Die Sirk-Ecke – "Die letzten Tagen der Menschheit"
Katalogzettel
| Titel | Die Sirk-Ecke – "Die letzten Tagen der Menschheit" |
| Spieldauer | 00:03:04 |
| Urheber/innen |
Kraus, Karl [Text]
[GND]
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| Mitwirkende |
Qualtinger, Helmut [Interpret/in]
[GND
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Preiser Records [Label] |
| Ort |
Wien, Sirk-Ecke [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Politik Österreich ; Politik ; Gesellschaft ; Humor ; Krieg ; Militär ; Erster Weltkrieg ; Kabarett ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 60er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
SCV3033 [Schallplatte, Vinyl - 30 cm, 33/min] |
| Nummern |
LW 9 [Bestellnummer] PR 3009 [Bestellnummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 5-24234_a_b11 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
In Karl Kraus' Weltuntergangsstück, das während des Ersten Weltkriegs entstanden ist, ist die Sirk-Ecke zentraler Schauplatz, mit dem jeder Akt beginnt. Es ist ein Ort, an dem die Leute zusammenkommen, die Vorstadt auf die Altstadt trifft und wo nicht zuletzt der Kriegspatriotismus und die Fronten, die den Krieg markierten, ausagiert werden. In diesem Ausschnitt, die Aufnahme wird gelesen von Helmut Qualtinger, kommt das Misstrauen der Menge gegenüber allem Fremden zum Ausdruck, bis schließlich "eine Dame mit leichtem Anflug von Schnurrbart" als vermeintlicher Spion verhaftet wird. #13#13 Seit der Fertigstellung der Ringstraße 1865 war die Sirk-Ecke einer der häufigst frequentierten Plätze Wiens, Rendezvous-Treff und Flanierzone. Benannt ist es nach dem Lederwarengeschäft August Sirk, das es längst nicht mehr gibt. Heute befindet sich an dem einst so berühmten Eck der Abgang zur Opernpassage und zur U-Bahn-Station.