Das Öko-Haus von Friedensreich Hundertwasser kurz vor der Fertigstellung 1985
Katalogzettel
| Titel | Das Öko-Haus von Friedensreich Hundertwasser kurz vor der Fertigstellung 1985 |
| Spieldauer | 00:06:57 |
| Mitwirkende |
Rennhofer, Maria [Gestaltung]
[GND
]
Hundertwasser, Friedensreich [Interviewte/r] [GND ] Anonym, Passantin, Passant, Passanten [Interviewte/r] Anonym, Bauarbeiter [Interviewte/r] ORF Radio Österreich 1 [Produzent] |
| Datum |
1985.08.10 [Sendedatum] |
| Ort |
Wien, Hundertwasserhaus [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Bildende Kunst ; Politik Österreich ; Technik ; Bauen ; Architektur ; Arbeitsbedingungen ; Nachrichten ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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|
20. Jahrhundert - 80er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: ORF |
| Signatur | Österreichische Mediathek, jm-850810_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Das Hundertwasserhaus im Jahr 2015. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Die Gemeinde Wien beauftragte Friedensreich Hundertwasser mit der Planung eines Gemeindebaus im 3. Bezirk, in dem er seine Vorstellungen menschen- und naturgerechter Architektur gemeinsam mit dem Architekten Josef Krawina unter weitestmöglicher Ausnutzung der baurechtlichen Möglichkeiten realisieren konnte: ein begrüntesTerrassenhaus mit großzügiger Dachterrasse und unregelmäßigen, bunten Oberflächen, Böden und Wandöffnungen. Nach Streitigkeiten in der Detailplanung schied Krawina aus dem weiteren Planungsprozess aus und wurde durch Peter Pelikan ersetzt.
Ein im Grundton relativ kritischer und ausführlicher Ö1-Mittagsjournal-Bericht fängt zahlreiche und in ihrer Bewertung entgegengesetzte Stimmen von Passant/innen, Tourist/innen, aber auch von am Bau beteiligten Arbeitern ein. Letztere betonen die Gestaltungsfreiheit, die sie in ihrer Arbeit genießen, und finden das Projekt sehr gelungen. Kritische Fragen integriert Hundertwasser im kurzen Interview gekonnt, etwa indem er meint, die Abwesenheit von Kitsch mache das Leben unerträglich.
Ein im Grundton relativ kritischer und ausführlicher Ö1-Mittagsjournal-Bericht fängt zahlreiche und in ihrer Bewertung entgegengesetzte Stimmen von Passant/innen, Tourist/innen, aber auch von am Bau beteiligten Arbeitern ein. Letztere betonen die Gestaltungsfreiheit, die sie in ihrer Arbeit genießen, und finden das Projekt sehr gelungen. Kritische Fragen integriert Hundertwasser im kurzen Interview gekonnt, etwa indem er meint, die Abwesenheit von Kitsch mache das Leben unerträglich.