Haft und Hinrichtungen im Landesgericht Wien während des Nationalsozialismus
Katalogzettel
| Titel | Haft und Hinrichtungen im Landesgericht Wien während des Nationalsozialismus |
| Spieldauer | 00:16:00 |
| Mitwirkende |
Sasso, Käthe [Interviewte/r]
[GND
]
Segal, Jérôme [Interviewer/in] [GND ] Traska, Georg [Interviewer/in] [GND ] |
| Datum |
2014.09.05 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Wiener Landesgericht [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Justiz und Rechtswesen ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
|
|
20. Jahrhundert - 40er Jahre
20. Jahrhundert - 30er Jahre |
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00097_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Käthe Sasso (geb. 1926) spricht im Interview über ihre Inhaftierung als jugendliche Widerstandskämpferin im Landesgericht Wien, über den täglichen Weg vorbei an den Todeszellen und die Hoffnung bis zum letzten Augenblick. Sie berichtet über Näharbeiten, ihre Verhandlung und den ihr zugewiesenen Verteidiger.
Das Landesgericht Wien, das sogenannte Graue Haus, wurde 1831–1839 nach den Plänen von Johann Fischer auf den Gründen der ehemaligen bürgerlichen Schießstätte und des aufgelassenen St. Stephans-Friedhofs erbaut, mehrfach erweitert und 1905/06 aufgestockt. Mit dem Gerichtsgebäude und Gefangenenhaus ist die gesamte jüngere Rechtsgeschichte und Geschichte des österreichischen Strafvollzugs, einschließlich der Jahre des Nationalsozialismus, bis in die Gegenwart eng verbunden.
Während des Nationalsozialismus wurden hier 1184 Menschen hingerichtet.
Das Landesgericht Wien, das sogenannte Graue Haus, wurde 1831–1839 nach den Plänen von Johann Fischer auf den Gründen der ehemaligen bürgerlichen Schießstätte und des aufgelassenen St. Stephans-Friedhofs erbaut, mehrfach erweitert und 1905/06 aufgestockt. Mit dem Gerichtsgebäude und Gefangenenhaus ist die gesamte jüngere Rechtsgeschichte und Geschichte des österreichischen Strafvollzugs, einschließlich der Jahre des Nationalsozialismus, bis in die Gegenwart eng verbunden.
Während des Nationalsozialismus wurden hier 1184 Menschen hingerichtet.