Das Schattendorf-Urteil und der Justizpalastbrand – Ein Klima der Intoleranz und Angst
Katalogzettel
| Titel | Das Schattendorf-Urteil und der Justizpalastbrand – Ein Klima der Intoleranz und Angst |
| Spieldauer | 00:05:37 |
| Urheber/innen |
Österreichische Mediathek [Produzent]
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| Mitwirkende |
Schmitt, Margaretha [Interviewte/r]
Lercher, Kerstin [Interviewer/in] [GND ] |
| Datum |
2010.05.06 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Justizpalast [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Justiz und Rechtswesen ; Widerstand ; Demonstration ; Exekutive ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
|
|
20. Jahrhundert - 20er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-00478_b01 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Der Justizpalast im Jahr 2015. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Margaretha Schmitt (geb. 1916) erzählt über die Erinnerungen ihrer Kindheit, aus der Perspektive einer christlichsozial-katholisch geprägten Familie, und über die gespannte soziale Lage, die schließlich zum Brand des Justizpalastes führte.
Auslöser für die Demonstrationen in Wien, in Zuge derer es zum Justizpalastbrand und zu einem Massaker mit 89 getöteten Demonstrant/innen, vier toten Sicherheitswachbeamten und einem toten Polizisten kam, war das Gerichtsurteil im burgenländischen Schattendorf. In Schattendorf waren bei Auseinandersetzungen im Straßenraum zwei sozialdemokratische Schutzbundanhänger (ein kroatischer Kriegsinvalide und ein achtjähriges Kind) von Mitgliedern von Frontkämpferverbänden erschossen worden. Die Geschworenen sprachen die Täter frei.
Margaretha Schmitt benennt mit dem Schattendorfprozess zwar die Ereignisverkettung, nicht aber die Gründe für die Empörung der Wiener Demonstrant/innen. Aus einer persönlichen Perspektive beschreibt sie kleine Vorfälle der Aggression in ihrer damaligen Wohnumgebung im 7. Bezirk am selben Tag, an dem das Urteil im Schattendorfprozess fiel.
Auslöser für die Demonstrationen in Wien, in Zuge derer es zum Justizpalastbrand und zu einem Massaker mit 89 getöteten Demonstrant/innen, vier toten Sicherheitswachbeamten und einem toten Polizisten kam, war das Gerichtsurteil im burgenländischen Schattendorf. In Schattendorf waren bei Auseinandersetzungen im Straßenraum zwei sozialdemokratische Schutzbundanhänger (ein kroatischer Kriegsinvalide und ein achtjähriges Kind) von Mitgliedern von Frontkämpferverbänden erschossen worden. Die Geschworenen sprachen die Täter frei.
Margaretha Schmitt benennt mit dem Schattendorfprozess zwar die Ereignisverkettung, nicht aber die Gründe für die Empörung der Wiener Demonstrant/innen. Aus einer persönlichen Perspektive beschreibt sie kleine Vorfälle der Aggression in ihrer damaligen Wohnumgebung im 7. Bezirk am selben Tag, an dem das Urteil im Schattendorfprozess fiel.