute nach Wegsperren aussieht, galt 1784, als der Bau unter dem Reform-Kaiser Josef II. errichtet worden war, als fortschrittlich.

1866 wurde der Betrieb eingestellt und der Rundbau für Wohnungen von Ärzten und Schwestern des Alten Allgemeinen Krankenhauses genutzt, als Depot für Universitätskliniken und Werkstätten. Seit 1.1.2012 ist die Patholgisch-Anatomische Sammlung im Narrenturm Teil der Anthropologischen Sammlung des Naturhistorischen Museums Wien.

Regisseurin Nico Weber begibt sich auf eine Reise durch ein Gebäude und durch einen Kosmos: durch unseren Umgang mit Tod und Versehrtheit. Sie entdeckt darin viel Unheimliches, manchen Abgrund, Humor und doppelten Boden.

Fünf Stockwerke im Rundbau, 28 Räume pro Etage, schmale Fenster und ein in Nord-Süd-Richtung ausgerichteter Mitteltrakt – das ist der Narrenturm. Insgesamt gab es für die Psychiatrie-Insassen 139 Einzelzellen. Jede Zelle misst dreizehn Quadratmeter und ist vom runden Gang aus erreichbar. "Wenn man dieses Museum betritt, dann ist das Erste, was sie hier treffen - sie selbst: ihre eigenen Ängste, ihre eigenen Vorurteile und ihre eigenen Fantasien", sagt Beatrix Patzak, Museumsleiterin von 1993 bis 2013.

Der Narrenturm ist ein Ort, "an dem sich der Tod freut, dem Leben zu dienen", ergänzt Architekt Thomas Kratschmar. Die Forschung am toten Körper begann vor 200 Jahren in der Aufklärung. Eine weltweit einzigartige Sammlung ist in Wien daraus entstanden. Über 50.000 Humanpräparate "bevölkern" heute den Turm.

Die pathologisch-anatomische Sammlung wurde bereits im Jahre 1796 unter Kaiser Franz I. als Pathologisches Cabinet gegründet. "Ich glaube, dass dieses Gebäude hier ein Ort außerhalb von Zeit und Raum ist, eine abgegrenzte Realität. Auch, wenn es heute nicht mehr Psychiatrie ist, ist noch immer diese gewisse Realität da oder Irrealität, die man hier überall findet", sinniert Sammlungsbetreuer Magister Anatol im Film, dessen wahrer Name nichts zur Sache tut, wie er meint.

Die Form des Gebäudes, die Zahlen der Zellen und Stockwerke sind immer wieder Grund für diverse Spekulationen. Das Zahlensystem ist einerseits magischen und andererseits astronomischen-chronologischen Prinzipien unterworfen. So musste es auf Wunsch von Joseph II. genau zu Neumond am 19. April 1784 eröffnet werden. Und auch das "Sehnengebäude" in der Mitte ist genau auf den Nordstern ausgerichtet. In der Kabbala ist 28 die Zahl für "Gott, der du die Kranken heilst", daher entschloss man sich für 28 Zimmer je Etage.

Die Dokumentation besticht durch neues Wissen von einem altbekannten Ort, durch starke Charaktere und großartige Bilder von Marc Nordbruch.
Anna Netrebko - Anna The Great
kultur.montag [2021.08.23]
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation] , Netrebko, Anna [Gefeierte Person]
Datum: 2021.08.23 [Sendedatum] 2018 [Produktionsdatum]
Schlagworte: Kultur ; Portrait ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Sie ist eine der großen Operndiven der Gegenwart: Anna Netrebko. Das drückt sich auf der Bühne genauso aus wie im nicht selten mit der Öffentlichkeit geteilten Privatleben der Sängerin.

Anna Netrebko verbrachte ihre Kindheit in der russischen Provinz und begann im Alter von 18 mit dem Gesangsstudium am St. Petersburger Rimsky-Korsakov Konservatorium, gleich gegenüber dem berühmten Mariinsky-Theater. Damals konnte sie noch nicht wissen, dass einige Jahre später just an diesem Theater ihre spektakuläre internationale Karriere beginnen sollte.

Allen frühen Kritikern zum Trotz wurde sie weltberühmt und öffnete mit der Ausstrahlung eines Popstars die Oper für eine breitere Publikumsschicht. Sie war es, die diese Kunstform wieder massentauglich machte mit ihren Musikvideos im Stil von MTV, den Auftritten in Werbeclips und dem Erscheinen in den Klatschkolumnen der Gazetten.

Wie nebenbei machte sie auch karrieretechnisch alles richtig und entwickelte über die Jahre hinweg instinktiv und klug ihre Stimme zu dem, was die Opernwelt heute so an ihr schätzt: Jenes dunkle, opulente und runde Timbre mit der strahlenden Kraft eines dramatischen Soprans. Diese Voraussetzungen erlauben ihr die Pflege eines außergewöhnlich breiten Repertoires.

Der russische Filmemacher Dmitry Sapun begleitete die Sängerin an ihre Wohnorte in Russland und New York und vermittelt in seinem Film Einblicke in ihr Künstlerleben, sei es als glänzender Star oder als entspannte Gastgeberin.

Neben Anna Netrebko kommen auch ihre Familie sowie zahlreiche Kollegen und Wegbegleiter wie Plácido Domingo, Piotr Beczala und Valery Gergiev zu Wort.
Ars Electronica Festival 2013
"Total Recall - Vom Erinnern und Vergessen"
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2013.09.09 [Sendedatum]
Schlagworte: Technik ; Wissenschaft und Forschung ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-09773
Inhalt: Erinnerung bedeutet Identität und ohne sie wäre unsere heutige Gesellschaft wohl undenkbar. Doch wie entsteht Gedächtnis, wie geht es verloren und welche Möglichkeiten gibt es, Erinnerung nachhaltig zu konservieren? Diese Fragen stellt heuer das Ars Electronica Festival in Linz. Die Dokumentation aus dem ORF Landesstudio Oberösterreich versucht Antworten auf diese Fragen zu finden, begibt sich während des Festivals auf die Spuren der Erinnerung, lässt Gehirnforscher und Computerwissenschaftler, Künstler und Philosophen zu Wort kommen. Gehörte Gedankenlesen bisher eher zum Repertoire von Zauberkünstlern und Science-Fiction-Autoren, scheinen die Gehirnforscher diesen in den letzten Jahren langsam den Rang abzulaufen. So wie John-Dylan Haynes. Der britische Neurowissenschaftler erkennt Gedanken und Erinnerungen anhand der menschlichen Hirnaktivität. Dafür hat er eine spezielle Technik entwickelt, die auf der funktionellen Magnetresonanztomographie basiert. Dabei kommt eine ganz ähnliche Software zum Einsatz, wie sie von der Kriminalpolizei zur Erkennung von Fingerabdrücken verwendet wird.
Auf gute Nachbarschaft - Die Grätzelfizierung Wiens
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2015.06.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-11415_03
Inhalt: Die Sehnsucht nach dörflichem Idyll, nach überschaubaren Strukturen und gleichgesinnten Nachbarn ist in der Stadt angekommen. Man möchte wieder in der Stadt leben! Der Traum vom Haus am Land ist ausgeträumt, "Verlass die Stadt", ein Credo von gestern.
Ausgelacht? – Karikaturen und Pressefreiheit
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2015.01.12 [Sendedatum] 2012 [Produktionsdatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10914_03
Inhalt: Cabu, Charb, Tignous, Wolinski: vier Zeichner des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo sind bei dem Attentat in Paris getötet worden. Der ORF ändert sein Programm und fragt in der "Kulturdoku am Montag": Wie ist es weltweit um die Meinungsfreiheit von Karikaturisten bestellt?

Seit dem 11. September 2001 hat es auch in vielen Demokratien weltweit Einschränkungen der Meinungsfreiheit gegeben. Und um genau diese Veränderung geht es in dem Dokumentarfilm. In einer Welt, in der sich Geschichte, Wissen und Mentalitäten ständig verändern und neue Technologien erfunden werden, muss das Recht auf freie Meinungsäußerung immer wieder neu erstritten und verteidigt werden, subsummiert Olivier Malvoisin in seinem Film. Er hat Karikaturistinnen und Karikaturisten in Israel, Palästina, Deutschland, Tunesien, Frankreich, Belgien oder den Vereinigten Staaten besucht, um länderspezifische Mentalitäten und Tabus im Umgang mit dem Humor zu umstrittenen Themen herauszufinden.

"Ein Zeichner muss damit leben, dass er mehrmals innerhalb nur eines Monats als 'antisemitisch', 'antichristlich' oder 'antiislamisch' beschimpft wird", sagt etwa Jean Plantureux, genannt Plantu, der seit 24 Jahren für "Le Monde" arbeitet. Er bringt es nicht nur mit dem Kohlestift, sondern auch mit Worten auf den Punkt: "Wenn sie im 21. Jahrhundert ein gutes Barometer für Redefreiheit suchen, müssen sie sich die Karikaturen in den Zeitungen ansehen."

"Ich spotte nicht über Religion, sondern darüber, wie manche Politiker die Religion zur Manipulation der Menschen nutzen", sagt Nadia Khiari aus Tunesien. Sie arbeitet unter schwierigsten Bedingungen und kann ihre Zeichnungen nur über eine Kunstgalerie verbreiten. "Wenn du dich als Iraner offiziell als Karikaturist vorstellst, musst du sofort damit rechnen, überwacht zu werden. Kritik ist das Wesen der Karikatur, wer aber im Iran kritisiert, ist in Gefahr."

Zu Wort kommen auch der Berliner Karikaturist Rainer Hachfeld und der amerikanische Zeichner und Kolumnist Jeff Danziger. Politische Korrektheit, Tabus und Tabu-Brüche, die nach dem Anschlag in Paris wieder die Diskussion neu aufflammen lassen, werden im Film weltweit betrachtet. Ein Bild sagt auch hier oft mehr als tausend Worte.

Regie: Olivier Malvoisin
Blitzgescheit, gut ausgebildet, weiblich
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2014.10.13 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10680_03
Inhalt: Warum gibt es in der Kunst- und Kulturwelt in Österreich so wenige Frauen an der Spitze? Sind Frauen schlechter? Warum schließen sie dann überdurchschnittlich gut entsprechende Studien ab? Sind Frauen zu bescheiden, zu rücksichtsvoll, zu selbstkritisch – oder kneifen sie, wenn es darauf ankommt?
Karoline Thaler und Sandra Krieger analysieren die Situation gemeinsam mit Filmregisseurinnen, einer Kamerafrau, einer Theaterregisseurin, Kulturarbeiterinnen, mit einem männlichen Kollegen und mit einer Fernsehdirektorin.
Brasilien von oben
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2014.06.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10360_03
Inhalt: Nach einem Kulturmontag Spezial aus Brasilien anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft hebt die Kulturdoku ab und betrachtet das Land aus der Vogelperspektive. Ausgehend von Rio, führen faszinierende Einblicke in Landschaft und Habitat Brasiliens.
Coco Chanel, die Revolution der Eleganz
Mitwirkende: Chanel, Coco [Gefeierte Person] , Lauritano, Jean [Regie]
Datum: 2021.01.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Bekleidung und Mode ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Vom bitterarmen Waisenmädchen zur Stilikone des 20. Jahrhunderts – das ist die Bilderbuchgeschichte von Coco Chanel. Doch hinter diesem märchenhaften Aufstieg verbirgt sich eine schwierige Persönlichkeit und ein lebenslanger Kampf mit teils skrupellosen Mitteln.

Die Dokumentation von Jean Lauritano beleuchtet anhand von Archivbildern, Interviews und seltenen Dokumenten ruhmvolle und unrühmliche Lebensetappen einer der zwiespältigen Mode-Designerinnen der Geschichte und was von ihrem Mythos geblieben ist.

Als Coco Chanel Waisenhaus und Klosterschule verlässt, ist sie 18 und muss sich als Näherin und Sängerin verdingen. Sie ist getrieben von dem Verlangen, in die bessere Gesellschaft aufgenommen zu werden. Mit eisernem Willen und der Starthilfe von Freiern eröffnet sie zunächst einen Hutsalon und dann ein Modeatelier. Stets ist ihr Credo, Frauen aus der Enge der Korsetts zu befreien und sie vom Accessoire der Männer zu einem eigenständigen Leben zu inspirieren. Unermüdlich rebelliert sie gegen Prüderie und Konventionen.

Kleider und Röcke entledigt sie ihrer Schichten und Schnörkel, verleiht ihnen Bewegungsfreiheit und nie gekannten Chic. Bald arbeiten 300 Näherinnen für Chanel. Selbst während der großen Depression 1929 expandiert sie, kreiert nun auch Schmuck und Düfte. Chanel Nr.5 avanciert zum meistverkauften Parfüm der Welt. 1935 beschäftigt sie 4000 Näherinnen. Coco Chanel ist nun Multimillonärin, protegiert ihrerseits Künstler wie Pablo Picasso und Igor Strawinsky und zelebriert einen extravaganten Lebensstil – sie wohnt im Hotel Ritz, fährt Rolls Royce, raucht Gaulloise und trägt Hose. Eine Revolution in jeder Hinsicht.

Gleichzeitig geht sie als Unternehmerin immer gewissenloser vor. Sie entlässt streikende Näherinnen, versucht sich auf perfide Weise ihrer jüdischen Geschäftspartner zu entledigen und macht sich auch noch als Kollaborateurin der Nazis verdächtig.

