Wie immer am Donnerstag
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Katalogzettel
| Titel | Wie immer am Donnerstag |
| Titelzusatz |
Hörspiel |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Bellon, Loleh [Text]
Urfer, Selma [Bearbeiter/in] Höring, Klaus [Regie] [GND ] Liewehr, Florian [Sprecher/in] Wessely, Paula [Sprecher/in] [GND ] Aubry, Blanche [Sprecher/in] [GND ] Nicoletti, Susi [Sprecher/in] [GND ] Stroux, Thomas [Regie] [GND ] ORF [Sendeanstalt] |
| Datum |
1982.01.30 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Literatur ; Unterhaltung ; Hörspiel ; Radio ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
KKA [Kompaktkassette] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 6-52497_b, 6-52497_a |
| Medienart | Kompaktkassette |
Information
Inhalt
Drei nette, ältere Damen am Teetisch, wie immer am Donnerstag. Drei Freundinnen, die über ihren Alltag plaudern. Zwei sind bereits Witwen mit erwachsenen Kindern, die dritte unverheiratet und kinderlos.
Sie leben ein ruhiges Leben, mit kleinen Sorgen und bescheidenen Freuden, viel allein und mit sich selbst beschäftigt. Aber obwohl sich alles nur um kleine Banalitäten zu drehen scheint: Am Ende wissen wir mehr über sie, als sie uns erzählen könnten. Denn wir kennen ihre Erinnerungen, verklärt, aber auch schonungslos durch die Augen der Freundinnen gesehen, die auch Rivalinnen, ja manchmal sogar Feindinnen waren. Erst das Alter und die Einsamkeit haben ihrer Beziehung die Schärfe genommen und ihren Bosheiten die Spitzen. Sie sind toleranter, oder auch nur gleichgültiger geworden.
Nicht die großen, dramatischen Augenblicke tauchen an diesen geruhsamen Teenachmittagen aus der Vergangenheit auf, sondern scheinbar unbedeutende Momente, Ängste und unerfüllte Wünsche, Reminiszenzen an vergangene Lieben, Nachklänge, weiter nichts. Drei durchschnittliche Lebensläufe, die zu dem Punkt geführt haben, an dem wir den drei Damen begegnen: am Teetisch, wie immer am Donnerstag.
Sie leben ein ruhiges Leben, mit kleinen Sorgen und bescheidenen Freuden, viel allein und mit sich selbst beschäftigt. Aber obwohl sich alles nur um kleine Banalitäten zu drehen scheint: Am Ende wissen wir mehr über sie, als sie uns erzählen könnten. Denn wir kennen ihre Erinnerungen, verklärt, aber auch schonungslos durch die Augen der Freundinnen gesehen, die auch Rivalinnen, ja manchmal sogar Feindinnen waren. Erst das Alter und die Einsamkeit haben ihrer Beziehung die Schärfe genommen und ihren Bosheiten die Spitzen. Sie sind toleranter, oder auch nur gleichgültiger geworden.
Nicht die großen, dramatischen Augenblicke tauchen an diesen geruhsamen Teenachmittagen aus der Vergangenheit auf, sondern scheinbar unbedeutende Momente, Ängste und unerfüllte Wünsche, Reminiszenzen an vergangene Lieben, Nachklänge, weiter nichts. Drei durchschnittliche Lebensläufe, die zu dem Punkt geführt haben, an dem wir den drei Damen begegnen: am Teetisch, wie immer am Donnerstag.