Das Wohn- und Sterbehaus von Bertha von Suttner
Katalogzettel
| Titel | Das Wohn- und Sterbehaus von Bertha von Suttner |
| Spieldauer | 00:01:16 |
| Mitwirkende |
Suttner, Bertha von
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| Datum |
1904.05.23 |
| Ort |
Wien [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Porträt ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - Nullerjahre
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| Typ | audio |
| Format |
SFOCY [Sonderformat: Cylinder] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 1-02245_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Auf dieser Aufnahme aus dem Jahr 1904 ist die einzig erhaltene Stimmaufnahme der Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner zu hören. Es ist eine Tonzylinder-Aufnahme, die mit dem Nachlass Günther Schifters, bestehend aus Tausenden von Tondokumenten, in die Österreichische Mediathek gelangte und im Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften digital übertragen wurde. Trotz Signalverbesserungen ist die Aufnahme immer noch kaum verständlich und auch nach öffentlichen Aufrufen, bei der Entschlüsselung des Gesprochenen mitzuhelfen, ist es bis heute nicht möglich, ein vollständiges Transkript der Aufnahme herzustellen.
Bertha von Suttner, die auch unter dem Pseudonym B. Oulot veröffentlichte – die Dose des Tonzylinders ist dementsprechend mit "Gespräch von Tante Boulotte (Bertha v. Suttner)" beschriftet – wurde mit ihrem pazifistischen Roman "Die Waffen nieder" weltweit bekannt, der Roman in viele Sprachen übersetzt. Ihre Popularität ließ Bertha von Suttner zu einer gefragten Sprecherin der internationalen Friedensbewegung werden. Nach dem Tod ihres Mannes 1902 zog Bertha von Suttner in die Zedlitzgasse 7 im 1. Bezirk, wo sie 1914 an Magenkrebs starb. In die Zeit fällt auch der Erhalt des Friedensnobelpreises für ihren unermüdlichen Einsatz gegen Gewalt und Krieg im Jahr 1905.
Bertha von Suttner, die auch unter dem Pseudonym B. Oulot veröffentlichte – die Dose des Tonzylinders ist dementsprechend mit "Gespräch von Tante Boulotte (Bertha v. Suttner)" beschriftet – wurde mit ihrem pazifistischen Roman "Die Waffen nieder" weltweit bekannt, der Roman in viele Sprachen übersetzt. Ihre Popularität ließ Bertha von Suttner zu einer gefragten Sprecherin der internationalen Friedensbewegung werden. Nach dem Tod ihres Mannes 1902 zog Bertha von Suttner in die Zedlitzgasse 7 im 1. Bezirk, wo sie 1914 an Magenkrebs starb. In die Zeit fällt auch der Erhalt des Friedensnobelpreises für ihren unermüdlichen Einsatz gegen Gewalt und Krieg im Jahr 1905.