Der Bürgerkrieg im Goethehof 1934. Die Erinnerung des 4-jährigen Friedrich Zawrel
Katalogzettel
| Titel | Der Bürgerkrieg im Goethehof 1934. Die Erinnerung des 4-jährigen Friedrich Zawrel |
| Spieldauer | 00:02:06 |
| Mitwirkende |
Zawrel, Friedrich [Interviewte/r]
[GND
]
Maier, Michael S. [Interviewer/in] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2010.08.30 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Goethehof [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Politik ; Interview ; Alltag ; Familie ; Kinder und Jugend ; Krieg ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
|
|
20. Jahrhundert - 30er Jahre
|
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e13-00691_b03 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. darkweasel94 2014.
Information
Inhalt
Friedrich Zawrel erzählt seine fragmentarischen, aber präzisen Erinnerungen an den heftig umkämpften und beschossenen Goethehof, der während der Februarkämpfe 1934 eine der letzten Bastionen des Republikanischen Schutzbundes war.
Nach der Ausschaltung des Nationalrates im März 1933 und der Installierung des autoritären Ständestaates wurden die sozialdemokratische Partei und der Republikanische Schutzbund verboten bzw. in den Untergrund getrieben. Der Aufstand begann, als sich in Linz Schutzbundabteilungen gegen die Entwaffnung wehrten, und zu schießen begannen. Die von Seiten des Schutzbundes wenig organisierten Kämpfe weiteten sich auf zahlreiche Industriegebiete, also auf Zentren der Sozialdemokratie und des Schutzbundes aus. Wiens Gemeindebauten wie der Goethehof und der Karl-Marx-Hof waren Zentren des Kampfes.
Nach der Ausschaltung des Nationalrates im März 1933 und der Installierung des autoritären Ständestaates wurden die sozialdemokratische Partei und der Republikanische Schutzbund verboten bzw. in den Untergrund getrieben. Der Aufstand begann, als sich in Linz Schutzbundabteilungen gegen die Entwaffnung wehrten, und zu schießen begannen. Die von Seiten des Schutzbundes wenig organisierten Kämpfe weiteten sich auf zahlreiche Industriegebiete, also auf Zentren der Sozialdemokratie und des Schutzbundes aus. Wiens Gemeindebauten wie der Goethehof und der Karl-Marx-Hof waren Zentren des Kampfes.