Edwin Lipburger und die exterritoriale Republik Kugelmugel
Katalogzettel
| Titel | Edwin Lipburger und die exterritoriale Republik Kugelmugel |
| Spieldauer | 00:05:05 |
| Mitwirkende |
Lipburger, Edwin [Verfasser/in und Vortragende/r]
Manafi, Said [Gestaltung] [GND ] Österreichische Mediathek [Produzent] |
| Datum |
2002.09.18 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Bildende Kunst ; Gesellschaft ; Kunstinstallationen ; Bauen ; Architektur ; Interview ; Verwaltung ; Außenpolitik ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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21. Jahrhundert - Nullerjahre
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| Typ | audio |
| Format |
VKADB [Videokassette, DigiBeta] |
| Nummern |
P00246 |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-05185_b01 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Die "exterritoriale Republik Kugelmugel" unweit des Riesenrades ist mit sperrigem Stacheldrahtzaun umgeben. Schilder machen die Republik als solche kenntlich und weisen ihren Gründer Edwin Lipburger als "großen demokratischen Revolutionsführer" aus. Auf einem Straßenschild ist Antifaschismusplatz zu lesen. Zugänglich ist Kugelmugel über einen Grenzübergang und eine Zugbrücke, und erst nach Ausstellung von Passierscheinen und Pässen.
In einem Interview, das die Österreichische Mediathek mit Edwin Lipburger im Jahr 2002 führte, erzählt dieser seinen persönlichen und künstlerischen Hintergrund, der ihn dazu gebracht hat, ein rundes Haus zu bauen, und der nach gescheiterten Versuchen, seine Kugel in Niederösterreich dauerhaft zu etablieren, schließlich die Republik Kugelmugel im Wiener Wurstelprater gründete. Lipburger spricht in den zu hörenden Ausschnitten über Grenzen, vor allem aber über seine Faszination für die Kugel als den unebensten Körper, den es gibt und als Körper, der sich allen gesellschaftlichen, architektonischen, bürokratischen sowie gesetzlichen Normen entzieht.
In einem Interview, das die Österreichische Mediathek mit Edwin Lipburger im Jahr 2002 führte, erzählt dieser seinen persönlichen und künstlerischen Hintergrund, der ihn dazu gebracht hat, ein rundes Haus zu bauen, und der nach gescheiterten Versuchen, seine Kugel in Niederösterreich dauerhaft zu etablieren, schließlich die Republik Kugelmugel im Wiener Wurstelprater gründete. Lipburger spricht in den zu hörenden Ausschnitten über Grenzen, vor allem aber über seine Faszination für die Kugel als den unebensten Körper, den es gibt und als Körper, der sich allen gesellschaftlichen, architektonischen, bürokratischen sowie gesetzlichen Normen entzieht.