Chanel geht ins Exil in die Schweiz und kehrt erst mit 70 Jahren zurück. Bis zu ihrem letzten Atemzug arbeitet sie daran, dem Namen Chanel seine Exklusivität wieder zurückzugeben – mit Erfolg! Auch 50 Jahre nach ihrem Tod sind, Tweedkostüm, „Kleines Schwarzes“ und Chanel Nr.5 untrennbar mit ihrem Namen verbunden.
David Bowie - Sein Weg zum Erfolg
kultur.doku [2026.01.12]
Mitwirkende: Bowie, David [Gefeierte Person]
Datum: 2026.01.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] David Bowie, scheinbar „der Mann, der vom Himmel fiel“ – so der Titel eines Spielfilms mit ihm aus dem Jahr 1976 – ein androgynes, schillerndes Alien im Rampenlicht. Tatsächlich hatte er seine Karriere und sein Image sorgsam und intelligent geplant, sich immer wieder neu erfunden. Nicht von ungefähr trug er das Emblem „Pop-Chamäleon“: er war Ziggy Sturdust, Major Tom, Glam Rock-Star und Pop-Ikone, stets wandernd zwischen Geschlechterrollen und Grenzen auslotend.

Am 10. Jänner 2016 ist David Bowie gestorben. Regisseur Francis Whately zeichnet in seinem Film den Weg des Buben aus der Londoner Vorstadt, David „Davy“ Robert Jones, zur globalen Pop- und Rock-Ikone nach. Es sind die frühen Jahre, die im Fokus stehen: ein junger Mann, hungrig nach Erfolg, scheitert in neun Bands in Serie.

Mit „Space Oddity“ landet er 1969 schließlich seinen ersten Hit – und mit der Erschaffung seines Bühnen-Alter Ego Ziggy Stardust gelingt ihm der endgültige Durchbruch. Die Doku enthält Archivaufnahmen von Interviews mit Bowie, Kommentare seiner frühen Mitarbeiter, Exklusivinterviews mit zwei seiner ehemaligen Freundinnen und bisher unveröffentlichte Aufnahmen der BBC.

Die internen Notizen, die sich BBC-Granden zu einem jungen Künstler machten, der sich mit seiner Band 1965 für ein Vorsingen bewarb, waren wenig vielversprechend: „Ein amateurhaft klingender Sänger, der keine Noten trifft“, war da zu lesen. Besonders irritierte einer der vorgetragenen Songs: „Chim-Chim-Cheree“ aus „Mary Poppins“.

Doch sich entmutigen zu lassen oder gar aufzugeben, war im Karriereplan des Davy Jones nicht vorgesehen. Gerade erst hatte er sich als David Bowie neu erfunden und saugte alles, was sich künstlerisch verwerten ließ, in sich auf wie ein Schwamm. Wichtige Einflüsse waren für ihn der Schauspieler und Sänger Anthony Newley, dessen Gesang er anfangs imitierte. Vom Tänzer und Pantomimen Lindsey Kamp, der Elemente von Ballett und Kabarett miteinander verband, war er nicht nur künstlerisch angetan. Die beiden verband eine kurze Beziehung. Die vielen Flops, die er sich mit seinen frühen Schallplattenaufnahmen einhandelte, steckte er lachend weg. Wenn man jung ist, lacht man viel, wir hatten viel Spaß, sagt er in der Doku.

Auch mangelte es ihm nicht an Selbstwertgefühl: „Er hat sich selbst immer extrem geliebt“, erzählt seine Ex-Freundin, die Sängerin Dana Gillespie. Eigentlich verwunderlich, war doch Bowies Kindheit vergleichsweise von Lieblosigkeit geprägt. Die Mutter brachte kein Lächeln über die Lippen und war unfähig, Zuneigung zu zeigen. Sein Gefühl tiefer Isolation verarbeitete er im Science-Fiction-Pop-Drama „Space Oddity“, das 1969 zu seinem ersten Hit wurde. Und dann erfand die Bühnenfigur David Bowie die Bühnenfigur Ziggy Stardust. Durch sie wurde er endgültig zum Superstar.
Erika Pluhar - Trotzdem, mein Leben
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation] , Faltin, Sigrid [Regie]
Datum: 2014.02.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10145_02
Inhalt: Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin, Regisseurin. Das und mehr ist Erika Pluhar. Für diesen Dokumentarfilm anlässlich ihres 75. Geburtstags, den der ORF in Erstausstrahlung präsentiert, sprach sie mit Weggefährten über ihr Leben.
Es gibt Tage... - Ein Abend mit Armin Mueller-Stahl
Mitwirkende: Bogensberger, Thomas [Regie]
Datum: 2013.09.30 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-09824
Inhalt: Im Rahmen des Brucknerfestes präsentiert Armin Mueller-Stahl sein Programm "Es gibt Tage ..." in Linz. Der brillante Maler, Dichter, Geiger und natürlich Schauspieler, der sich als einer der wenigen deutschen Filmkünstler auch in Hollywood durchgesetzt hat, singt seine eigenen Lieder. Das Interessante an ihnen: Mueller-Stahl schrieb sie bereits vor 45 Jahren, damals war er DDR-Bürger.
Falco - Helden von heute
kultur.montag [2025.11.24]
Mitwirkende: Falco [Gefeierte Person]
Datum: 2025.11.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Musik ; U-Musik ; Portrait ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Der ORF zeigt die restaurierte Fassung von „Helden von heute“ zum Programmschwerpunkt „70 Jahre Fernsehen“.

Den Zeitgenossen mag es kein Trost sein, wenn es posthum über ihre Errungenschaften heißt, sie seien ihrer Zeit voraus gewesen. Dies trifft auch auf Falco und sein zweites Studioalbum „Junge Roemer“ zu, über das ein Großteil der Musikkritik urteilt, es sei sein bestes gewesen. Allein – nach dem Welterfolg von „Der Kommissar“ aus „Einzelhaft“ lag die Schallplatte außer in Österreich bleiern schwer in den Verkaufsregalen. Daran konnte auch der Musikfilm „Falco – Helden von heute“ nichts ändern, der zurecht gleichwohl als Pionierleistung wie als ikonisch gilt.

Im Auftrag des ORF verfilmten die „Torpedo-Twins“ Dolezal/Rossacher die ganze LP. Eine blutjunge Cordula Reyer, gerade auf dem Sprung zu ihrer internationalen Model-Karriere, kommt da in dem Mini-film noir „Brillantin´ brutal“ ebenso zu Ehren wie „Playmate“ Brigitta Cimarolli im legendären New Yorker Chelsea Hotel. Einer der vielleicht spektakulärsten Schauplätze: Der Flugzeug-Friedhof in Tucson/Arizona.

Ein ironisch-subversiver Text – wie vielfach behauptet der erste Deutsch-Rap überhaupt – und eine eingängige Hook-Line: mit „Der Kommissar“ aus seiner Debüt-LP „Einzelhaft“ landete Falco 1982 einen Welthit – und schnell lastete bleiern der Erfolgsdruck auf ihm. Monatelang schrieb er gegen seine Schreibblockade an – eines war klar: die neuen Songs durften kein Neuaufguss sein, ganz neue musikalische Wege wollte Falco gehen, einen internationalen Sound kreieren.

Als „Junge Roemer“ 1984 endlich erschien, surfte er auf der Woge des damaligen Zeitgeists und der „Wiener“, selbstdeklarierte „Zeitschrift für Zeitgeist“, überschlug sich entsprechend mit Hymnen. Das Album schnellte auf Platz eins der österreichischen Charts – und wurde international zum kommerziellen Totalflop. Dabei war die Platte opulent produziert, mit deutlichen Anklängen an David Bowies „Let´s Dance“ und wartete mit expressionistischen Texten auf, die einen hedonistischen Lebensstil propagierten: „Seht weißes Licht, seht nur Gefühl. Die Nacht gehört uns bis zum Morgen, wir spielen jedes Spiel“. Auf dem Coverfoto sieht man Falco in kühner Pose und in edles Tuch des damaligen Stardesigners Helmut Lang gehüllt. Vielleicht war alles ein wenig zu sehr poliert, sodass Rutschgefahr bestand. Bei der seinerzeit bahnbrechenden Verfilmung des gesamten Albums sieht man Falco jedenfalls nicht durchwegs mit „Brillantin´ Brutal“ pomadisiert, sondern schon auch einmal zerzaust als sympathischer Junge von nebenan.

Der brillante Videoclip mit Cordula Reyer ist eine Hommage an „Casablanca“ und eines der Highlights von „Helden von heute“. Und damit die arrogante Attitüde des Falken niemanden verprellt, ist der Opener des Films mit einem Warnhinweis versehen: A Parody. Not to be taken seriously“.

Das Räkeln und das laszive Züngeln der Frau Cimarolli in der Rolle von Falcos Gespielin muss man heute wohl auch mit ironischer Distanz sehen. „Helden von heute“ ist jedenfalls ein einzigartiges Zeitdokument, zu sehen anlässlich des ORF-Programmschwerpunkts „70 Jahre Fernsehen“.
Frame für Frame - Animationskurzfilme aus Österreich
kultur.montag [2025.11.17]
Datum: 2025.11.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Medienkunst ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Frame für Frame – Animationskurzfilme aus Österreich widmet sich im Vorfeld des 21. Best Austrian Animation Festival (BAAF) der Vielfalt des Mediums Animation mit einer handverlesenen Auswahl österreichischer Kurzfilme. Darunter klassische 2D-Animation, 3D-Computeranimation und Stop-Motion-Mixed-Media. Die neun Filme wurden gemeinsam mit BranchenkennerInnen und FestivalveranstalterInnen kuratiert, um einen spannenden Querschnitt durch die Szene zu bieten. Dazu gibt es Gespräche mit Filmschaffenden, die einen tieferen Einblick in die kreativen Prozesse und künstlerischen Visionen bieten.

Der impressionistische 2D-Animationskurzfilm Annoyance von Sascha Vernik zeichnet den alltäglichen Wahnsinn im Homeoffice. Die ProtagonistInnen: ein chaotischer Komiker, eine pedantische Programmiererin und eine lästige Fliege.

Die Pilze greifen an! Shroomsday von Daniel Denzer, Marius Oelsch, Rita Weiss und Alessa Wolfram ist ein hollywoodreifer Blockbuster im kompakten Format. Der aufwändige, schrille und bunte 3D-Computeranimationskurzfilm ist skurriler Horror, rasante Action und morbide Comedy zugleich.

Sebastian Freudenschuss schickt in Transit seinen Protagonisten auf eine philosophische Reise und stellt die Frage, ob freie Arbeit überhaupt möglich ist und ob man sich von Kommerz und Kapitalismus überhaupt noch emanzipieren kann.

Es ist der Tag X für den Koflerbauer, denn die Kirchensteuer ist fällig! Mit Der Steuersünder inszeniert Manuel Cavaleras einen Alpen-Paranoia-Thriller voller Suspense, Humor - und im schönsten Tiroler Dialekt.

Daniela Comarella’s berührender Kurzfilm Nachsaison vereint „alte“ Technik mit moderner Animation: die Figuren sind von Hand gefertigt und am Computer in Bewegung versetzt. Ein älteres Ehepaar scheint seine Zuneigung füreinander verloren zu haben. Doch eines Tages am Strand, nachdem sie eingeschlafen sind, geschieht etwas Unglaubliches mit ihnen.

The Missing Spots erzählt die Geschichte eines Leoparden, der ohne Flecken auf die Welt kommt – und davon, wie er auf eine kreative Art damit umgeht, dazuzugehören. Der poetische Kurzfilm von Astrid Rothaug vereint analoge und digitale Animationstechniken.

Von philosophischen Zwiegesprächen der menschlichen und tierischen Art handelt Apfelmus von Alexander Gratzer. Es geht um die wichtigen Dinge im Leben: Freiheit, Existenz, Apfelmus.

In Her Boots von Kathrin Steinbacher ist ein poetischer Animationskurzfilm über eine demenzkranke Frau, die mithilfe ihrer roten Wanderschuhe in fantastische Welten flieht – getragen von Erinnerung, Imagination und der innigen Bindung zu ihrer Enkelin.

Wie funktionieren die Mechanismen der Macht? Im Stile eines fröhlichen Erklärvideos zeigt Roberto Roboto’s 2D-Animationskurzfilm How to: Propaganda die Tricks der Populisten und Demagogen.
Gerd Bacher, 100: Demokratie lernen
kultur.montag [2025.11.24]
Mitwirkende: Bacher, Gerd [Gefeierte Person] , Heidegger, Gerald [Gestaltung] , Novak, Andreas [Interviewer/in]
Datum: 2025.11.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Politik Österreich ; Portrait ; Direkte Demokratie ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Die Dokumentation von Gerald Heidegger zeichnet den Weg des früheren Generalintendanten Gerd Bacher vom Nationalsozialismus zur Demokratie nach.

Das Kennenlernen der Demokratie ist die Grundlage für das spätere Schaffen des Medienmachers Gerd Bachers, der maßgeblich die Gestalt des ORF und die Neubestimmung einer modernen österreichischen Identität geprägt hat.

