Elfriede Jelinek liest "Der ewige Krampf: Zwei Arsenleichen (weibl.) in der Literatur"
Katalogzettel
| Titel | Elfriede Jelinek liest "Der ewige Krampf: Zwei Arsenleichen (weibl.) in der Literatur" |
| Spieldauer | 00:04:17 |
| Urheber/innen |
Jelinek, Elfriede [Text]
[GND]
Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Mitwirkende |
Jelinek, Elfriede [Verfasser/in und Vortragende/r]
[GND
]
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| Datum |
1981.07.03 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Alte Schmiede [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Literatur ; Politik Österreich ; Gesellschaft ; Prosa ; Frauen ; Lesung ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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|
20. Jahrhundert - 80er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 9-16480_b02_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Die Alte Schmiede in der Schönlaterngasse. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
In dieser Aufnahme vom 3. Juli 1981 liest die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek in der Alten Schmiede, einem Kunst- und Kulturzentrum in der Schönlaterngasse, in dem vor allem Lesungen stattfinden, ihren Text "Der ewige Krampf: Zwei Arsenleichen (weibl.) in der Literatur".
Die nicht weiter betriebene alte Schmiedewerkstätte wurde am 3. Juni 1975 mit der originalen handwerklichen Ausstattung als Literaturbetrieb eröffnet.
Elfriede Jelinek ist für ihre provokanten, oftmals aggressiven und sprachlich-experimentellen Texte bekannt, in denen sie sich kritisch mit patriarchalen Machtverhältnissen, Gewalt gegen Frauen, aber auch weiblicher Lust und Sexualität auseinandersetzt oder die nationalsozialistische Vergangenheit Österreichs und ihre Kontinuitäten nach 1945 thematisiert. Ihr literarisches Werk machte sie zur Zielscheibe einer FPÖ-Kampagne von 1995, die sie als "Nestbeschmutzerin" diffamierte. Sie ist bekannt für ihre öffentlichen Stellungnahmen zum politischen Geschehen in Österreich, wie der schwarz-blauen Regierungsbildung im Jahr 2000 oder dem Umgang mit Asylwerber/innen in Österreich, die sie auch in ihren Texten verarbeitet. 2004 erhielt sie den Literaturnobelpreis.
Die nicht weiter betriebene alte Schmiedewerkstätte wurde am 3. Juni 1975 mit der originalen handwerklichen Ausstattung als Literaturbetrieb eröffnet.
Elfriede Jelinek ist für ihre provokanten, oftmals aggressiven und sprachlich-experimentellen Texte bekannt, in denen sie sich kritisch mit patriarchalen Machtverhältnissen, Gewalt gegen Frauen, aber auch weiblicher Lust und Sexualität auseinandersetzt oder die nationalsozialistische Vergangenheit Österreichs und ihre Kontinuitäten nach 1945 thematisiert. Ihr literarisches Werk machte sie zur Zielscheibe einer FPÖ-Kampagne von 1995, die sie als "Nestbeschmutzerin" diffamierte. Sie ist bekannt für ihre öffentlichen Stellungnahmen zum politischen Geschehen in Österreich, wie der schwarz-blauen Regierungsbildung im Jahr 2000 oder dem Umgang mit Asylwerber/innen in Österreich, die sie auch in ihren Texten verarbeitet. 2004 erhielt sie den Literaturnobelpreis.