U-Bahn-Knotenpunkt Karlsplatz
Katalogzettel
| Titel | U-Bahn-Knotenpunkt Karlsplatz |
| Spieldauer | 00:03:32 |
| Urheber/innen |
ORF Radio Österreich 1 [Produzent]
|
| Mitwirkende |
Eibegger, Gundomar [Gestaltung]
[GND
]
Heller, Kurt [Interviewte/r] [GND ] Schaumayer, Maria [Interviewte/r] [GND ] |
| Datum |
1968.01.26 [Sendedatum] |
| Ort |
Wien, Karlsplatz [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Wirtschaft ; Bauen ; Nachrichten ; Verkehr ; Kommunalpolitik ; Soziales ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
|
|
20. Jahrhundert - 60er Jahre
|
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: ORF |
| Signatur | Österreichische Mediathek, jm-680126_a_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Eingang zur U-Bahn-Passage am Karlsplatz. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Im Ö1-Journal vom 26. Jänner 1968 wird der Bau der Wiener U-Bahn, der vom Wiener Gemeinderat an diesem Tag beschlossen wurde, mit den Stadträt/innen Kurt Heller und Maria Schaumayer diskutiert. Begonnen wurde mit dem Bau der Wiener Untergrundbahn im November 1969 auf dem Karlsplatz, der zum Knotenpunkt für die neuen U-Bahnlinien U1, U2 und U4 werden sollte. Auf der größten Baustelle Wiens wurden ganze U-Bahn-Garnituren auf die Gleise abgesenkt, bevor die Baugrube geschlossen wurde.
Der unterirdische Karlsplatz mit der Fußgängerpassage zwischen Resselpark und der Oper am Kärntner Ring, der durch den U-Bahn-Bau geschaffen worden ist, war seit den 1970er Jahren außerdem die bekannteste offene Drogenszene Wiens, vergleichbar mit dem Bahnhof Zoo in Berlin oder dem Platzspitz in Zürich. Seit 2010 versucht die Stadt Wien den Karlsplatz durch polizeiliche Wegweisungen, Entfernen von Sitzgelegenheiten und dem Sperren von Toiletten drogenfrei zu machen. Das Konzept ist erfolgreich, wenn auch das Drogenproblem der Stadt mit der Zerstreuung und Verschiebung der Szene nicht gelöst ist.
Der unterirdische Karlsplatz mit der Fußgängerpassage zwischen Resselpark und der Oper am Kärntner Ring, der durch den U-Bahn-Bau geschaffen worden ist, war seit den 1970er Jahren außerdem die bekannteste offene Drogenszene Wiens, vergleichbar mit dem Bahnhof Zoo in Berlin oder dem Platzspitz in Zürich. Seit 2010 versucht die Stadt Wien den Karlsplatz durch polizeiliche Wegweisungen, Entfernen von Sitzgelegenheiten und dem Sperren von Toiletten drogenfrei zu machen. Das Konzept ist erfolgreich, wenn auch das Drogenproblem der Stadt mit der Zerstreuung und Verschiebung der Szene nicht gelöst ist.