Zwei Gedichte gelesen von Erich Fried
Katalogzettel
| Titel | Zwei Gedichte gelesen von Erich Fried |
| Spieldauer | 00:01:05 |
| Mitwirkende |
Zobel, Konrad [Gestaltung]
[GND
]
Fried, Erich [Verfasser/in und Vortragende/r] [GND ] |
| Datum |
1982.12.07 [Sendedatum] 1988.11.23 [Sendedatum] |
| Ort |
Wien [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Literatur ; Lyrik ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 80er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: ORF |
| Signatur | Österreichische Mediathek, jm-821207_b01 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Unweit des ehemaligen Wohnhauses der Familie Fried befindet sich die Gedenktafel, deren Inschrift das wohl bekannteste Liebesgedicht Erich Frieds verewigt. In dieser Aufnahme, die ein Ausschnitt eines Radiogesprächs mit Erich Fried im Jahr 1982 ist, liest der Lyriker das damals noch unbekannte Gedicht "Was es ist". Im Anschluss daran liest Fried "Drei Fragen zugleich" in einer Aufnahme aus dem Jahr 1988. Dieses Gedicht steht in besonderer Weise für das künstlerische Schaffen des Dichters, indem es das scheinbar Einfache, das Frieds Gedichten allgemein zugeschrieben wird, selbst thematisiert und in einen politischen Kontext stellt.
Erich Fried (1921–1988) wuchs in Wien in der Alserbachstraße auf. Ihm und seiner Mutter gelang 1938 die Flucht ins Londoner Exil, während sein Vater und seine Großmutter von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Erich Fried wurde in den 1960er Jahren für seine politische Lyrik populär, die oft provozierend Menschlichkeit, politischen Widerstand und Zivilcourage einmahnte. Er war eine moralische wie künstlerische Instanz und schien, wie der Germanist Hans Mayer einmal über ihn sagte, überzuströmen "von Wörtern und Worten, Wortspielen und Wörtlichkeiten".
Erich Fried (1921–1988) wuchs in Wien in der Alserbachstraße auf. Ihm und seiner Mutter gelang 1938 die Flucht ins Londoner Exil, während sein Vater und seine Großmutter von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Erich Fried wurde in den 1960er Jahren für seine politische Lyrik populär, die oft provozierend Menschlichkeit, politischen Widerstand und Zivilcourage einmahnte. Er war eine moralische wie künstlerische Instanz und schien, wie der Germanist Hans Mayer einmal über ihn sagte, überzuströmen "von Wörtern und Worten, Wortspielen und Wörtlichkeiten".
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
Für die Aufnahme im akustischen Stadtplan wurden Ausschnitte aus zwei Mittagsjournalsendungen verwendet: Ein Ausschnitt der Sendung vom 7. 12. 1982 sowie ein Ausschnitt der Sendung vom 23.11.1988.