Hermann Leopoldi und Arthur Rebner über den authentischen internationalen Heurigen (1930)
Katalogzettel
| Titel | Hermann Leopoldi und Arthur Rebner über den authentischen internationalen Heurigen (1930) |
| Spieldauer | 00:04:02 |
| Urheber/innen |
Leopoldi, Hermann [Arrangeur/in]
[GND]
Rebner, Arthur [Text] [GND] |
| Mitwirkende |
Leopoldi, Hermann [Gesang]
[GND
]
Gramola [Label] |
| Datum |
1930 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Grinzing [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Unterhaltung ; Humor ; Musik ; U-Musik ; Tourismus ; Sprache ; Alltag ; Kabarett ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Nummern |
AN 345 [Katalognummer] 0942056 [Bestellnummer] CV608-1 [Matrizennummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 2-05800_a_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Postkarte von Grinzing, um 1900. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
"Wenn im Mai in Grinzing drauß' der Flieder blüht, fährt der Wiener zum Heurigen gern." So auch Mister Johnny, Herr Kunz und Herr Stern – drei Wiener von echtem Geblüt: ein Herr aus Amerika, ein Berliner und ein Bukowiner. Die Geigen spielen alles, nur kein Wienerlied, bis sich der "echte" Natursänger nähert, der ihnen ebenso "echten" Wiener Gesang und zuletzt ein englisches Liedchen darbietet. #13#13 Die echte Volkskultur für zahlungskräftige Tourist/innen ist also schon in der Zwischenkriegszeit selbstverständlich. #13#13 Ludwig Hirschfeld unterscheidet hinsichtlich der Heurigen 1927 (Wien. Was nicht im Baedeker steht, S. 114): In Grinzing "gibt es noch die letzten schon sagenhaften Volkssänger, die in die Hände patschen und der 'Gnädigen' Lieder ins Ohr singen und pfeifen, damit sie der holden Magie der Liebe und des Weins rascher erliegt. Bei Rockenbauer, beim Manhart, bei der Siegl, beim Wolf [von denen es jede Menge Postkarten am Markt gibt], das sind so die Lokale, wo sich der 'Heurige' aus einem Urzustand heraus ein wenig europäisiert hat. Für seine alten Verehrer ist es aber nicht das Richtige. Sie suchen die stillen Zimmer und die kleinen Gärtchen, in denen die Musik ohne Instrumente aus dem Wein selber steigt, die beseligende Musik des Wiener Bodens hier draußen …"