Basis für die Dokumentation sind mit bisher nicht veröffentlichten Aufnahmen, die ORF-Redakteur Andreas Novak mit Bacher im Jahr 2005 aufgezeichnet hat. Darin beschreibt Bacher ausführlich das familiäre Umfeld im Salzburg der späten 1930er Jahre. Als man 1938 am Grenzbalken in Freilassing die deutschen Truppen freudig begrüßt, warnt ein bayerischer Grenzbeamter den jungen Bacher: „Ihr werdet's euch noch anschauen!“

Bei der Rückkehr nach Österreich 1945 sieht Bacher auf dem Dach eines Kohlenzugs das zerstörte Kriegsland und ist voll Skepsis gegenüber der Wiederherstellbarkeit einer heilen Welt. Doch seine Zeit bei der „Salzburger Volkszeitung“ und dann bei den „Salzburger Nachrichten“ bringen Bacher Begegnungen mit Personen, die die Auswirkungen der Nazi-Zeit überwinden wollen. Bachers Begeisterung für die Kraft des Wirtschaftswunders sollten ihn wiederum mit Unverständnis der Wünsche der 1968er Generation erfüllen.

Doch der „Bacher-ORF“ sollte gerade zum Anziehungsort für viele in den 1970ern werden, die den Aufbruch in die gesellschaftlichen Moderne mitgehen wollen. Mit den Stimmen von Bacher-Kennern wie Anneliese Rohrer, Karin Moser, Barbara Coudenhove-Kalergi, Peter Huemer, André Heller und Gerhard Zeiler werden die Innovationen Bachers nachgezeichnet.

In Frage steht in der Dokumentation auch, wie Gerd Bacher der digitalen Gegenwart der 2020er Jahre begegnen würde.
Der Geschmack Europas - Die toskanische Maremma
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Traxl, Martin [Gestaltung]
Datum: 2019.08.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: Auf der Suche nach dem "Geschmack Europas" reist der Feinschmecker und Verleger Lojze Wieser in eine der beliebtesten Destinationen Italiens: die Toskana. In ihrem südlichen Teil verbirgt sie die herbe Maremma, in der es für Kunst- und Kulinarik-Liebhaber viel zu entdecken gibt.

Moderator Lojze Wieser lässt sich in die Geheimnisse der toskansichen Küche einweihen

Die Etrusker hatten die einst sumpfige Gegend urbar gemacht. Heute treiben die Butteri, die Cowboys der Maremma, ihre Rinder über die Weiden - wie vor 100 Jahren.

Der Fischer und Umweltaktivist Paolo Fanciulli gebietet der Raubfischerei auf originelle Weise Einhalt – mit Unterwasser-Skulpturen.

Lojze Wieser mit dem Paolo Fanciulli
Regisseur Martin Traxl mit dem Schweizer Künstler Daniel Spoerri und Lojze Wieser

Einen ganzen Skulpturen-Park hat sich der der Erfinder der Eat-Art, der Künstler Daniel Spoerri, am Rande der Maremma eingerichtet. Aquacotta, Wildschwein und Wein gehören genauso auf die traditionelle maremmanische Speisetafel wie die jüdische Süßspeise "sfratto". Sogar mit dem heute geschützten Stachelschwein wurde früher gekocht.
Der Geschmack Europas - Elsass
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation] , Gebauer, Florian [Gestaltung]
Datum: 2019.08.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: Die ORF-Sendereihe erkundet die kulinarischen Kulturen unseres Kontinents – ein Streifzug durch europäische Regionen und ihre Küchen, der geschichtliche, landschaftliche, geografische und kulturelle Hintergründe einfließen lässt.

Diesmal führt die Reise ins Elsass, das neben seiner Kultur und Geschichte, den urigen Ortschaften mit jahrhundertealten Fachwerkhäusern und Storchennestern auf den Dächern, auch kulinarisch sehr viel zu bieten hat.

Von den traditionellen Ferme-Auberges, auf denen noch heute der traditionelle Münsterkäse von Hand gefertigt wird, hin zu Weinbergschnecken, deftigem Sauerkraut und dem Elsässer Baeckeoffe, der in kunstvoll getöpferten Tonterrinen zubereitet wird.

Lojze Wieser und Florian Gebauer begegnen in dieser politisch und kulturell über Jahrhunderte stark umkämpften Grenzregion im Herzen Europas, Menschen, die die alten Rezepte ins Heute übertragen.
Glamour – die perfekte Illusion
Datum: 2013.02.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt ; 20. Jahrhundert - 20er Jahre ; 20. Jahrhundert - 30er Jahre ; 20. Jahrhundert - 40er Jahre ; 20. Jahrhundert - 50er Jahre
Typ: video
Signatur: 12-09323
Inhalt: Während der "Berlinale", beim Wiener Opernball und natürlich bei der "Oscar" - Verleihung legt sich Glanz auf die triste Jahreszeit. Überall rote Teppiche, große Roben, vollendeter Auftritt – Glamour, wohin das mediale Auge blickt. , Die Dokumentation im kultur.montag untersucht, was Glamour eigentlich ausmacht und wie die Ingredienzien dieses betörenden Cocktails erstmals in den Traumfabriken Hollywoods zwischen 1920 und 1950 gemixt worden sind.
Google – Netzwerk der Macht
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2014.06.30 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10425_03
Inhalt: Bereits 1937 sagte der Science-Fiction-Autor H.G. Wells die Schaffung eines "Weltgehirns" voraus, das alles Wissen der Welt enthalten und jedem Menschen zugänglich sein sollte. Er prophezeite aber auch, dass diese Organisation jedes menschliche Wesen auf dem Planeten überwachen könnte.
Häuser für Menschen
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2015.02.09 [Sendedatum] 2014 [Produktionsdatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Architektur ; Bauen ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-11066_03
Inhalt: Anlässlich des 90. Geburtstags des Wiener Architekten Harry Glück am 20. Februar widmet sich die Kulturdoku am Montag dem Traum nach einem freistehenden Einfamilienhaus mit großem Garten, den 80 Prozent der Österreicher haben – und dringend notwendigen Alternativen dazu.

Der Stadtplaner und Filmemacher Reinhard Seiß porträtiert in seinem Film "Häuser für Menschen" vier sozial engagierte Architekten aus den letzten fünf Jahrzehnten. Er zeigt anhand ihrer bedeutendsten Bauten, worauf es ankommt, damit ein Haus nicht nur Wohn- und Schlafstätte ist, sondern ganzheitlicher Lebensmittelpunkt wird.

Der Traum nach einem eigenen Haus stellt sich vielfach als nur zeitlich begrenztes Ideal heraus, das funktionieren kann, solange die Kinder im Haus und die Familien intakt sind. Auch dann bedeutet das Häuschen im Grünen eine hohe Abhängigkeit vom Auto und dementsprechende Mobilitätskosten. Ganz zu schweigen von den Folgen für die Allgemeinheit und nachfolgende Generationen. Ein immenser Verbrauch an Grund und Boden, enorme öffentliche Kosten für die Siedlungsinfrastruktur und die Betreuung alter Menschen, ein hohes Verkehrsaufkommen sowie die Zersiedlung unserer Landschaft gehen damit einher.

Wobei den Menschen das Häuselbauen kaum zu verübeln ist, werden unser Städte doch seit den 1960er Jahren von einem Massenwohnbau dominiert, dessen sozialer Charakter sich im Grunde auf die finanzielle Leistbarkeit beschränkt. Bedürfnisse wie etwa nach nachbarschaftlichen Kontakten, Freizeitaktivitäten im Wohnumfeld oder persönlicher Gestaltung des Lebensraums werden hingegen weitgehend ignoriert. Dabei gibt es in Österreich Wohnbaupioniere, die seit Jahrzehnten demonstrieren, dass Wohnanlagen in der Stadt und verdichtete Bauformen im Stadtumland dem freistehenden Einfamilienhaus sogar überlegen sein können.

Wir besuchen Harry Glücks Wohnpark Alt Erlaa, wo alle Wohnungen bis in den 12. Stock über große, begrünte Terrassen verfügen und es für die Mieter in 90 Meter Höhe Dachschwimmbäder mit Blick über ganz Wien gibt.

Während Glück seine "Reihenhäuser" übereinander stapelte, gruppierte sie Roland Rainer in der Fläche – zu vollkommen autofreien und üppig begrünten Gartenstädten, wovon die größte in Puchenau bei Linz realisiert wurde.

Fritz Matzinger entwickelte, inspiriert von westafrikanischen Dörfern, sogenannte Atriumhäuser für ein gemeinschaftliches Wohnen, das Kindergärten und Seniorenheime weitgehend überflüssig machen soll, wie sein Baugruppen-Projekt Guglmugl in Linz eindrucksvoll zeigt.

Das Baukünstlerkollektiv BKK schuf gemeinsam mit den Bewohnern der "Sargfabrik" und der "Miss Sargfabrik" mitten in Wien ein urbanes Biotop, das mit einem Kulturzentrum und einem Montessori-Kindergarten, einem Hallenbad und einem Dachgarten, einem Café-Restaurant oder einer Bibliothek vor Augen führt, was alles zu einer ganzheitlichen Wohnqualität im 21. Jahrhundert gehören sollte.
Die Hexen von Hollywood
kultur.montag [2021.04.26]
Mitwirkende: Schneeberger, Peter [Moderation] , Peyrard, Sophie [Regie]
Datum: 2021.04.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; Spielfilm ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Wir begegnen ihr in der Bibel, im Märchen, in uralten Mythen indigener Völker sowie auf der großen Kinoleinwand und dem Fernsehschirm: der Hexe. Ihre Darstellung im Film ist meist an althergebrachte Klischees gebunden. Entweder in Gestalt einer hässlichen, bösen alten Frau, die Schönheit und Macht begehrt oder einer schönen, verführerischen Femme fatale, die Männer mit ihren Reizen betört. Neben zahlreichen fantastischen Geschichten, okkultisch geprägten Horrorfilmen und Märchen wird auch die Geschichte der Hexenverfolgung oft zum filmischen Thema.

Regisseurin Sophie Peyrard beschäftigt sich in ihrem Dokumentarfilm „Die Hexen von Hollywood“ mit der Entwicklung der Hexe im Hollywoodfilm seit 1930. Zu Wort kommen Filmkritikerinnen, Hexenforscherinnen und Autorinnen, die das Thema vor dem Hintergrund des sozio-politischen Klimas der jeweiligen Ära betrachten.

Anhand der unterschiedlichen filmischen Darstellungen der Hexe reflektieren sie die Rolle der Frau in der Gesellschaft über die Jahrzehnte hinweg. Ihre Analysen und historische Fakten untermalt die Filmemacherin Peyrard mit ausgewählten Ausschnitten aus der Filmgeschichte. Eine der ersten Hexen in der Geschichte Hollywoods ist die böse Stiefmutter, die Walt Disneys „Schneewittchen“ den vergiften Apfel reicht.

Sie ist ein gutes Beispiel für die simpel gestrickte Dualität, die vielen filmischen Frauendarstellungen anhaftet. Einmal abstoßend hässlich, das andere Mal anziehend schön repräsentiert sie in jedem Fall das abgrundtief Böse.

Sich nach irdischer Liebe sehnend oder hausfraulich-bieder sind die Hexen der 1940er- und 50er-Jahre. Zu dieser Zeit gilt für gewöhnlich die Mutterschaft als ideales Frauenbild. Hexen wie Veronica Lake in „Meine Frau, die Hexe“ geben schließlich ihre magischen Kräfte auf, um brave Ehefrauen und fürsorgliche Mütter zu werden.

In den späten 60er- und 70er-Jahren ändert sich das Bild der Hexe im Zusammenhang mit der Frauenbewegung und dem Ende des Produktionskodex in Hollywood im Jahr 1968. Mit Filmen wie „Carrie“ und „Rosemary´s Baby“ betritt in Zusammenhang mit dem Mainstream-Okkultismus und der Hexerei eine neue Generation von Hexen die Bühne. Moralisch komplexe Fragen über die persönliche Autonomie des weiblichen Körpers, die Grenzen von Sex innerhalb der Ehe und die Angst des Patriarchats vor dem Aufstieg der Frau in einer sich schnell verändernden Welt rücken damit in den Vordergrund.

