Josef Hindels spricht bei der Trauerkundgebung für Ernst Kirchweger, den Namensgeber des EKH
Katalogzettel
| Titel | Josef Hindels spricht bei der Trauerkundgebung für Ernst Kirchweger, den Namensgeber des EKH |
| Spieldauer | 00:07:44 |
| Mitwirkende |
Hindels, Josef [Redner/in]
[GND
]
ORF [Produzent] |
| Datum |
1965.04.08 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Ernst-Kirchweger-Haus [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Tod ; Rechtsextremismus ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
|
|
20. Jahrhundert - 60er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung des ORF |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 9-03924_b03_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Ernst Kirchweger war während des NS-Regimes als kommunistischer Widerstandskämpfer und auch nach 1945 in der KPÖ aktiv. Bei einer antifaschistischen Demonstration im Jahr 1965 gegen den Universitätsprofessor Taras Borodajkewycz, der in seinen Vorlesungen nationalsozialistische und antisemitische Bemerkungen machte, wurde Kirchweger von einem rechtsextremen Gegendemonstranten lebensgefährlich verletzt und verstarb wenig später. Er gilt als erstes politisches Todesopfer der Zweiten Republik. Der ehemalige Widerstandskämpfer, leidenschaftliche Austromarxist, sozialdemokratische Gewerkschafter und Politiker Josef Hindels geht in seinem Nachruf im Rahmen der Trauerkundgebung für Ernst Kirchweger auch auf die gesellschaftspolitische Bedeutung von Kirchwegers Tod ein.
Das heutige EKH (Ernst-Kirchweger-Haus) bekam seinen Namen im Zuge der Besetzung des Gebäudes im Jahr 1990 und ist bis heute Ort der links-autonomen Szene geblieben. Neben dem anarchistischen Wohnkonzept, das hier realisiert wird, ist das EKH Veranstalter und Organisatorin antifaschistischer Initiativen, politischer Diskussionen, von Punkkonzerten, Rechtsberatungen und vielem mehr.
Das heutige EKH (Ernst-Kirchweger-Haus) bekam seinen Namen im Zuge der Besetzung des Gebäudes im Jahr 1990 und ist bis heute Ort der links-autonomen Szene geblieben. Neben dem anarchistischen Wohnkonzept, das hier realisiert wird, ist das EKH Veranstalter und Organisatorin antifaschistischer Initiativen, politischer Diskussionen, von Punkkonzerten, Rechtsberatungen und vielem mehr.