Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg: Erich Gnaiger
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg
Katalogzettel
| Titel | Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg: Erich Gnaiger |
| Titelzusatz |
Wiederholung einer Ansichten-Sendung |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schmidle, Johannes [Moderation]
[GND
]
Gnaiger, Erich ORF Radio Vorarlberg [Sendeanstalt] |
| Datum |
2015.08.09 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Biologie ; Portrait ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-01534_K01, E53-01534 e53-01534 |
| Medienart | Mediendatei |
| Gesamtwerk/Reihe | Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg |
Information
Inhalt
Ende der Sonntagsmessenübertragung. Nachrichten. Ansichten-Sommerzeit und daher die Wiederholung der "Ansichten"-Sendung mit Erich Gnaiger. Mittagsglocken der evangelischen Pfarrkirche von Golls im Burgenland. Beginn der Nachrichten.
Zu Gast in der ORF Radio Vorarlberg Sendung „Ansichten“ bei Johannes Schmidle ist der aus Feldkirch stammende Zellforscher Univ.-Prof. Dr. Erich Gnaiger. Gnaiger ist in Düns aufgewachsen. Er besuchte dort die Volksschule und erinnert sich an die Besuche im Feldkircher Architekturbüro seiner Mutter Adelheid Gnaiger. Sie war die erste Architektin Vorarlbergs. Mit dem Schriftsteller Christian Mähr, dem Bildungswissenschaftler Michael Schratz und dem Physiker Erminald Bertel hatte Erich Gnaiger am Feldkircher Gymnasium außergewöhnliche Schulkollegen, die allesamt schon damals - jeder auf seine Weise - auf die vorhandenen Talente aufmerksam gemacht habe. Die Grundprinzipien der Lebensenergie wurden für den vergleichenden Physiologen, Limnologen und späteren Forscher Erich Gnaiger zum beruflichen Lebensthema. Er wurde zu einem der international renommiertesten Erforscher der Zellatmung und entwickelte Instrumente, die den Energiehaushalt der Mitochondrien, der Kraftwerke der Zellen - wie sie auch genannt werden- , messbar machen. Gnaiger gründete neben seiner Lehrtätigkeit das Unternehmen Oroboros Instruments GmbH. Für seine Forschungsarbeiten wurden Univ. Prof. Dr. Erich Gnaiger und sein Team vom Daniel Swarovski Research Laboratory 2011 mit dem Houska Preis ausgezeichnet. Diese renommierte Auszeichnung ist Österreichs größte private Forschungsförderinitiative.
So sehr Gnaiger global vernetzt und ein international gefragter Experte auch sein mag, ist er doch immer auch ein Mensch mit einem Bezug zu seiner Heimat Vorarlberg geblieben. So entwickelte er ein besonderes Verhältnis zum Tannberg, und hier wiederum zum Kalbele- und Körbersee, weil ihn die extremen biologischen Gegebenheiten der Unterwasserwelt in den Alpen immer schon interessierten. Seine enge Beziehung zu dieser Region drückt sich auch in seiner Obmannschaft im Kulturverein „uf m Tannberg“ aus.
So sehr Gnaiger global vernetzt und ein international gefragter Experte auch sein mag, ist er doch immer auch ein Mensch mit einem Bezug zu seiner Heimat Vorarlberg geblieben. So entwickelte er ein besonderes Verhältnis zum Tannberg, und hier wiederum zum Kalbele- und Körbersee, weil ihn die extremen biologischen Gegebenheiten der Unterwasserwelt in den Alpen immer schon interessierten. Seine enge Beziehung zu dieser Region drückt sich auch in seiner Obmannschaft im Kulturverein „uf m Tannberg“ aus.