"Heimkehr des verlorenen Sohnes" – Ein Skifahrer am Balkon des Bundeskanzleramts
Katalogzettel
| Titel | "Heimkehr des verlorenen Sohnes" – Ein Skifahrer am Balkon des Bundeskanzleramts |
| Spieldauer | 00:03:47 |
| Urheber/innen |
Österreichische Mediathek [Produzent]
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| Mitwirkende |
Ringel, Erwin [Verfasser/in und Vortragende/r]
[GND
]
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| Datum |
1973.01.17 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Medien und Kommunikation ; Politik Österreich ; Wissenschaft und Forschung ; Psychologie ; Vortrag ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 70er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 9-01042_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Erwin Ringel, ein österreichischer Psychologe, der durch sein Buch über die "Österreichische Seele" (1984) berühmt wurde, sprach bereits 1973 über die Massenhysterie beim Empfang des Skifahrers Karl Schranz auf dem Heldenplatz, wie es keine mehr seit dem Einzug Hitlers im Jahr 1938 gegeben habe. Diese zeige, dass Österreich seither nicht um einen Schritt weiter gekommen sei.
Karl Schranz war kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sapporo 1972 vom Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees wegen Verstoßes gegen das Amateurgesetz durch eine Werbung von der Teilnahme ausgeschlossen worden. Bei seinem Einzug in Wien und seiner Fahrt zum Ballhausplatz sollen 87.000 Menschen anwesend gewesen sein. Schranz wurde von Bundeskanzler Bruno Kreisky ins Bundeskanzleramt eingeladen und er grüßte die Menge vom Balkon – von einem Ort, der sonst unbedingt Politikern vorbehalten ist.
Karl Schranz war kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sapporo 1972 vom Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees wegen Verstoßes gegen das Amateurgesetz durch eine Werbung von der Teilnahme ausgeschlossen worden. Bei seinem Einzug in Wien und seiner Fahrt zum Ballhausplatz sollen 87.000 Menschen anwesend gewesen sein. Schranz wurde von Bundeskanzler Bruno Kreisky ins Bundeskanzleramt eingeladen und er grüßte die Menge vom Balkon – von einem Ort, der sonst unbedingt Politikern vorbehalten ist.