Arthur Schnitzler besucht Hermann Bahr
Katalogzettel
| Titel | Arthur Schnitzler besucht Hermann Bahr |
| Spieldauer | 00:00:50 |
| Urheber/innen |
Schnitzler, Arthur [Text]
[GND]
|
| Mitwirkende |
Schnitzler, Heinrich [Rezitator/in]
[GND
]
Österreichische Gesellschaft für Literatur [Veranstalter] |
| Datum |
1975.10.28 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Literatur ; Kultur ; Lesung ; Kulturveranstaltung ; Porträt ; Rückblick ; Unveröffentlichte Eigenaufnahme der Österreichischen Mediathek |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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|
20. Jahrhundert - 70er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Link |
Österreichische Gesellschaft für Literatur. Veranstaltungsprogramm 1975 |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 99-75263_b06 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
In seinen Tagebüchern schreibt Arthur Schnitzler immer wieder über Treffen mit den Mitgliedern eines Freundeskreises, der als Literaturzirkel "Jung-Wien" bekannt wurde, angeführt durch den Schriftsteller und Journalisten Hermann Bahr. Gelegentlich entsteht in den Tagebüchern das Bild eines Kreises, mit Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Personen, meist aber schreibt Schnitzler über freundschaftliche Zwiegespräche, auf Spaziergängen oder in Wohnungen. Vermutlich spielten diese Gespräche für Schnitzlers geistiges Leben also eine größere Rolle als die Runden im Kaffeehaus.
Eines der wiederkehrenden Themen der Tagebücher sind die häufigen antisemitischen Angriffe auf Literaten und andere Künstler durch Journalisten oder in Gesprächskreisen der Wiener bürgerlichen Gesellschaft.
Das Wohnhaus von Hermann Bahr wurde 1899/1900 nach den Plänen des Architekten Joseph Maria Olbrich errichtet und beherbergte eine bedeutende Sammlung von österreichischen Jugendstilkünstlern, für die Bahr als Kunstkritiker eintrat.
Der Sohn Arthur Schnitzlers, Heinrich Schnitzler, liest 1975 aus den damals noch unpublizierten Tagebüchern.
Eines der wiederkehrenden Themen der Tagebücher sind die häufigen antisemitischen Angriffe auf Literaten und andere Künstler durch Journalisten oder in Gesprächskreisen der Wiener bürgerlichen Gesellschaft.
Das Wohnhaus von Hermann Bahr wurde 1899/1900 nach den Plänen des Architekten Joseph Maria Olbrich errichtet und beherbergte eine bedeutende Sammlung von österreichischen Jugendstilkünstlern, für die Bahr als Kunstkritiker eintrat.
Der Sohn Arthur Schnitzlers, Heinrich Schnitzler, liest 1975 aus den damals noch unpublizierten Tagebüchern.