In den 1980er-Jahren sprengen sinnliche Sirenen wie „Die Hexen von Eastwick“ jeden Vorstadt-Puritanismus und in neuerer Zeit gibt sich die junge Hermine aus den „Harry Potter“ Filmen sehr strebsam und nerdig, aber auch mutig und selbstbestimmt. Angelina Jolie verwandelt sich zuletzt als „Maleficent“ von der vermeintlich bösen Fee zum gefallenen Engel.
Hilde Sochor - Das Leben brennt heut' wieder sehr
Kulturmontag: Anlässlich des 90. Geburtstages von Hilde Sochor am 5.2.14
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Manker, Paulus [Regie]
Datum: 2014.01.27 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Portrait ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10056
Inhalt: Der ORF widmet Schauspielerin Hilde Sochor zum 90. Geburtstag ein Porträt von ihrem Sohn, dem Schauspieler und Regisseur Paulus Manker. Darin zeigt sich, dass Mutter Hilde Sochor nicht nur eine der interessantesten Schauspielerinnen Österreichs ist, sondern auch eine der schlagfertigsten GesprächspartnerInnen.
Hilde Sochor feiert am 5. Februar ihren Neunziger. Der Zusatz "Volksschauspielerin", den sie bei solchen Anlässen oft lesen oder hören muss, "nervt schon langsam", meint die Jubilarin. In den Hymnen auf ihr Leben und ihr Spiel wird vieles gerne ausgelassen. Dass sie äußerst bürgerlich am äußeren Stadtrand von Wien aufgewachsen ist etwa. Dass sie bei der Aufnahmeprüfung des Reinhardt-Seminars durchfiel, sich aber dennoch nicht von der Schauspielerei abbringen ließ. Dass sie promoviert hat ("Der Einfluss des Films auf die Zeitgestaltung in der modernen Dramatik") und äußerst belesen ist.
1956 heiratet die Sochor den Regisseur, Bühnenbildner und Theaterleiter Gustav Manker (gestorben 1979), unter dessen Leitung sie viele wichtige Rollen des Genres "Volksstück" prägt und mit dem sie ein legendäres Nestroy-Ensemble am Volkstheater aufbaut. In etwa 30 Nestroy-Produktionen steht Hilde Sochor auf dieser Bühne, wesentliche Rollen verkörpert sie in Stücken von Anzengruber, Brecht, Bruckner, Hauptmann, Ibsen, Schönherr, Wedekind, Williams, Hauptmann, Raimund.
Leicht hat es die dreifache Mutter in diesen Jahren nicht, den Kindern zuliebe verzichtet sie auf internationale Tourneen. 1956 wird Katharina geboren, heute eine Schauspielerin, 1958 folgt Paulus, und 1967 Magdalena, sie wurde Ärztin.
Der Film über und mit Hilde Sochor, von Sohn Paulus Manker 2004 gefilmt, bedient sich der Vielschichtigkeit des Verhältnisses zweier Menschen vor der Kamera, Mutter und Sohn, Schauspielerin und Regisseur. Privates und Berufliches wechseln einander mühelos ab, und die scheinbar anarchistische Aufmüpfigkeit des Sohnes wird von einer scharf und schlagfertig formulierenden, liebenden Mutter weithin getoppt.
Theaterausschnitte wechseln mit Super-8-Privataufnahmen der Familie Manker-Sochor, vertrautes Geplänkel über verlegte Haarbürsten und deren Einfluss auf das Ansehen einer Grande Dame des österreichischen Theaters werden von wesentlichen Einsichten über den Schauspielerberuf abgelöst.
Hochleistungssport Operngesang
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Voigt, Thomas [Regie]
Datum: 2014.05.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Portrait ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10395_03
Inhalt: Operngesang ist Hochleistungssport wie Fußball. Dass Opernsänger oft an ihre physischen Grenzen gehen und sogar Verletzungen ihres Stimmapparates riskieren, ist bei Insidern bekannt, jedoch kaum beim Publikum.
Während Krankengeschichten von Top-Fußballern ganze Sportseiten füllen und zu kollektivem Mitleid führen, kennen Kritiker und Publikum oft keine Gnade, wenn ein Sänger einmal nicht die erwartete Top-Leistung bringt.
Hohenems-Manhattan: Die Wolkenkratzer des Ely Kahn
kultur.montag [2017.11.27]
Datum: 2017.09.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: Sie zählen zu den Ikonen Manhattans: die Wolkenkratzer des Ely Jacques Kahn. Mehr als fünf Dutzend hat er in seiner langen Karriere gebaut – vom eleganten Bürohaus an der Park Avenue bis zur ausgefallenen Asphaltmischanlage an der Upper East Side, vom fantasievollen Film Center in "Hell’s Kitchen" bis zur kühl-sachlichen "Stock Exchange Expansion" an der Wall Street.

Der Film von Ingrid Bertel und Nikolai Dörler zeigt Leben und Schaffen des Ausnahmearchitekten Kahn und geht der Frage nach, was ihn zeitlebens mit Österreich eng verbunden hat.

Seine Familie stammt aus der Vorarlberger Kleinstadt Hohenems, wo sich im Sommer 2017 rund 200 Menschen aus der ganzen Welt versammelten. Es gab etwas zu feiern: den 400. Geburtstag der Jüdischen Gemeinde. Für die Nachkommen der Hohenemser Juden bot das die Möglichkeit, die Geschichte des 20. Jahrhunderts im Spiegel der eigenen Familiengeschichte zu erblicken und zu erleben.

Ely Jacques Kahn ist ein Kind dieser Gemeinde. Sein Vater hatte sie verlassen, um in New York ein Geschäft für Glas und dekorierte Spiegel zu eröffnen. Das war so erfolgreich, daß bald Dépendancen in Brüssel und Paris eröffnet wurden und die Familie sich eine jährliche Urlaubsreise nach Österreich erlauben konnte.

1901 wurden die Beziehungen zu Hohenems noch einmal intensiviert, als Tochter Rena Kahn den Hohenemser Industriellen-Sohn Rudolf Rosenthal heiratete. Sohn Ely Jacques Kahn dagegen absolvierte ein Studium in Paris, an der international renommierten École des Beaux Arts.

Daneben pflegten sowohl Ely Jacques Kahn als auch seine Schwester Rena Rosenthal intensive Kontakte zu einem faszinierenden Kreis von Architekten, Künstlern und Designern in Wien: den Mitgliedern der Wiener Sezession und der von Josef Hoffmann gegründeten Wiener Werkstätte.

Ely Jacques Kahn zählt zu den wenigen Architekten seiner Generation, die geradezu gegensätzlich Baustile in ihrem Werk versammeln.

Vom den elegant-verspielten Beaux Arts-Stil entwickelte sich Kahn nach 1945 zu einem versierten Vertreter des "international style", etwa mit dem "Universal Pictures Building" oder seiner Mitarbeit an einem gebauten Mythos des 20. Jahrhunderts, dem "Seagram Building".
Ich bin's am Ende immer selbst
Klaus Maria Brandauer zum 70. Geburtstag
Mitwirkende: Brandauer, Klaus Maria [Darsteller/in]
Datum: 2013.06.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-09526
Inhalt: "Den Namen wird man sich merken müssen", lautet eine Dialogzeile aus István Szabós cineastischem Meisterwerk "Mephisto" - ein Satz, den Hauptdarsteller Klaus Maria Brandauer in ganz jungen Jahren wohl genauso hätte sagen können. Sendungsbewusstsein, das Streben nach künstlerischer Perfektion und ein gerüttelt Maß an Selbstbewusstsein sind seine Markenzeichen.
Mit "Mephisto" begann Brandauers Aufstieg zum Weltstar: In den 1980er-Jahren war er schier omnipräsent, dominierte als "Jedermann" jahrelang den Salzburger Domplatz, faszinierte als James Bond-Bösewicht ein Millionenpublikum und gestaltete am Burgtheater exemplarische Rollen. In den letzten Jahren hat er in der Zusammenarbeit mit Regie-Altmeister Peter Stein eine fulminante Alterskarriere begonnen. Und auch mit fast 70 ist er immer noch für Überraschungen gut. Die langjährige ORF Kulturredakteurin Eva Maria Klinger zeichnet ein Porträt des Schauspielgiganten und bittet ihn zum Gespräch.
In Memoriam Hans Hollein – Alles ist Architektur
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation] , Hollein, Hans [Gefeierte Person] , Steinlechner, Siegfried [Gestaltung]
Datum: 2014.04.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10289_02
Inhalt: Der österreichische Architekt, Künstler, Designer und Ausstellungsgestalter Hans Hollein ist am 24. April 2014 früh in Wien nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Sowohl in Österreich als auch international hinterlässt er prestigeträchtige Objekte.
Nicht nur als Künstler, sondern auch als Universitätsprofessor, Direktor der Architektur-Biennale Venedig (1996), Österreich-Kommissär der Kunstbiennale Venedig (1978-90) und Präsident des Kunstsenats hatte er weit über das eigene Schaffen hinaus gewirkt.
In Memoriam Maria Lassnig: Frabengefühle
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Lassnig, Maria [Gefeierte Person]
Datum: 2014.05.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Portrait ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10320_03
Inhalt: Maria Lassnig, die Doyenne der österreichischen Kunstszene, ist am Dienstag 94-jährig in Wien verstorben. Regisseur Ernst A. Grandits zeigt in seinem filmischen Portrait von Lassnig eine kompromisslose, streitbare Frau die ihren künstlerischen Weg gegangen ist und Zeit ihres Lebens auf Konventionen gepfiffen hat.
Jung, hip, jüdisch
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2013.10.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-09854
Inhalt: Was ist jüdisch? Eine Herkunft, eine Kultur, eine Lebenseinstellung? "Du hast ja blaue Augen und deine Nase sieht gar nicht jüdisch aus", mit diesem Alltags-Antisemitismus wuchs die 26-jährige Modedesignerin Vered Tenner auf.
Kubrick, Nixon und der Mann im Mond
Kulturmontag Dokumentation
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation] , Karel, William [Regie]
Datum: 2014.09.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10593_02
Inhalt: Am 21. Juli 1969, vor inzwischen mehr als 45 Jahren, betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond. Stellen Sie sich vor, Richard Nixon hätte einen Film über die Mondlandung in Auftrag gegeben. Statt der Mondlandung. Falls die Sache mit Apollo 11 in die Astronautenhose gegangen wäre.
Dass dem so war, behauptet Regisseur William Karel in seiner nicht ganz ernst gemeinten Fake-Doku, für die er den renommierten Adolf-Grimme-Preis erhielt.

Geht es nach der Meinung überzeugter Verschwörungstheoretiker, dann war eine der großen Stunden der Menschheit schlicht ein Betrug: Starregisseur Stanley Kubrick soll die Mondlandung in einem Studio inszeniert haben.
Der wahre Kern der Geschichte von "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond" ist, dass Meisterregisseur Stanley Kubrick viel zum Erfolg der NASA in der Öffentlichkeit beigetragen hat, indem er etwa die Raumanzüge stylte oder die Farbe der Raumkapsel auswählte. Als Karel 2001 für ein Kubrick-Porträt recherchierte, stieß er auf das umfangreiche Material, das Kubricks Engagement für die Raumfahrt belegte. Aus Wahrem und frei Erfundenem flocht Karel stupend eine faszinierende Fiktion: Während sich Apollo 11 dem Mond nähert, beginnen in einem Filmstudio mit den gleichen Requisiten die Dreharbeiten zur ersten Mondlandung.

Karel gibt mit Augenzwinkern vor, dass Präsident Nixon die Mondlandung in einem Filmstudio zeitgleich zur Mission von Apollo 11 nachstellen hat lassen, um auch im Fall einer gescheiterten Landung passable Bilder für die Welt zu haben. In eben jenem Studio, in dem Stanley Kubrick glücklicherweise zur gleichen Zeit seinen Klassiker "2001 - Odyssee im Weltraum" drehte.
kultur.doku [2013.04.29] - Die Magie des Augenblicks
Ein Wiener rettet das Sofortbild
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2013.04.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Portrait ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-09454
Inhalt: Die Bilder sind klein, qualitativ eher schlecht, ökologisch eine Sünde, völlig von der Zeit überholt - und Kult. Abdrücken, wedeln, 90 Sekunden warten - und heraus kommt immer ein Unikat, ein "Polaroid". Wie das schier unmögliche Projekt gelang, die Sofortbild-Fotografie weltweit wieder auferstehen zu lassen, beschreibt der spannende Film von Viktor Stauder.
kultur.doku [2013.03.25] - Gustav Peichl: Der Doppeltäter
Am Anfang war der Strich
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2013.03.25 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Portrait ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-09389
Inhalt: Österreichs Stararchitekt Gustav Peichl ist 85 – und was sagt sein alter ego, "Ironimus", dazu? Der kultur.montag widmet dem Baukünstler und Karikaturisten ein Doppelporträt.
kultur.doku [2016.03.21] ; Lotte Tobisch - Ansichten einer Grand Dame
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Tobisch, Lotte [Gefeierte Person]
Datum: 2016.03.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-11950_03
Inhalt: Stil, Grandezza und ein Hauch Anarchie umwehen Lotte Tobischs abwechslungsreiches und selbstbestimmtes Leben. Die Schauspielerin, Opernball-Organisatorin und Vertraute von Geistesgrößen wie Theodor Adorno und Ludwig von Ficker feiert am 28. März ihren 90. Geburtstag.
Die Dokumentation von Nadia Weiss bietet anlässlich des Geburtstages der Grande Dame des Wiener Gesellschafts- und Kulturlebens Einblicke in deren Leben jenseits der Scheinwerfer und des Blitzlichtes.
"Ich bin eigentlich ein Mensch, der gerne zurückgezogen lebt, " erklärt sie - "Auch wenn mir das niemand glaubt." Heute investiert sie viel Zeit und Energie in ihre Tätigkeit als Präsidentin des Vereins "Künstler helfen Künstlern", der unter anderem ein Altersheim in Baden betreibt. Ihr Engagement für Mitmenschen und die Neugierde auf Neues sind unverändert.
Unkonventionelle Lebensgemeinschaften, intellektuelle Neugier und Kunstsinn prägten den Weg der Tochter aus gutem Hause. "Ich war zu einer Zeit emanzipiert, in der man dabei noch ein Risiko eingegangen ist. Da war man aus der Gesellschaft ausgeschlossen, wenn man sich nicht gefügt hat. Nur war mir das ganz egal. So egal, dass ich mich heute selber darüber wundere", erklärt sie.
Michael Heltau, der mit ihr seit Jahrzehnten bekannt ist, bestätigt: "Ich habe den berechtigten Verdacht, dass Lotte Tobisch bereits emanzipiert auf die Welt gekommen ist." Freunde und Weggefährten wie Achim Benning, Mercedes Echerer und Trixi Schuba runden mit ihren Statements das Bild dieser einzigartigen Persönlichkeit ab.
Als Drehorte dienten neben den privaten Räumlichkeiten von Lotte Tobisch ihr Büro in der Hofburg, die Wiener Innenstadt, das Künstlerheim und die Trabrennbahn in Baden.
"Die Dreharbeiten mit Lotte Tobisch waren vom Esprit einer geistreichen und selbstbestimmten Persönlichkeit geprägt, die über die Generationen hinweg Bewunderung für einen integren Lebensweg abringt", sagt Nadia Weiss über die Zusammenarbeit.
kultur.doku [2022.10.10] Filmikonen – Magnum Photos und das Kino
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2022.10.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Am Anfang stand eine Affäre. Daraus entwickelte sich für einige fruchtbare Jahre eine Liebesgeschichte zwischen der harschen Welt der Fotoreportage und der glamourös-verführerischen Welt der Traumfabrik. Sophie Basseler erzählt in ihrer Dokumentation „Filmikonen. Magnum Photos und das Kino“, wie die Fotograf*innen der legendären Foto-Agentur Magnum den Blick auf Hollywood für alle Zeit verändert haben.

