Demonstrationen strapazieren die junge Erste Republik – Bettina Balàka liest aus "Eisflüstern"
Katalogzettel
| Titel | Demonstrationen strapazieren die junge Erste Republik – Bettina Balàka liest aus "Eisflüstern" |
| Spieldauer | 00:09:05 |
| Mitwirkende |
Balàka, Bettina [Verfasser/in und Vortragende/r]
[GND
]
o-toene [Veranstalter] Museums Quartier [Veranstalter] |
| Datum |
2006.08.03 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Vor dem Parlament [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Literatur ; Kultur ; Politik Österreich ; Prosa ; Lesung ; Kulturveranstaltung ; Demonstration ; Parlament ; Erste Republik ; Exekutive ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
|
| Typ | audio |
| Format |
DAT [DAT-Kassette] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 11-01752_b03_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Wir schreiben das Jahr 1922. Beck, der Protagonist in Bettina Balàkas Roman "Eisflüstern", gerät zwischen Parlament und Rathaus in eine Demonstration. Balàka schildert die Szene zwischen Schlägerei und paramilitärischen Formationen, antisemitischen Sprechchören und dem Einschreiten der Polizei, zu der sich Beck auch zählt und schließlich ordnend eingreift.
Wien unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg war in seinen wirtschaftlichen und politischen Grundlagen nachhaltig erschüttert, eine Verbesserung der Lebensumstände war aber trotz Kriegsende nicht in Sicht. So kam es in den ersten Friedensjahren häufig zu Demonstrationen, in denen die politischen Lager und ihre paramilitärischen Verbände aufeinandertrafen. Besonders viele Menschen wurden etwa 1919 bei der Demonstration der Arbeitslosen vor dem Parlament mobilisiert oder am 7. Juni 1920 bei der sogenannten "Hungerdemonstration", die mit Plünderungen endete.
Wien unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg war in seinen wirtschaftlichen und politischen Grundlagen nachhaltig erschüttert, eine Verbesserung der Lebensumstände war aber trotz Kriegsende nicht in Sicht. So kam es in den ersten Friedensjahren häufig zu Demonstrationen, in denen die politischen Lager und ihre paramilitärischen Verbände aufeinandertrafen. Besonders viele Menschen wurden etwa 1919 bei der Demonstration der Arbeitslosen vor dem Parlament mobilisiert oder am 7. Juni 1920 bei der sogenannten "Hungerdemonstration", die mit Plünderungen endete.