Blick über Wien vom Turm des Stephansdoms
Katalogzettel
| Titel | Blick über Wien vom Turm des Stephansdoms |
| Spieldauer | 00:04:01 |
| Urheber/innen |
Radio Wien [Produzent]
Sender Freies Berlin [Produzent] |
| Mitwirkende |
Schmieger, Willy [Reporter/in]
[GND
]
Braun, Alfred [Reporter/in] [GND ] |
| Datum |
1931.03.28 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Stephansdom [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Kultur ; Reportage ; Radio ; Tourismus ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
|
|
20. Jahrhundert - 30er Jahre
|
|
| Typ | audio |
| Format |
DAT [DAT-Kassette] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 11-01529_b05_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Historische Ansicht des Stephansdoms (Postkarte 1915). Scan: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
"Wenn man Wien von einer Anhöhe aus betrachtet, deren mehrere in ganz geeigneter Entfernung liegen, so zeigt sich die Stephanskirche gewissermaßen als Schwerpunkt, um welchen sich die Scheibe der Stadt lagert."
Adalbert Stifter beschreibt in seinem Essay "Vom Sanct-Stephansthurme" nicht nur den Turm, sondern auch den Blick vom Turm des Domes, der als Zentrum Wiens das Zentrum des ganzen Habsburgerreiches zu repräsentieren scheint.
Bei dieser Radio-Reportage aus dem Jahr 1931 tun die beiden zu Wort kommenden Reporter dasselbe wie einst die Protagonisten in Stifters Essay: Vom Turm der Stephanskirche blicken sie über Wien und kommentieren, was sie sehen. Zwar steht die Stephanskirche bis heute im mathematischen Mittelpunkt Wiens, doch der älteste Ort Wiens ist der Hohe Markt, das Zentrum des Römerlagers Vindobona, worauf der Blick der beiden Reporter als erstes fällt. Danach sehen sie das Wahrzeichen Wiens, das Riesenrad, sowie die Kuppel der Rotunde, bevor ihr Blick über die Donau Richtung Floridsdorf und schließlich zum Nussberg und nach Grinzing schweift.
Bei diesem Dokument handelt sich um ein Fragment einer Radioreportage für eine Sendung über Wien, die in Zusammenarbeit Radio Wiens mit dem Sender Berlin entstanden ist. Daher moderiert neben dem österreichischen Reporter und Gastgeber Willy Schmieger auch der bekannte Sprecher der "Berliner Funkstunde" Alfred Braun, der die Rolle des Wienbesuchers übernahm. Für die Sendereihe "Besuch in Wien" unternahmen die beiden Reporter Spaziergänge durch Wien und schilderten ihre Eindrücke.
Adalbert Stifter beschreibt in seinem Essay "Vom Sanct-Stephansthurme" nicht nur den Turm, sondern auch den Blick vom Turm des Domes, der als Zentrum Wiens das Zentrum des ganzen Habsburgerreiches zu repräsentieren scheint.
Bei dieser Radio-Reportage aus dem Jahr 1931 tun die beiden zu Wort kommenden Reporter dasselbe wie einst die Protagonisten in Stifters Essay: Vom Turm der Stephanskirche blicken sie über Wien und kommentieren, was sie sehen. Zwar steht die Stephanskirche bis heute im mathematischen Mittelpunkt Wiens, doch der älteste Ort Wiens ist der Hohe Markt, das Zentrum des Römerlagers Vindobona, worauf der Blick der beiden Reporter als erstes fällt. Danach sehen sie das Wahrzeichen Wiens, das Riesenrad, sowie die Kuppel der Rotunde, bevor ihr Blick über die Donau Richtung Floridsdorf und schließlich zum Nussberg und nach Grinzing schweift.
Bei diesem Dokument handelt sich um ein Fragment einer Radioreportage für eine Sendung über Wien, die in Zusammenarbeit Radio Wiens mit dem Sender Berlin entstanden ist. Daher moderiert neben dem österreichischen Reporter und Gastgeber Willy Schmieger auch der bekannte Sprecher der "Berliner Funkstunde" Alfred Braun, der die Rolle des Wienbesuchers übernahm. Für die Sendereihe "Besuch in Wien" unternahmen die beiden Reporter Spaziergänge durch Wien und schilderten ihre Eindrücke.