Die Politisierung der Uni wird beendet, bevor sie noch richtig begonnen hat (1973)
Katalogzettel
| Titel | Die Politisierung der Uni wird beendet, bevor sie noch richtig begonnen hat (1973) |
| Spieldauer | 00:02:58 |
| Urheber/innen |
Henisch, Peter [Text]
[GND]
Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Mitwirkende |
Henisch, Peter [Verfasser/in und Vortragende/r]
[GND
]
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| Datum |
1973.01.19 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Universität Wien [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Literatur ; Gesellschaft ; Bildung ; Prosa ; Universität ; Bildungspolitik ; Lesung ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 70er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 9-03572_b03_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Das Liebenberg-Denkmal gegenüber der Universität Wien. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Peter Henisch gibt 1973 ein soziales Stimmungsbild der Universität Wien zwischen zu Ende gehender Politisierung der Studierenden und fortgesetztem Konservativismus. Selbst die Philosophie – Henischs eigenes Studienfach – dürfe nicht politisch sein. "Studenten studieren, Demonstranten demonstrieren." Die Freiheit der Wissenschaft und ihrer Lehre? Das wäre eine Frage des Einsatzes.
In Bezug auf die "Uni-Ferkelei" von Otto Muehl, Günter Brus und Rudolf Schwarzkogler (1968) sagt er: "Als hätte heute noch jemand daran Interesse und den Ehrgeiz, so lange den Stuhl zu sparen." Statt öffentlich etwas verändern zu wollen, zögen sich die Studierenden in den modischen Buddhismus zurück: "Leckts mich alle am Arsch, ich geh ins Nirwana."
In Bezug auf die "Uni-Ferkelei" von Otto Muehl, Günter Brus und Rudolf Schwarzkogler (1968) sagt er: "Als hätte heute noch jemand daran Interesse und den Ehrgeiz, so lange den Stuhl zu sparen." Statt öffentlich etwas verändern zu wollen, zögen sich die Studierenden in den modischen Buddhismus zurück: "Leckts mich alle am Arsch, ich geh ins Nirwana."