Das Umspannwerk Favoriten im Zukunftsroman der Stadt "Z"
Katalogzettel
| Titel | Das Umspannwerk Favoriten im Zukunftsroman der Stadt "Z" |
| Spieldauer | 00:02:55 |
| Urheber/innen |
Millesi, Hanno [Text]
[GND]
Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Mitwirkende |
Millesi, Hanno [Verfasser/in und Vortragende/r]
[GND
]
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| Datum |
2015.06.25 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Umspannwerk Humboldtgasse [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Literatur ; Prosa ; Rückblick ; Vorschau ; Lesung ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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21. Jahrhundert - 20er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00077_b04_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Das Umspannwerk Favoriten, zwischen Sonnwendgasse und Humboldtgasse, liegt im ältesten Teil Favoritens und steht aufgrund seiner einzigartigen Architektur unter Denkmalschutz. Von den Architekten Eugen Kastner und Fritz Waage entworfen und 1931 fertiggestellt, ist es mit seinem "elektrisch geladenen Pathos", der an sowjetische Revolutionsarchitektur erinnert, einer der ungewöhnlichsten Industriebauten Wiens. Das Architekturzentrum Wien beschreibt die Zeitstimmung, die das Umspannwerk repräsentiert, als eine, "die selbstbewusst die Errungenschaften einer im sozialen und technischen Aufbau befindlichen Großstadt, der modernen Industriegesellschaft schlechthin demonstriert. Die dabei benützten monumentalisierenden Kuben und Zylinder, Quader und auskragenden 'Kommandobrücken', also die insgesamt gegebene 'Maschinenästhetik', sind eine beachtliche Verbindung expressiver und 'sachlicher' Tendenzen. Die schwierige Vorgabe des dreieckigen Grundstücks scheint diese Form der Kreativität geradezu beflügelt zu haben."
Der futuristische Bau der 1930er Jahre beflügelt auch heute noch: Dem Wiener Autor Hanno Millesi diente das Umspannwerk als Inspiration für seinen Zukunftsroman "Der Charme der langen Wege". Der Roman ist in "Z" angesiedelt, einem Stadtviertel Wiens in einer nicht näher definierten Zukunft. Das Geschehen hat sich in die Vororte verlagert, ehemalige Repräsentationsbauten wurden längst dem Verfall überlassen. Die Menschen verlassen die Stadt und entwickeln Geschäftsideen, um es anderen zu erleichtern, es ihnen gleich zu tun. Der Autor liest einen Ausschnitt aus dem Roman.
Der futuristische Bau der 1930er Jahre beflügelt auch heute noch: Dem Wiener Autor Hanno Millesi diente das Umspannwerk als Inspiration für seinen Zukunftsroman "Der Charme der langen Wege". Der Roman ist in "Z" angesiedelt, einem Stadtviertel Wiens in einer nicht näher definierten Zukunft. Das Geschehen hat sich in die Vororte verlagert, ehemalige Repräsentationsbauten wurden längst dem Verfall überlassen. Die Menschen verlassen die Stadt und entwickeln Geschäftsideen, um es anderen zu erleichtern, es ihnen gleich zu tun. Der Autor liest einen Ausschnitt aus dem Roman.