Schauspielerin und Model Isabella Rossellini eröffnet Basselers Film mit einem Geständnis: Ihre Mutter, Kino-Ikone Ingrid Bergman, war heftig in den Haudegen und Kriegsberichterstatter Robert Capa verliebt. Seine Fotografien von der Landung der alliierten Truppen in der Normandie sind Schlachtengemälde, haben die Anmutung von Standbildern aus monumentalen Hollywoodproduktionen.

Regisseur Alfred Hitchkock betreute während der Dreharbeiten zu "Notorious/Berüchtigt" die Nahaufnahmen des Kameramanns an der Hand von Ingrid Bergman (die einen versteckten Schlüssel zu einem Weinkeller in der Hand hielt)

Da Capa seiner Angebeteten Ingrid Bergman tief in die Augen schauen wollte, diese aber anderwärtig verheiratet war und einen Skandal fürchtete, reiste er 1946 unter dem Vorwand für das Life-Magazin zu fotografieren, ans Set von Hitchcocks «Berüchtigt». Das war der Beginn einer gewinnbringenden Liaison zwischen Facts und Fiction. Mit Capas Blick hinter die Kulissen entstand ein eigenes Genre: das Making of. 1948 gründete Capa gemeinsam mit Henri Cartier-Bresson und zwei weiteren Mitstreitern die Agentur Magnum, die vor allem die Unabhängigkeit der Fotoraf*innen durchsetzte.

Die Studioaufnahmen der späten 1940er-Jahre waren reine PR-Produktionen, perfekt retuschierte Inszenierungen aus Licht und Schatten. Die Magnum-Fotografen indes wollten die Wahrheit hinter der Behauptung entdecken, den Menschen hinter den Leinwand-Diven und -Göttern. Grundlage waren wechselseitiges Vertrauen und oft Freundschaften, die weit über eine Arbeitsbeziehung hinausreichten. So ließ sich Humphrey Bogart von Dennis Stock ohne sein Toupet fotografieren. Und er machte ihn mit einem aufstrebenden Schauspieler namens James Dean bekannt.

Marilyn Monroe, die in größtem Maß auf ihr Image Wert legte, lieferte sich rückhaltlos dem Objektiv der Magnum-Fotografin Eve Arnold aus. Da war plötzlich nicht mehr eine überlebensgroße Sexgöttin zu sehen, sondern eine kleingewachsene verletzliche Frau. Als Monroe „Misfits“ drehte, der letzte Film, den sie fertigstellen konnte, wurde ein ganzer Pulk von Magnum-Fotografen engagiert, um die nervösen Stars vor ihnen unbekannten Setfotografen zu schützen. Die Produktion war von Streits und Nervenzusammenbrüchen geprägt.

Danach zog sich Magnum weitgehend aus Hollywood zurück. Und fand in Großbritannien neue Motive – vier Musiker, die Massenhysterien auslösten: die Beatles.
kultur.doku [2016.02.15]
Max Raabe & Palast Oorchester - Eine Nacht in Berlin
Datum: 2016.02.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-11884_02
Inhalt: Berlin ist seit vielen Jahren die Heimatstadt von Max Raabe und dem Palast Orchester. Hier begannen sie ihre Karriere, und hier wurden nicht nur die neuen, sondern auch ein Großteil der alten Stücke ihres Konzertrepertoires erstmals aufgeführt.
kultur.doku [2017.02.27]
And the Oscar goes to...
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2017.02.27 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-12861_02
Inhalt: Zur 89. OSCAR-Verleihung lässt ein amüsanter Dokumentarfilm die glanzvolle, oft auch skandal-umwitterte Geschichte der "Academy Awards" Revue passieren.
Der Film von Rob Epstein und Jeffrey Friedman wirft einen Blick hinter die Kulissen der Preisverleihung und präsentiert ein Wiedersehen mit zahlreichen nominierten und ausgezeichneten Filmen und deren Stars.
Das Erleben unvergesslicher Momente der "OSCAR"-Verleihung im Lauf der Jahrzehnte hat aber nicht nur nostalgischen Reiz. Auch skurrile und witzige Augenblicke sind garantiert. So hat sich beispielsweise das Aussehen so manches Weltstars vom Beginn der Karriere bis heute im Lauf der Jahrzehnte so sehr verändert, dass die Aufmerksamkeit des Publikums beim Wiedererkennen stets aufs Höchste gefordert ist.
Unter der Regie der "OSCAR"-preisgekrönten Regisseure Rob Epstein und Jeffrey Friedman erzählen unter anderem Weltstars wie George Clooney (Syriana), Dame Helen Mirren (The Queen), Benicio Del Toro (Traffic), Whoopi Goldberg (Ghost), Tom Hanks (Philadelphia, Forrest Gump), Jennifer Hudson (Dreamgirls), Sir Ben Kingsley (Gandhi), Annette Bening (American Beauty), Ellen Burstyn (Alice Doesn't Live Here Anymore) und Cher (Moonstruck) was sie empfunden haben, als sie die begehrte Goldstatue plötzlich in der Hand hielten.
kultur.montag [2013.05.06] - Auf 4 Rädern oder: Traumreise nach Cannes
Datum: 2013.05.06 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-09462
Inhalt: Harry hat einen Traum: Einmal will er bei den Filmfestspielen in Cannes dabei sein, wenn dort ein Ulrich Seidl-Film präsentiert wird. Denn der gebürtige Oberösterreicher ist nicht nur Liebhaber österreichischer Filme, sondern ausgewiesener Ulrich Seidl-Verehrer. Von Anfang an verfolgt er dessen Filmschaffen und schätzt die unverwechselbare Handschrift des mittlerweile mehrfach ausgezeichneten Regisseurs.
kultur.montag [2021.10.25] - Bernard Haitink: Der geheimnisvolle Maestro
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Haitink, Bernard [Gefeierte Person]
Datum: 2021.10.25 [Sendedatum]
Ort: Oslo [Aufnahmeort]
Schlagworte: Kultur ; Portrait ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
Die Musikwelt trauert um einen ihrer beliebtesten Dirigenten: der niederländische Maestro Bernard Haitink ist gestern in seiner Wahlheimat London gestorben. Aus diesem Anlass wiederholt der ORF das letzte filmische Portrait, das der Brite John Bridcut über den charismatischen Musiker gestaltet hat. Es beobachtet den auf der ganzen Welt beliebten Meister, der vor allem für seine Bruckner- und Mahlerinterpretationen berühmt war, während er seine letzten Konzerte vorbereitete.

Einige der Musiker, mit denen er zusammengearbeitet hat, versuchen die Geheimnisse seiner Dirigiertechnik zu erklären, während Haitink selbst darüber spricht, wie sich seine Herangehensweise während seiner 68 Jahre am Pult von diversen Orchestern verändert hat. Gerne gibt er jungen Musikern, die in seine Fußstapfen treten wollen, auch wohlgemeinte Ratschläge.

Zu den Musikern, die sich an ihre Zusammenarbeit mit Haitink erinnern, gehören Dame Sarah Connolly und Sir Thomas Allen, der Pianist Emanuel Ax, der Komponist Mark-Anthony Turnage sowie Mitglieder der Wiener Philharmoniker, des Chicago Symphony Orchestra, der Niederländischen Radio Philharmonie sowie des Concertgebouw Orchesters.

In einem überraschend offenen und emotionalen Gespräch verrät Bernard Haitink, wie seine Kindheit in Amsterdam während des Zweiten Weltkriegs unter deutscher Besatzung und durch den „Hungerwinter“ seine Sicht auf die Welt geprägt hat. Er beschreibt auch seine schwierigen Anfänge als Dirigent, das angespannte Verhältnis zum Concertgebouw Orchester und die manchmal turbulenten Jahre am Royal Opera House in Covent Garden.

Zusammen mit den Erinnerungen seiner Familie entsteht so ein berührendes Porträt eines schüchternen, sehr empathischen und vor allem hoch musikalischen Menschen.

Seine wertvollen Ratschläge werden der trauernden Nachwelt fehlen.
kultur.montag [2012.12.03]: Der Irgendwo Ort - Die Praterateliers
Mitwirkende: Neumüller, Robert [Regie]
Datum: 2012.12.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-09203
Inhalt: Der Wiener Prater ist nicht nur eine Vergnügungs- und Erholungszone - er ist auch eine Heimstatt für bildende Künstler. Verborgen zwischen Fußballstadion und Pferderennbahn, befinden sich die "Bildhauerateliers des Bundes".
kultur.montag [2011.12.05] - Krieg und Frieden
Zur Premiere im Kasino des Burgtheaters
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2011.12.05 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-08474
kultur.montag [2016.03.07] ; Nikolaus Harnoncourt - Die Musik meines Lebens
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2016.03.07 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-11927_03
Inhalt: Mit Nikolaus Harnoncourt hat die klassische Musikwelt einen ihrer vielfältigsten Musiker verloren: Der Dirigent und Meister der Alten Musik ist in der Nacht auf Sonntag im Kreise seiner Familie im Alter von 86 Jahren gestorben. Mit Günter Schilhans Dokumentation "Die Musik meines Lebens" gedenkt der ORF des großen Maestros.
Dass das Leben von Nikolaus Harnoncourt seit frühester Kindheit von Musik geprägt war, ist kein großes Geheimnis. Weitgehend unbekannt ist jedoch, dass bestimmte Komponisten und sogar einzelne Musikstücke verschiedene Lebensphasen Harnoncourts bestimmten oder ihnen zumindest eine entscheidende Wendung gegeben haben.
Seine frühen Kindheitserinnerungen führen Nikolaus Harnoncourt zu den Melodien George Gershwins, die sein Vater für die Familie am Klavier im Grazer Palais Meran intonierte. Eine Radioübertragung von Beethovens 7. Symphonie gab 1947 den entscheidenden Impuls für seinen Berufswunsch: Harnoncourt wollte Cellist in einem Orchester werden.

Seine Karriere als Orchestermusiker beendete er allerdings abrupt nach einer Aufführung von Mozarts g-Moll Symphonie, die seiner Meinung nach völlig falsch interpretiert worden war.

In den folgenden Jahrzehnten schuf sich Nikolaus Harnoncourt, zuerst noch als Cellist, dann als Dirigent, mit der Gründung des CONCENTUS MUSICUS seinen eigenen musikalischen Kosmos. Hier folgte er nur den "Leitgestirnen der Musikgeschichte" und erarbeitete sich aus den Partituren von Monteverdi, Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert bis Smetana, Dvorak oder auch Gershwin seine eigene, revolutionäre Klangvorstellung, mit der er sich zu Beginn nicht nur Freunde machte.

