Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung im Palais Rothschild
Katalogzettel
| Titel | Die Zentralstelle für jüdische Auswanderung im Palais Rothschild |
| Spieldauer | 00:03:41 |
| Mitwirkende |
Rabinovici, Doron [Interviewte/r]
Segal, Jérôme [Interviewer/in] [GND ] Traska, Georg [Interviewer/in] [GND ] |
| Datum |
2014.04.24 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, ehemaliges Palais Rothschild [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Interview ; Migration ; Politische Verfolgung ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Völkermord und Holocaust ; Judentum ; Internetdownload |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre |
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00095_b01 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Der Historiker und Schriftsteller Doron Rabinovici spricht im Interview über die Entstehung der Zentralstelle für jüdische Auswanderung über deren ursprüngliche Funktion, deren Verwendung als Mittel der vollständigen Kontrolle und der Beraubung der jüdischen Gemeinde durch die Nationalsozialisten – und schließlich über deren Umwandlung zum Instrument der Deportation in die Konzentrations- und Vernichtungslager.
Untergebracht war die Zentralstelle im Stadtpalais der Familie Rothschild, das 1879 bis 1884 nach Plänen des französischen Architekten Gabriel-Hippolyte Destailleur errichtet worden war. Gleich nach dem "Anschluss" im März 1938 wurde es von den Nationalsozialisten beschlagnahmt. Nach der NS-Zeit wurde das Palais an Louis Nathaniel Rothschild restituiert. Dieser überließ es der Republik mit der Auflage, dass diese einen Pensionsfonds für seine ehemaligen österreichischen Angestellten einrichte. Die Republik hatte jedoch keine Verwendung für das Palais und verkaufte es der Arbeiterkammer Wien. Diese ließ das Gebäude 1955 abreißen und errichtete an seiner Stelle 1957–1960 einen Neubau nach den Plänen des Architekten Franz Mörth.
Untergebracht war die Zentralstelle im Stadtpalais der Familie Rothschild, das 1879 bis 1884 nach Plänen des französischen Architekten Gabriel-Hippolyte Destailleur errichtet worden war. Gleich nach dem "Anschluss" im März 1938 wurde es von den Nationalsozialisten beschlagnahmt. Nach der NS-Zeit wurde das Palais an Louis Nathaniel Rothschild restituiert. Dieser überließ es der Republik mit der Auflage, dass diese einen Pensionsfonds für seine ehemaligen österreichischen Angestellten einrichte. Die Republik hatte jedoch keine Verwendung für das Palais und verkaufte es der Arbeiterkammer Wien. Diese ließ das Gebäude 1955 abreißen und errichtete an seiner Stelle 1957–1960 einen Neubau nach den Plänen des Architekten Franz Mörth.