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Das "Grabeland" am Zentralfriedhof. Der letzte "freie" Ort für Juden im nationalsozialistischen Wien

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Titel Das "Grabeland" am Zentralfriedhof. Der letzte "freie" Ort für Juden im nationalsozialistischen Wien
Spieldauer 00:02:03
Mitwirkende Freiberger, Lotte [Interviewte/r]
Traska, Georg [Interviewer/in] [GND ]
Datum 2009 [Vermutliches Datum]
Ort Wien, Zentralfriedhof [Ortsbezug]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik ; Politik Österreich ; Interview ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Tod ; Freizeit ; Alltag ; Unveröffentlichte Aufnahme
Örtliche Einordnung Bundesland / Wien
20. Jahrhundert - 40er Jahre
Typ audio
Format DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
Sprache Deutsch
Signatur Österreichische Mediathek, e11-00096_b11
Medienart Mp3-Audiodatei
Bild wird noch nachgereicht. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.

Bild wird noch nachgereicht. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.

Information

Inhalt

Nach dem sukzessiven Ausschluss aus fast allen Bereichen bürgerlichen und öffentlichen Lebens, insbesondere nach der Kennzeichnungspflicht mit dem Judenstern konnte sich Juden und Jüdinnen nirgendwo im öffentlichen Raum auch nur annähernd frei bewegen. Sie mussten immer und überall mit jedweder Schikane rechnen und waren Gewalt und Hass vollkommen ausgesetzt. Eine Ausnahme gab es. Die Kultusgemeinde stellte 1940 ein Stück Land am Zentralfriedhof (4. Tor) für Sommerkurse und landwirtschaftliche Betätigung zu Verfügung. Das Erntegut wurde an das jüdische Spital und teilweise in Paketen ins Ghetto Theresienstadt geschickt.

Für die Jugendlichen wurde dieser Ort aber auch zur einzigen Möglichkeit der Zusammenkunft im Freien, für Spiele und eine gewisse Ausgelassenheit, in der sich auch erotische Beziehungen entspannen.

Sammlungsgeschichte

Archivbestand Österreichische Mediathek ohne weitere Sammlungszuordnung

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