Von der Kindheit bis zur Gegenwart reicht diese musikalische Biografie, die anhand von nie gezeigten Fotos und Personalien aus dem Familienarchiv, Konzertausschnitten, Probenarbeiten und persönlichen Kommentaren des Stardirigenten einen Bogen über sein Leben und gleichzeitig über die von ihm mitgeprägte Musikgeschichte spannt.
kultur.montag [2010.02.15] - Spezial aus Berlin
Die Berlinale 2010
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2010.02.15 [Sendedatum]
Typ: video
Signatur: 12-06941
kultur.montag [2021.10.25] - Spezial aus Oslo
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2021.10.25 [Sendedatum]
Ort: Oslo [Aufnahmeort]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
23:10 Von Fjorden & Rekorden im Norden
Europas Grüne Stadt Oslo

23:20 Zum Schreien cool
Das spektakuläre neue Munch-Museum

23:30 Der Krimi-König, der aus der Kälte kam
Neues von Jo Nesbø

23:35 Im Gespräch mit Jo Nesbø
Über Mord im Fjord, sein Leben als Produzent & seine Kletterliebe

23:45 Im Licht des Nordens
Die Filmemacher Joachim Trier & Yngvild Sve Flikke

23:50 Moll, Melancholie & Melodie
Norwegens Musik-Export Aurora im Porträt

23:55 The Boy with the Balloons
Social-Media-Star Jan Hakon Erichsen & seine „Zerstörungsvideos“
kultur.montag [2012.04.16] ; Teil 2
Mitwirkende: Bernhard, Nadja [Moderation]
Datum: 2012.04.16 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-08820_03
Inhalt: Besetzt! Wien Museum | Stéphane Hessel & Co. gegen Sarkozy
kultur.montag [2010.07.26] - Teil 2
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2010.07.26 [Sendedatum]
Typ: video
Signatur: 12-07591
Inhalt: Kunststar-Duo Daniel Richter und Jonathan Meesel ; Komponist Wolfgang Rihm im Porträt
kultur.montag [2008.09.01] - Venedig spezial
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation] , Müller, Marco [Interviewte/r]
Datum: 2008.09.01 [Sendedatum]
Schlagworte: Film ; Reportage ; Kulturveranstaltung ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-04998
Inhalt: Ein Fest für Stars und Cineasten : Das Festivalprogramm in Venedig

Ein streitbarer Präsident : Festivalpräsident Marco Müller im Gespräch mit Martin Traxl

Der Architekt der Illusionen : Bühnenbildner und Filmarchitekt Dante Ferretti

Filmkulisse Venedig : Traum und Wirklichkeit der Lagunenstadt

Der letzte Kaiser : Die Galanacht des Modezaren Valentino im Teatro la Fenice

Sexuelle Obsessionen : Barbet Schroeder Film "Inju - Das Biest im Schatten"

Filme als Kunstobjekt : Jurymitglied Douglas Gordon seziert Kinofilme

Von der Schwierigkeit ein Künstler sein zu wollen : Takeshi Kitanos Tragi-Komödie "Achilles und die Schildkröte"

Vincent Van Gogh Superstar : Die größte van Gogh-Ausstellung aller Zeiten in der Wiener Albertina
kultur.montag [2023.11.06] - Wechselspiele: Feinig, Unterkirchner & Senfter in St. Corona
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Wieser, Alex [Gestaltung]
Datum: 2023.11.06 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Das Gesprächs-Konzertformat „Wechselspiele“ geht in die dreizehnte Runde: Diesmal folgt ein Ensemble aus Kärnten der Einladung des ORF zu einem exklusiven musikalischen Rendezvous nach St. Corona am Wechsel: Pianist Tonč Feinig, Saxophonist Edgar Unterkirchner und Harfenistin Hannah Senfter. Mit ihrem Stil wollen sie Brücken bauen - zwischen Musikrichtungen und Kulturen, Menschen und Geschichten, Altem und Neuem.

Die Initialzündung für die Zusammenarbeit zwischen Feinig und Unterkirchner kam, nach dem Bekunden von gegenseitiger Sympathie, in Form eines Anrufs der Protokollabteilung des Landes Kärnten zur musikalischen Gestaltung eines Festakts.

Den Lockdown nutzten sie, um Arrangements von slowenischen Volksliedern aufzunehmen. Oft und gerne musizieren sie mit Hannah Senfter, der Solo-Harfenistin des Kärntner Symphonieorchesters. Ihre Musik pendelt zwischen deutschen und slowenischen Kärntnerliedern, jiddischen Melodien und jazzigen Arrangements.

Im Gespräch mit Kulturmoderatorin Teresa Vogl gibt das Trio zwischendurch Einblick in seine Gedankenwelt rund um die Musik.
kultur.montag [2023.05.15] - Wechselspiele: Garish in St. Corona
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2023.05.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Musik ; U-Musik ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Das Konzertformat „Wechselspiele“ geht in die elfte Runde: Diesmal folgt die österreichische Alternative Pop Band Garish der Einladung des ORF zu einem exklusiven musikalischen Stelldichein in St. Corona am Wechsel.

Garish wird 25! Und das feiern die vier Musiker Thomas Jarmer (Gesang), Julian Schneeberger (Gitarre), Kurt Grath (Bass) und Markus Perner (Schlagzeug) unter anderem bei den „Wechselspielen“.

Die Band aus dem Burgenland ist Vorreiter und Schnittstelle der österreichischen Alternative Music Scene und hat mit ihren Songs, die zwischen melodischen Pophymnen, krachigen Gitarren und bombastischen Orchesterklängen schwelgen, den Formationen wie Wanda und Bilderbuch den Weg geebnet.

Wesentlich geprägt sind die Nummern von der Stimme und den Texten des Sängers Thomas Jarmer, sie changieren anspielungsreich und geheimnisvoll zwischen Dadaismus und Novalis.

Die vier sympathischen Musiker präsentieren einige ihrer Nummern aus 25 Jahren und kommen zwischendurch mit Kulturmoderatorin Teresa Vogl ins Gespräch.
kultur.montag [2023.09.18] ; Wechselspiele: Philipp Lingg & Band in St. Corona
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Vogl, Teresa [Interviewer/in]
Datum: 2023.09.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Das Gesprächs-Konzertformat „Wechselspiele“ geht in die zwölfte Runde: Diesmal folgt der Vorarlberger Komponist, Gitarrist und Akkordeonist Philipp Lingg mit seiner Band der Einladung des ORF zu einem exklusiven musikalischen Stelldichein nach St. Corona am Wechsel.

Größere Bekanntheit erlangte Lingg mit dem Titel „Vo Mello bis ge Schoppornou“, wofür er 2012 mit dem Amadeus Austrian Music Award (Song des Jahres) als Komponist und Texter ausgezeichnet wurde. Seither machte sich der studierte Musikpädagoge im In- und Ausland einen Namen und spielte mit unterschiedlichen Musiker:innen in vielfältigen Projekten.

Nun präsentiert er in neuer Formation mit Christoph Mateka (Stimme und Violine) und Martin Grabher an den Drums frische Songs aus eigener Feder – u.a. über Berge, Kater und Zöllner. Gesungen wird in diadenglischer Sprache vom Leben im - und außerhalb des Vorarlberger Hinterwaldes. Sprachbarrieren werden abgerissen bzw. gar nicht erst zugelassen. Das Motto der Band: Es lebe die Lust, die Liebe und die Leidenschaft zur Musik.

Im Gespräch mit Kulturmoderatorin Teresa Vogl geben die Musiker zwischendurch Einblick in ihre Gedankenwelt rund um die Musik.
kultur.montag [2023.03.20] - Wechselspiele: Roland Neuwirth in St. Corona
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Neuwirth, Roland
Datum: 2023.03.20 [Sendedatum]
Schlagworte: Musik ; U-Musik ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Das Konzertformat „Wechselspiele“ lädt diesmal die Wienerlied- und Schrammel-Legende Roland Neuwirth mit seinen Extremschrammeln zu einem exklusiven musikalischen Rendezvous in St. Corona am Wechsel. Neuwirth suchte und fand ein einheimisches, musikalisches, die Volksseele berührendes Pendant zum Blues des Mississippi-Deltas: das Wienerlied und die Schrammelmusik, bereichert durch swingende Rhythmik und durch die Mundart der Gegenwart. Seit der Gründung der „Extremschrammeln“ im Jahr 1974 steht Roland Neuwirth exemplarisch für die Erneuerung des Wienerlieds und gibt seinen reichen Erfahrungsschatz auch gern an die jüngere Generation weiter.

So teilt der Sänger und Gitarrist die Bühne in St. Corona nicht nur mit Mitgliedern seiner „Band“ wie Doris Windhager (Überstimme) und Marko Živadinović (chromatische „Knöpferl“-Harmonika), sondern auch mit dem „Vorstadtkollektiv“. Die jungen Musiker:innen Paul und Lukas Seifried sowie Marlene Janschütz haben sich ebenfalls der Wienerliedpflege verschrieben.

Roland Neuwirth präsentiert Klassiker des Wienerlieds und Lieder aus eigener Feder und kommt zwischendurch mit Kulturmoderatorin Teresa Vogl ins Gespräch.
kultur.montag [2022.09.26] - Wechselspiele: Wenzel Beck & Friends in St. Corona
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2022.09.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Musik ; U-Musik ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Das Konzertformat „Wechselspiele“ geht in die achte Runde: Diesmal folgen der Singer/Songwriter Wenzel Beck, der Klarinettist Matthias Schorn und die Bassistin und Cellistin Julia Hofer der Einladung des ORF zu einem exklusiven musikalischen Stelldichein in St. Corona am Wechsel.

»Weiter als es geht / Mehr denn je / Es ist viel zu viel, mit mir passiert / Nichts fehlt.« Mit nur 23 Jahren hat Wenzel Beck bereits geschafft, wovon viele Musiker:innen ihr Leben lang träumen: Auf den großen Bühnen zu stehen und mit seiner Musik die Menschen zu begeistern. Mit drei Jahren begann er mit dem Schlagzeug spielen. Dann Geige, Gitarre, Bass, Gesang, Musicals, Jazz und schließlich mit 18 Jahren ein Plattenvertrag mit Universal Music, aktuell mit Sony. Der Popsänger und Multi-Instrumentalist Wenzel Beck bleibt immer in Bewegung – stets offen für neue Perspektiven und Einflüsse.

Als Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker bereist Matthias Schorn die ganze Welt – dennoch findet er Zeit für seine Studenten an der Wiener Musik und Kunst Privatuniversität und für Kammermusik. In seiner Wahlheimat, dem niederösterreichischen Triestingtal, betreut er als Hobbyimker einen Bienenstock und eröffnete im aufgelassenen Bahnhof Altenmarkt-Thenneberg die Haltestelle für Kunst aus allen Richtungen. Außerdem musiziert er gerne in ungewöhnlichen Kombinationen, so wie mit Beck und Hofer in St. Corona.

Julia Hofer hat sich in den letzten Jahren international einen Namen als Ausnahmemusikerin am Bass gemacht. Mit nur 27 Jahren ist sie bereits Professorin an der Gustav Mahler Privatuniversität in Klagenfurt, ein gefeierter YouTube-Star und eine gefragte Musikerin, die regelmäßig mit großen Namen kooperiert.

In der Reihe „Wechselspiele – Konzerte in St. Corona“ präsentiert Wenzel Beck nun mit Matthias Schorn und Julia Hofer neue Songs aus eigener Feder in einem speziellen Rahmen: Kulturmoderatorin Teresa Vogl fungiert dabei stellvertretend für das Live-Publikum und kommt mit den dreien zwischendurch ins Gespräch.
kultur.montag [2011.11.28] - 1. Teil
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2011.11.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-08451
Inhalt: Grau-Töne: In memoriam Ludwig Hirsch: Abschied vom Schauspieler und Liedermacher ; Zwischen-Töne: In memoriam Georg Kreisler: Erinnerungen an den großen Kabarettisten, Schriftsteller und Chansonnier ; Protest-Bewegung: Occupy und Anonymous: Wer steckt hinter der Maske und wird jetzt die Welt gerettet? ; Polit-Kunst: Zeit zu handeln!: Werke aus der Sammlung Migros in Krems ;
kultur.montag [2011.11.28] - 2. Teil
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation] , Kleinhapl, Friedrich [Gefeierte Person]
Datum: 2011.11.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Portrait ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-08451
Inhalt: Wachstums-Schmerz: Die Dramen der Dreißigjährigen: Neue Bücher von Sarah Kuttner und Co. ; Kino-Leidenschaft: 15 Jahre für einen Film: "New York...November" - der lange Weg ins Kino ; Meister-Werke: Boom der graphic novels: Literarische Bildgeschichten ; Klang-Maler: Friedrich Kleinhapl: Der österreichische Cellist im Porträt
Kulturmontag aus Salzburg
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2014.07.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Kulturveranstaltung ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10462_01
Inhalt: Philipp Hochmair als Festspiel-Guide, Weltstar Plácido Domingo als Live-Gast, die wichtigsten Produktionen im Überblick: Martin Traxl begrüßt zu einer Spezialausgabe des kultur.montags zu den Salzburger Festspielen live aus dem Maler-Saal im Großen Festspielhaus.
kultur.montag Dokumentation [2015.08.17]
Der letzte Akt – Künstler und Modell , Der Geschmack Europas: Istrien
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Eisenschenk, Herbert [Regie]
Datum: 2015.08.17 [Sendedatum] 2010 [Produktionsdatum] 2014 [Produktionsdatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-11532_02
Inhalt: An den Kunstuniversitäten ist das Aktzeichnen mittlerweile ein ungeliebtes Pflichtfach geworden. Die Dokumentation untersucht, in welche Richtung sich die alte Kunstrichtung entwickelt. , Die ORF-Sendereihe erkundet die kulinarischen Kulturen unseres Kontinents - ein Streifzug durch europäische Regionen und ihre Küchen, der geschichtliche, landschaftliche, geografische und kulturelle Hintergründe einfließen lässt.

Die große Halbinsel Istrien reicht von Triest über Piran, von Pula bis nach Rijeka und war Zufluchtsort für Piraten, Wanderer und müde Touristen. Lozje Wieser begibt sich mit Martin Traxl auf die Spuren des Landstriches, dessen Wege von Römern, Italienern, Kroaten, Slowenen, Istro-Rumänen und nicht zuletzt auch von der österreich-ungarischen Monarchie geprägt wurden.

