Erzbischof Theodor Innitzer hält 1951 die Weihnachtsansprache
Katalogzettel
| Titel | Erzbischof Theodor Innitzer hält 1951 die Weihnachtsansprache |
| Spieldauer | 00:01:03 |
| Urheber/innen |
Radio Wien [Sendeanstalt]
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| Mitwirkende |
Innitzer, Theodor <Wien, Erzbischof> [Redner/in]
[GND
]
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| Datum |
1951.12.24 [Sendedatum] |
| Ort |
Wien, Stephansdom [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Kultur ; Religion ; Feiertag ; Reden und Ansprachen ; Radiosendung-Sendematerial |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 50er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e01-00716_b03_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Portalseite des Stephansdoms. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Theodor Innitzer (1875–1955), Erzbischof von Wien und ab 1933 Kardinal, war eine der prägendsten Kirchenpersönlichkeiten der Zwischen- und Nachkriegszeit. Die katholische Kirche nahm als eine der Stützen des austrofaschistischen Ständestaates großen Einfluss auf gesellschaftspolitische Bereiche wie z. B. das Schulwesen und die Ehegesetzgebung. Innitzer spielte auch eine wichtige Rolle beim "Anschluss" Österreichs: Er rief gemeinsam mit anderen österreichischen Bischöfen öffentlich dazu auf, bei der Volksabstimmung über den "Anschluss" Österreichs am 10. April 1938 mit "Ja" zu stimmen. Den Begleitbrief dazu unterschrieb Innitzer eigenhändig mit dem Abschiedsgruß "Heil Hitler!" Die Erwartungen der Kirche, mit dieser Art von "Appeasement-Politik" in kirchlichen Angelegenheiten freie Hand zu haben, erfüllten sich jedoch nicht. Das NS-Regime griff zunehmend in kirchliche Belange ein: Katholische Vereine wurden aufgehoben und kirchliches Vermögen beschlagnahmt.
In dieser Rede aus dem Jahr 1951 grüßt Kardinal Innitzer seine gläubige Gemeinde am Heiligabend, ein Weihnachtsgruß, der sechs Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nichtssagender kaum hätte ausfallen können.
In dieser Rede aus dem Jahr 1951 grüßt Kardinal Innitzer seine gläubige Gemeinde am Heiligabend, ein Weihnachtsgruß, der sechs Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nichtssagender kaum hätte ausfallen können.