Demonstrationen gegen Schwarz-Blau – Karl Merkatz ruft zum politischen Widerstand auf
Katalogzettel
| Titel | Demonstrationen gegen Schwarz-Blau – Karl Merkatz ruft zum politischen Widerstand auf |
| Spieldauer | 00:01:29 |
| Urheber/innen |
Österreichische Mediathek [Produzent]
|
| Mitwirkende |
Merkatz, Karl [Redner/in]
[GND
]
Manafi, Said [Gestaltung] [GND ] |
| Datum |
2000.02.19 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Politik Österreich ; Demonstration ; Widerstand ; Reden und Ansprachen ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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|
21. Jahrhundert - Nullerjahre
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| Typ | audio |
| Format |
VKADB [Videokassette, DigiBeta] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-05076_b02_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Der Wiener Heldenplatz im Jahr 2015. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Der aus der Kultserie "Ein echter Wiener geht nicht unter" bekannte Schauspieler Karl Merkatz spricht bei einer Kundgebung am Heldenplatz anlässlich der Demonstrationen gegen die Regierungsbildung von ÖVP und FPÖ. Mit Verweis auf Hitlers Rede am Heldenplatz ruft Merkatz zum Widerstand gegen den Neofaschismus auf.
Nach 30 Jahren mit sozialdemokratischem Bundeskanzler wurde Anfang Februar 2000 eine schwarz-blaue Regierung unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gebildet. Die Regierungsbeteiligung der europa- und ausländerfeindlichen FPÖ unter Jörg Haider löste im Inland wie im Ausland massenhaft Proteste aus. In Wien wurden über mehrere Monate regelmäßig die sogenannten Donnerstagsdemonstrationen abgehalten, die EU erließ Sanktionen und bilaterale Kontakte wurden auf Eis gelegt. Die Sanktionen der EU-Länder und die diplomatischen Isolationsmaßnahmen wurden im September 2000 jedoch wieder aufgehoben.
Nach 30 Jahren mit sozialdemokratischem Bundeskanzler wurde Anfang Februar 2000 eine schwarz-blaue Regierung unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gebildet. Die Regierungsbeteiligung der europa- und ausländerfeindlichen FPÖ unter Jörg Haider löste im Inland wie im Ausland massenhaft Proteste aus. In Wien wurden über mehrere Monate regelmäßig die sogenannten Donnerstagsdemonstrationen abgehalten, die EU erließ Sanktionen und bilaterale Kontakte wurden auf Eis gelegt. Die Sanktionen der EU-Länder und die diplomatischen Isolationsmaßnahmen wurden im September 2000 jedoch wieder aufgehoben.