Auf ihren kulinarisch bebilderten Wegen finden die Reisenden die Geschmäcker der durch die Jahrhunderte vermengten Kulturen und treffen Menschen, die die hohe Kunst beherrschen, alte Rezepte in moderne Gerichte zu übertragen.
kultur.montag Dokumentation [2015.08.24]
Attersee Zick Zack , les.art , Der Geschmack Europas: Siebenbürgen
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation] , Klingohr, Rudolf [Regie] , Ankowitsch, Christian [Diskussionsleiter/in] , Lyssewski, Dörte [Diskutant/in] , Roehler, Oskar [Diskutant/in]
Datum: 2015.08.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-11533_01
Inhalt: Anlässlich des 75. Geburtstags von Christian Ludwig Attersee
Das Porträt zeigt das Werk des Künstlers und erfolgreichen Segelsportlers Christian Ludwig Attersee. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der gegenständlichen Malerei Europas. , les.art
Dörte Lyssewski war mehrmals Salzburgs Buhlschaft, wurde mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnet und gilt als eine der wandlungsfähigsten Schauspielerinnen der Wiener Burgtheaters. , Der Geschmack Europas
Siebenbürgen

Auf seiner kulinarischen Europareise besucht der Feinschmecker Lojze Wieser auch Siebenbürgen. Dort treffen rumänische, sächsisch-deutsche, österreichische und ungarische Kochkunst aufeinander.
kultur.montag extra: [2010.12.20]
2010 - Der Jahresrückblick
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2010.12.20 [Sendedatum]
Typ: video
Signatur: 12-07871
kultur.montag [2015.09.21]
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2015.09.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-11616_02
Inhalt: Auf der Hohen Warte | Ingrid Nolls neuer Krimi | "Ich und Kaminski" im Kino | Das Broad Art Museum | Literarisches von Martin Amis und Steve Sem-Sandberg | Kulturdoku: Aus der Stille - Die Heilkraft der Klänge
kultur.montag [2025.10.06]
Datum: 2025.10.06 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Wien Museum zeigt Kulturgeschichte des Fleischs | Maria Theresia: Eine Regentin als Musicalstar | „Girls & Gods“: Frauen und religiöse Machtstrukturen | Shevchenko: "Institutionen haben Frauen zu Feindinnen ausgerufen" | Musik im Kopf: Johanna Doderer im Porträt | Carolin Emcke: "Respekt ist zumutbar" | Ulrike Draesner erhält Lavant Preis
kultur.montag [2025.05.26]
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2025.05.26 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Wunsch und Wirklichkeit | Andreas Babler im Interview | Heldenplatz oder Museumsquartier? | Ringen um "Digitalen Humanismus" | Italiens Kulturhauptstadt Agrigento | Ausstellung "Water Pressure" im Wiener MAK | Krieg & Alltag | hörBAR: BEX
kultur.montag [2025.12.01]
Datum: 2025.12.01 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Durch Musik geeint? Das Israel-Dilemma beim ESC | Die Freiheit des Denkens: Zum 50. Todestag von Hannah Arendt | Quo Vadis Ukraine? | Psychoanalytiker Prochasko: "Müdigkeit ist enorm" | Die neuen Arbeitslosigkeit-Regeln für Kulturschaffende | Rieke Süßkow und das Wiener Volksohr
kultur.montag [2025.03.17]
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2025.03.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Wiederentdecktes Porträt: Ein Kunstkrimi um Klimt | Zum 300. Geburtstag von Giacomo Casanova | Neue Projekte: Der talentierte Herr Molden | Ernst Molden und seine musikalischen Spielwiesen | Zwischen Brel & Kraftwerk: Die Retterin des Chansons | Gastland Norwegen auf der Leipziger Buchmesse | Archive des Schreibens: Tex Rubinowitz im Porträt
kultur.montag [2025.11.24]
Datum: 2025.11.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] 70 Jahre Kultur am Schirm | ORF-Stimme Angelika Lang geht in Pension | Marina Abramovic bei ihrer Retrospektive in Wien | "No way home": Neuer Roman von Starautor TC Boyle | Nestroy-Preis: Gala-Abend für Österreichs Theater | Nestory-Preisträger Nils Arztmann im Gespräch | "Krrra": Erstes Album von Nenda Neururer
kultur.montag [2025.03.10]
Mitwirkende: Schneeberger, Peter [Moderation]
Datum: 2025.03.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] 23:10 Kollektive Sehnsucht
Der Traum vom eigenen Haus & die Folgen im Az W

23:20 Ewiger Kreislauf
Die Zeiten der Natur mit Arcimboldo & Co im KHM

23:25 Schweres Erbe
Die neuen Wege des Albertina-Direktors Ralph Gleis

23:30 Studiogast: Ralph Gleis
Der Albertina-Direktor über Herausforderungen & Visionen

23:40 Antisemitische Hetzjagd
Gedenken an den Bestseller-Autor Hugo Bettauer

23:50 Europas Hunde
Alhierd Bacharevičs Opus Magnum über Belarus
kultur.montag [2025.05.12]
Mitwirkende: Schneeberger, Peter [Moderation]
Datum: 2025.05.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Wie politisch ist der ESC? | Petschl (ORF): Demos wirken größer als sie sind | JJ: Vom Opernhaus auf die Songcontest-Bühne | Petschl (ORF): JJ kommt mit Druck gut zurecht | Neuer Chef am Volkstheater | Jan Philipp Gloger über seine Pläne für das Volkstheater | Festwochen-Start: Plakat sorgt für Aufreger | Venedig Biennale: Architektur für den Klimawandel | Literaturschiff: Literatur auf dem Wasser
kultur.montag [2024.12.16]
Datum: 2024.12.16 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Signation | Themen | Sogamoi: Dem niederösterreichischen Dialekt auf der Spur | Heuchelei als Konstante | Paul Lendvai über Mechanismen der Politik | Lifestyle Lesen: Haute Lecture à la Chanel, Dior & Co | Was für ein Glück
kultur.montag [2024.08.12]
Datum: 2024.08.12 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Dem Salzburger Dialekt auf der Spur | Prokofjews "Der Spieler": Hoffnung auf das schnelle Glück | Sellars: Prokofjew war Mozart seiner Generation | Hoffmans Erzählungen: Über die Magie der Musik | Schlaflos in Bodo: Im Schein der Nordlichter
kultur.montag [2024.11.18]
Datum: 2024.11.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Das Tribunal der Moral | "Die Dämonen und ich" | Studiogast: Joachim Meyerhoff | Wer gewinnt den Österreichischen Buchpreis? | Neue Wege der Kunstproduktion im Burgenland | Die Wiener Clubkultur-Konferenz | Birgit Birnbacher im Porträt | Der Klang der Alpen
kultur.montag [2025.11.03]
Datum: 2025.11.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Im Reich der Pharaonen: Neues Museum in Gizeh | Radikaler Wandel in der Medienbranche | Medienforscher Andy Kaltenbrunner über Krisen und Chancen | Fake oder Fakten: Medienkompetenz-Initiative für Schüler | Musikstars im Netz: Selbstdarstellung und Selbstvermarktung | Der Todesengel von Auschwitz: Film über Josef Mengele | Im Rampenlicht: Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel | Archive des Schreibens: Tanja Maljartschuk im Porträt
kultur.montag [2024.07.22]
Datum: 2024.07.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Ein Kassenschlager reloaded: Der neue Jedermann | Der "Fat Boy" der Kunst: Erwin Wurm zum 70er | "Das amerikanische Versprechen" von Kerstin Kohlenberg | Warum es mit dem "American Dream" nicht mehr klappt | Ich habe einen Traum: 60 Jahre Verbot der Rassentrennung | Funk, Feuer oder Flächenbrand: Musikstandort Österreich
kultur.montag [2024.06.24]
Datum: 2024.06.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] 22:30 Von A wie aplattln bis Z wie Zwiderwurzn
Dem Tiroler Dialekt auf der Spur

22:40 #sogamoi
Best of Dialekt-Einsendungen

22:45 Widerstand und gezielte Willkür
„Pussy Riot“ Mitglied Nadya Tolokonnikovas Kunst

22:50 Studiogast: Nadya Tolokonnikova
Über künstlerischen Widerstand und das Leben im Exil

23:00 Queerer „Extremismus“
Russlands Verfolgung queerer Menschen

23:10 Ganzer Einsatz, hohes Risiko
Bilanz der ersten Festwochen von Milo Rau

23:15 Wer folgt auf Herbert Föttinger?
Mini-Porträt der neuen Josefstadt-Leitung

23:20 Im Studio: Marie Rötzer
Die zukünftige Josefstadt-Direktorin im Gespräch mit Peter Schneeberger

23:25 Räume für Träume
KinderKunstLabor in St. Pölten eröffnet
kultur.montag [2025.09.29]
Datum: 2025.09.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Das Phänomen „Fledermaus“ | Dan Browns neuer Bestseller "The Secret of Secrets" | Boykott gegen jüdische Kunstschaffende | Historikerin Eva Menasse im Interview | Die Barockmalerin Michaelina Wautier im KHM | Andreas Prochaskas Horrorthriller „Welcome Home Baby“ | Der Musiker Marco Donnarumma beim musikprotokoll | Black + White: Jazzlegende Oscar Peterson , [Senderinformation] Black + White - Jazzlegende Oscar Peterson
Der kanadische Jazzpianist Oscar Peterson war schon zu Lebzeiten eine Legende.

Anlässlich seines Geburtstags, der sich am 15. August zum 100. Mal jährt, zeigt der ORF ein Porträt des Klaviervirtuosen.

Der kanadische Regisseur und Produzent Barry Avrich hat für seinen Film unzählige Archiv-Ausschnitte von Radio-, Fernseh- und Konzert-Auftritten zusammengetragen und lässt Musik-Größen wie Quincy Jones, Herbie Hancock und Billy Joel in Erinnerungen an das große Vorbild schwelgen.

Vor allem aber erzählt Oscar Peterson selbst von seiner mehr als 70-Jahre andauernden Karriere: Schon als Kind bekommt er Musikunterricht und muss nach einer Tuberkulose-Infektion im Alter von 5 Jahren statt Trompete Klavier spielen. Den ersten öffentlichen Auftritt absolviert er als seine Schwester – die nebenbei auch seine Klavierlehrerin war – ihn bei einem nationalen Wettbewerb des öffentlich-rechtlichen kanadischen Rundfunks angemeldet hat: Oscar gewinnt, spielt erste Konzerte und nur kurze Zeit später lädt ihn niemand Geringerer als Norman Granz ein, im Rahmen der „Jazz at the Philharmonic“-Reihe in der Carnegie Hall in New York aufzutreten.

Als Teenager avanciert er zum professionellen Musiker mit wöchentlichen Radioauftritten. Bereits in seinen Zwanzigern eilt ihm der Ruf als einer der brillantesten Pianisten seiner Zeit voraus. Damals sitzt Peterson unter anderem für Fred Astaire und Roy Eldridge hinter dem Flügel. Der große Duke Ellington gibt ihm schließlich den Rat solo Piano zu spielen. Und der Rest ist wohl Geschichte: Wo immer Oscar Peterson auftritt, wird er umjubelt.

Stark geprägt haben ihn die Erfahrungen mit Rassismus, die er als Jugendlicher bei Konzerttourneen durch den Süden der USA gemacht hat: In den 1920er- und 1930er-Jahren herrschte dort strikte Rassentrennung: es gab getrennte Hotels, getrennte Trinkbrunnen und getrennte Toiletten. Die damaligen Erlebnisse im Hinterkopf, schreibt er 1962 die Melodie für „Hymn To Freedom“, die bald zur Hymne der Bürgerrechtsbewegung rund um Martin Luther King wird.

Barry Avrichs Film gewährt auch Einblicke in Oscar Petersons Privatleben – etwa wenn er in späten Interviews reflektiert, dass seine Familie im Vergleich zur Musik oft zu kurz gekommen sei. Oder wenn er über die Folgen des Schlaganfalls spricht, den er 1993 erlitten und von dem er sich nur mühsam erholt hat. Nur ein Jahr später trat er im Rahmen des Jazzfestes Wien in der Wiener Staatsoper auf. Eines seiner Highlights war der Auftritt auf der Bühne des Wiener Musikvereins im Jahr 2003. Der Mitschnitt dieses Konzerts hat ihm Platin eingebracht.

