Der Stadttempel und die Israelitische Kultusgemeinde im Jahr 1938
Katalogzettel
| Titel | Der Stadttempel und die Israelitische Kultusgemeinde im Jahr 1938 |
| Spieldauer | 00:03:36 |
| Mitwirkende |
Rabinovici, Doron [Interviewte/r]
Segal, Jérôme [Interviewer/in] [GND ] Traska, Georg [Interviewer/in] [GND ] |
| Datum |
2014.04.24 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Stadttempel [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Interview ; Judentum ; Geschichtswissenschaft ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Politische Verfolgung ; Völkermord und Holocaust ; Internetdownload |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
20. Jahrhundert - 40er Jahre |
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| Typ | audio |
| Format |
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e11-00095_b02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Der Historiker und Schriftsteller Doron Rabinovici bespricht im Interview die wichtigsten Ereignisse, die sich im Jahr 1938 in der Israelitischen Kultusgemeinde Wien in der Seitenstettengasse zutrugen und wesentlich das Schicksal der jüdischen Gemeinde Wiens mitbestimmten.
Die Nationalsozialisten schlossen gleich nach dem "Anschluss" die Kultusgemeinde , verhafteten führende Funktionäre, und nach einer Reihe von Ausschreitungen und Razzien verwüsteten sie schließlich im November den Stadttempel. Im Mai 1938 öffneten die Nationalsozialisten die Kultusgemeinde wieder als "Jüdische Gemeinde", um deren Funktionären die Organisation der Auswanderung zu überlassen und sich selbst vor allem im Sinn der vollständigen Beraubung, die mit der Vertreibung respektive Flucht einherging, daran zu beteiligen.
Die Nationalsozialisten schlossen gleich nach dem "Anschluss" die Kultusgemeinde , verhafteten führende Funktionäre, und nach einer Reihe von Ausschreitungen und Razzien verwüsteten sie schließlich im November den Stadttempel. Im Mai 1938 öffneten die Nationalsozialisten die Kultusgemeinde wieder als "Jüdische Gemeinde", um deren Funktionären die Organisation der Auswanderung zu überlassen und sich selbst vor allem im Sinn der vollständigen Beraubung, die mit der Vertreibung respektive Flucht einherging, daran zu beteiligen.