Friedrich Zawrel im Jugendgericht Rüdengasse
Katalogzettel
| Titel | Friedrich Zawrel im Jugendgericht Rüdengasse |
| Spieldauer | 00:09:21 |
| Urheber/innen |
Österreichische Mediathek [Produzent]
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| Mitwirkende |
Zawrel, Friedrich [Interviewte/r]
[GND
]
Maier, Michael S. [Interviewer/in] |
| Datum |
2010.08.30 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Jugendgericht Rüdengasse [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Exekutive ; Politische Verfolgung ; Straftaten ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Kinder und Jugend ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 40er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-00693_b05 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Der Standort des ehemaligen Jugendgerichtshofes in der Rüdengasse. Das Gebäude wurde 2014 abgerissen. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
1944 aufgrund eines nichtigen Diebstahles am Nordbahnhof gefasst, wurde Friedrich Zawrel ins Jugendgericht in der Rüdengasse gebracht. Hier wurde er zu allererst vom Leiter bewusstlos geschlagen, weil er es wagte, als "asoziales Schandmaul" mit dem Namen des Führers zu grüßen, um dann in eine grausame Korrektionshaft verbracht zu werden. Zawrel betont, dass dieser Leiter nach 1945 nahtlos in weitere leitende Positionen der österreichischen Justiz übernommen wurde.
Der 14-Jährige wurde zu einer Rahmenstrafe von 18 Monaten bis zu vier Jahren verurteilt, weil er einen an die Front reisenden Soldaten bestohlen habe – tatsächlich ein kleines Paket mit Essen – und für ein weiteres, nie begangenes Delikt.
Der 14-Jährige wurde zu einer Rahmenstrafe von 18 Monaten bis zu vier Jahren verurteilt, weil er einen an die Front reisenden Soldaten bestohlen habe – tatsächlich ein kleines Paket mit Essen – und für ein weiteres, nie begangenes Delikt.