Im Alter von 82 Jahren stirbt Oscar Peterson am 27. Dezember 2007. In seiner mehr als 70-jährigen Karriere hat er 200 eigene Alben veröffentlicht und ist auf etwa 400 weiteren zu hören. Er hat mehr Platten verkauft und mehr Konzerte gegeben als jeder andere Pianist in der Geschichte des Jazz. Oscar Peterson hat sein Leben der Musik gewidmet.
kultur.montag [2025.06.02]
Mitwirkende: Schneeberger, Peter [Moderation]
Datum: 2025.06.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Im Bann von Thomas Mann | Repressive Politik gegen die LGBTQ+ Community | Regisseur Barrie Kosky über seinen Mix aus Vivaldi & Ovid | 40 Jahre Klangforum Wien | Kostümbildnerin Tanja Hausner im Porträt
kultur.montag [2024.09.30]
Datum: 2024.09.30 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Nach der Wahl: Stimmungsbericht aus der Kulturszene | Mutmacher Hoffnung | Franz Schuh über Zuversicht, Erwartung & Lichtblicke | Alles anders: 75 Jahre Jeunesse | "Folie à Deux": Todd Phillips neuer "Joker" | Archive des Schreibens: Mieze Medusa im Porträt
kultur.montag [2024.07.15]
Datum: 2024.07.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] "Die Simpsons"-Ausstellung im Karikatur Museum in Krems | Hochkarätig besetzter Kultur.Sommer.Semmering | Interview mit Iffland-Ring-Träger Jens Harzer | "Der Freischütz" bei den Bregenzer Festspielen | Markus Greussing (ORF) zieht eine Bilanz der Ära Sobotka | Rossini-Frühwerk "Tancredi" in Bregenz | Ein Schweif an Erinnerungen - Aleksandar Hemon im Porträt | Anne Imhof - zwischen Punk und Weltruhm
kultur.montag [2014.11.03]
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2014.11.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-10704_02
Inhalt: Wiener Ringstraße | Anna Sacher | Neuer Antisemitismus | Judentum in Polen | Kultur im Flüchtlingslager | Georg Trakl | "Vom Sehen und Denken - Das österreichische Filmmuseum"
kultur.montag [2025.08.04]
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2025.08.04 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] 22:30 Ein Rebell im Herzen
Daniel Richters neue Ausstellung „Mit elben Birnen“

22:40 Was ist schön?
Rabea Weihsers Biografie der Schönheit

22:50 Der talentierte Oscar Jockel
Der Komponist & Dirigent zwischen Energie & Kontemplation

23:00 Ist der Feminismus am Ende?
Gertraud Klemm & die hitzige Debatte unter Feministinnen

23:10 hörBAR: Jahson The Scientist
Der afro-karibische Londoner Musiker im Porträt
kultur.montag [2020.06.29]
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2020.06.29 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Kampf für die Kultur | Studiogast: Andrea Mayer | Club-Kultur | Mode der Zukunft | KI und der Sinn des Lebens | Studiogast: Richard David Precht | KI besser als Beethoven? | Emanuel Gollob
kultur.montag [2015.07.20]
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2015.07.20 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: 12-11481_03
Inhalt: Opern-Event Turandot & Bregenzer Festspiele | Cityreport Teheran | Der Gaudi-Code | Doku Amy Winehouse | G! - Festival | Kutiyattam-Ensemble - Salzburger Festspiele | Rosanne Cash
kultur.montag [2024.12.02]
Datum: 2024.12.02 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] 22:30 Kampf gegen die Flammen
Die Wiedereröffnung von Notre-Dame

22:40 König der Walzer
Zum 200. Geburtstag von Johann Strauss Sohn

22.50 Stadt der Ideen
Wie in Wien die Moderne erfunden wurde

23:00 Meisterin des Timings
Die vielen Talente der Caroline Peters

23:05 Studiogast: Caroline Peters
Die Schauspielerin über die Wien-Rückkehr, ihr Roman-Debüt & den neuen Kinofilm

23:10 Drastische Maßnahmen
Berlins milliardenschweres Sparprogramm

23:15 Studiogast: Caroline Peters
Die Schauspielerin über den drohenden Untergang der Kulturbranche

23:20 Geschlossene Gesellschaft?
Inklusion an den Theatern

23:25 Archive des Schreibens
Hanno Millesi im Porträt
kultur.montag [2025.07.07]
Datum: 2025.07.07 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] ImPulsTanz: Publikumsrun auf die Public Moves | Philipp Hochmairs etwas andere Autobiografie | Talk mit Philipp Hochmair über Kunst & Leben | Mit Neointendant Jonas Kaufmann durch Erl | Kultur rettet Dorf: Das Schweizer Kulturfestival Origens | "Kultur": ein gewaltiges Recycling Projekt | "Saturday Night Fever": Disco-Dauerbrenner in Mörbisch
kultur.montag [2024.04.08]
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2024.04.08 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Marco Polo, ein Odysseus aus Venedig | Neuartige Klima-Biennale vereint Kunst und Klimawandel | Autor Jan Hegenberg: "Der Weltuntergang fällt aus" | Thriller "Coup de Chance" von Regielegende Woody Allen | Diagonale 2024 setzt auf Innovation | "Café Schindler" am Tiroler Landestheater
kultur.montag [2025.03.03]
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2025.03.03 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Die 97. Oscar-Gala | Filmexperte Konrad über Gewinner & Verlierer | Joachim Meyerhoff & Felix Kammerer in "Der Fall McNeal" | Schauspieler Felix Kammerer über KI, Film & Bühne | Ulli Lust und "Die Frau als Mensch" | Amadeus-Gewinnerin Sodl im Porträt | KI - Maschinenträume im Film
kultur.montag [2025.06.16]
Datum: 2025.06.16 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Zwei Seiten der Medaille -Die Kulturhauptstadt Chemnitz | Braunaus Imagewandel beim Festival der Regionen | Das Bank Austria Kunstforum vor dem Aus | Florentina Holzingers "A Year without Summer“ | Florentina Holzinger: "Wir wollten uns mit Monstern beschäftigen" | Machtmissbrauch am Theater
kultur.montag [2024.03.11]
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2024.03.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Highlights der Oscar-Verleihung | Filmexperte über die Oscars 2024 | Das neue Denkmalschutzgesetz | Neues Wiener Aktionismus Museum eröffnet | Elevate-Festival in Graz
kultur.montag [2024.03.04]
Mitwirkende: Schneeberger, Peter [Moderation]
Datum: 2024.03.04 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] 22:30 Geniekult & Machtmissbrauch
Das toxische Arbeitsklima in der Theater- & Filmbranche

22:40 Studiogäste: Meike Lauggas & Paulus Manker
Die „we_do“ Coachin & der Theatermacher über Vorwürfe & Machtmissbrauch

22:50 Genial & unterschätzt
Komponistinnen im Rampenlicht

23:05 Die Weltmeister der Magie
Die Clairevoyants & ihre neue Show „DREIFACH ZAUBERHAFT“

23:10 Studiogäste: Amélie van Tass & Thommy Ten
Die Mentalisten über Anfänge, Erfolge & Tricks

23:20 Westliche Polit-Versprechen auf dem Prüfstand
Das „Elevate Festival“ in Graz
kultur.montag [2024.10.07]
Datum: 2024.10.07 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Dem oberösterreichischen Dialekt auf der Spur | Rembrandt im Rampenlicht | 25 Jahre Albertina unter Klaus Albrecht Schröder | Albertina-Direktor Schröder: Konnte neues Museum erfinden | Adrian Ghenies Hommage an Egon Schiele | Die Dichterin Ann Cotten im Porträt
kultur.montag [2024.02.19]
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2024.02.19 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation]
22:30 Zwischen Mieselsucht & Weltverdruss
Josef Haders Dramedy „Andrea lässt sich scheiden“ auf der Berlinale

22:35 Ein Grantler mit Herz
Christian Konrad im Gespräch mit Josef Hader

22:45 Zündstoff „Heldenplatz“
Frank Castorf inszeniert Thomas Bernhards Skandalstück

22:55 Premierenmarathon zwischen Wien & Berlin
Clarissa Stadler im Gespräch mit dem Bühnen- & Leinwandstar Birgit Minichmayr

23:05 Die Bären sind los
Die Highlights der Berlinale
kultur.montag [2024.09.23]
Datum: 2024.09.23 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Die Spitzenkandidaten der Kleinparteien im Kultur-Check | Kirill Serebrennikovs „Don Carlo“ an der Wiener Staatsoper | Kirill Serebrennikov im Gespräch | Gastland Italien auf der Frankfurter Buchmesse | Walter Spies: Lebenskünstler zwischen Moskau, Berlin & Bali
kultur.montag [2025.11.17]
Datum: 2025.11.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Krimi um Klimt: Ungarns Anspruch auf den ghanaischen Prinzen | Kulturmanager Weinhäupl: "Klimt war nicht weltweit bekannt" | Der ewige Goldjunge: Neuer Weltrekord für Klimtbilder bei Sotheby's? | Kulturmanager Weinhäupl: "Man muss das ordentlich aufarbeiten" | Immer wieder Wien: John Irvings neuer Bestseller | Der Staatsfeind der Türkei Can Dündar und sein neues Buch | Nikolaus Geyrhalters neuer Film "Melt“ | Álfheiður Erla Guðmundsdóttir als Alice im Wunderland | Außergewöhnliche Kulturorte rund um den Schneeberg
kultur.montag [2025.11.10]
Datum: 2025.11.10 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Interview ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Die Freiheit des Wortes

Ein literarisches Match liefern sich Monika Helfer, Dimitré Dinev, Marlene Streeruwitz, Verena Stauffer und Martin Prinz, geht es doch um den
Österreichischen Buchpreis, für den sie alle nominiert sind.
kultur.montag [2024.01.22]
Mitwirkende: Schneeberger, Peter [Moderation]
Datum: 2024.01.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Persona Non Grata | Sportlerin zu sexuellen Übergriffen im Sport | Ein fanatischer Revolutionär | Schneider (ORF) über Lenins Politik & Putins Krieg | Quo vadis Kunstunterricht? | Zirkus des Wissens | Das Eurosonic Norderslaag Festival in Groningen
kultur.montag [2024.01.15]
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2024.01.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] 150. Geburtstag von Karl Kraus | 200 Jahre Anton Bruckner | Studiogast: Norbert Trawöger | Adrian Goiginger und Voodoo Jürgens über "Rickerl" | "Das Restaurant" von Schwarz & Rubey | Die Seele der Farbe
kultur.montag [2019.06.17]
Mitwirkende: Traxl, Martin [Moderation]
Datum: 2019.06.17 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: Nachruf Elfriede Ott - Franco Zeffirelli - Wilhelm Holzbauer | Stillstand in der Kulturpolitik? | Brasilien wohin? | Mark Ronson | Caleb Landry Jones , Grüne Schatzkammern - 100 Jahre Bundesgärten

Vor hundert Jahren, nach dem Zusammenbruch der Monarchie, gingen die k&k Hofgärten in den Besitz der Republik Österreich über. Seither sind die geschichtsträchtigen Anlagen - wie der Schönbrunner Schlosspark, der Belvederegarten sowie Volksgarten, Burggarten und Augarten in Wien, ebenso wie der Hofgarten und der Park rund um Schloss Ambras in Innsbruck - viel gepriesen und weltweit bewundert.

Pflanzen wurden manchmal mit Spiegeln versehen, um ihr Wirkung zu erhöhen und ihren Wert zu betonen
Weniger bekannt ist, wie emsig und mit welch ungeheurem Einsatz an Ressourcen im Hause Habsburg Pflanzen gesammelt und weitervermehrt wurden. Der Kaiser – ohne eigene Kolonien – holte sich auf diese Weise die Welt in sein Reich und demonstrierte Macht.

Exotische Pflanzen und Blumen untermauerten Reichtum und Macht der Herrscher
Viele der Sammlungen sind der Öffentlichkeit bis heute nicht zugänglich, weil die Pflanzen kostbar sind und Besucherströme für sie belastend wären.

In hunderten Werken dokumentierten Forscher und Gärtner die Ergebnisse ihrer Expeditionsreisen
Doch heuer im Jubiläumsjahr, werden die grünen Schatzkammern geöffnet und dem Publikum präsentiert. Da finden sich tausende Arten und Sorten aus allen Erdteilen, darunter Orchideen, Kakteen und Sukkulente, Farne, fleischfressende Pflanzen und exotische Früchte.

Aber auch vermeintlich Banales, wie etwa Eriken oder Pelargonien, die heute wie selbstverständlich in jedem Balkonkasten blühen, deren Wildformen jedoch einst mit Gold aufgewogen wurden.

Pflanzen, die heute ein paar Cent kosten, wurden früher mit Gold aufgewogen
Unter den 100 verschiedenen Zitrusarten und -sorten, die nach langen Reisen unter widrigsten Bedingungen in den kaiserlichen Glashäusern ankamen, gibt es 190 Jahre alte Bäume, deren Früchte im Winter, wenn sie reif sind, auch von Besuchern erworben werden können.

4 Hauben-Koch Heinz Reitbauer bezieht einen Großteil seine Zitrusspezialitäten von Gärtnermeister Heimo Karner in Schönbrunn

Im Alpengarten des Schloss Belvedere gedeihen Gebirgspflanzen aus aller Welt, die an ihrem Naturstandort bereits ausgerottet sind.

Im Alpengarten des Schloss Belvedere wachsen vom Aussterben bedrohte oder bereits ausgerottete Pflanzen

In Wien befindet sich die mit 600 Jahren älteste Topfpflanze der Welt und in Innsbruck eine der größten Seerosen.

Der Film von Rike Fochler erzählt nicht nur, wie all die Pflanzen im Auftrag des Kaisers nach Österreich gelangten und wie sie bis heute von hingebungsvollen Gärtnern und Gärtnerinnen umsorgt werden, sondern auch warum dieser grüne Schatz mit jedem Jahr noch wertvoller wird.
kultur.montag [2023.12.11]
Mitwirkende: Schneeberger, Peter [Moderation]
Datum: 2023.12.11 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Neues Biopic über Leonard Bernstein | Putins furchtlose Kritikerin | Kunst aus der Banlieue | EU: In Vielfalt geeint? | Archive des Schreibens: Karin Peschka
kultur.montag [2023.12.04]
Mitwirkende: Schneeberger, Peter [Moderation]
Datum: 2023.12.04 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Das neue Wien Museum | Das Terror-Regime der Turandot | Filmfestival „this human world“ | Studiogast: Shoura Zehetner-Hashemi | Weltkunst im Westen | Der Meister des Abstrakten | Karin Peschka im Porträt
kultur.montag [2023.11.27]
Mitwirkende: Stadler, Clarissa [Moderation]
Datum: 2023.11.27 [Sendedatum]
Schlagworte: Kultur ; Dokumentation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: [Senderinformation] Die göttliche Callas | 100 Jahre Neue Galerie | Ver/störende Orte | Gespenst KI - Schreiben Maschinen in Zukunft Romane? | Studiogast: Lisz Hirn | Der Chronist der Vereinigten Staaten

Katalogzettel

Titel kultur.montag
Titelzusatz Kulturmontag
vormals: lebens.art
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 2 [Sendeanstalt]
Typ video

Information

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