Orientierung [2016.02.14]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Orientierung
Katalogzettel
| Titel | Orientierung [2016.02.14] |
| Titelzusatz |
Das Religionsmagazin |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Riedl-Daser, Christoph [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2016.02.14 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Religion ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11853_03 |
| Gesamtwerk/Reihe | Orientierung |
Information
Inhalt
Gipfeltreffen auf Kuba: Papst trifft Patriarch Kirill
Ein bemerkenswertes Treffen an einem bemerkenswerten Ort: Auf dem Flughafen von Havanna begegnen einander am Freitag Papst Franziskus und der russisch-orthodoxe Patriarch von Moskau und ganz Russland, Kirill. Noch im Jänner wurden Gerüchte über ein derartiges Treffen dementiert. „Zu früh“, hieß es aus Moskau. Vor allem die Frage der nach byzantinischem Ritus lebenden, aber mit Rom unierten griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine steht als Streitpunkt zwischen den beiden Kirchen. Aus russisch-orthodoxer Sicht ist sie mitverantwortlich für die Polarisierung und den politischen Konflikt in der Ukraine.
Die Begegnung in Havanna ist das erste Treffen eines Papstes mit einem russisch-orthodoxen Patriarchen. Das Moskauer Patriarchat wurde 1589 errichtet und 1721 von Zar Peter I. durch einen heiligen Synod unter weltlicher Leitung ersetzt. Erst seit dem Revolutionsjahr 1917 residiert in Moskau wieder ein Patriarch.
Ein bemerkenswertes Treffen an einem bemerkenswerten Ort: Auf dem Flughafen von Havanna begegnen einander am Freitag Papst Franziskus und der russisch-orthodoxe Patriarch von Moskau und ganz Russland, Kirill. Noch im Jänner wurden Gerüchte über ein derartiges Treffen dementiert. „Zu früh“, hieß es aus Moskau. Vor allem die Frage der nach byzantinischem Ritus lebenden, aber mit Rom unierten griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine steht als Streitpunkt zwischen den beiden Kirchen. Aus russisch-orthodoxer Sicht ist sie mitverantwortlich für die Polarisierung und den politischen Konflikt in der Ukraine.
Die Begegnung in Havanna ist das erste Treffen eines Papstes mit einem russisch-orthodoxen Patriarchen. Das Moskauer Patriarchat wurde 1589 errichtet und 1721 von Zar Peter I. durch einen heiligen Synod unter weltlicher Leitung ersetzt. Erst seit dem Revolutionsjahr 1917 residiert in Moskau wieder ein Patriarch.
Franziskus in Mexiko: Botschaft gegen Gewalt, Drogenhandel, Korruption
Es ist ein dichtes Programm, das Papst Franziskus in den kommenden Tagen in Mexiko absolvieren wird: Nach einem offiziellen Empfang am Freitagabend wird er am Samstagvormittag mit dem mexikanischen Staatspräsidenten, Vertretern der Regierung, Diplomaten und Bischöfen zusammentreffen, am späten Nachmittag dann eine Messe in der Basilika von Guadalupe feiern. Am Sonntag wird Franziskus in Ecatepec, einem Vorort von Mexiko-Stadt, vor Hunderttausenden Menschen eine Eucharistiefeier zelebrieren. (ORF III überträgt den Gottesdienst ab 17.00 Uhr) Höhepunkte der darauf folgenden Tage: ein Treffen mit Vertretern indigener Gemeinden im Bundesstaat Chiapas am Montag, eine Begegnung mit Jugendlichen in Morelia, der Hauptstadt des Bundesstaates Michoacan, am Dienstag und am Mittwoch der Besuch einer Strafanstalt in Ciudad Juarez mit einer abschließenden Messe nahe einem Grenzzaun zu den USA.
Es ist ein dichtes Programm, das Papst Franziskus in den kommenden Tagen in Mexiko absolvieren wird: Nach einem offiziellen Empfang am Freitagabend wird er am Samstagvormittag mit dem mexikanischen Staatspräsidenten, Vertretern der Regierung, Diplomaten und Bischöfen zusammentreffen, am späten Nachmittag dann eine Messe in der Basilika von Guadalupe feiern. Am Sonntag wird Franziskus in Ecatepec, einem Vorort von Mexiko-Stadt, vor Hunderttausenden Menschen eine Eucharistiefeier zelebrieren. (ORF III überträgt den Gottesdienst ab 17.00 Uhr) Höhepunkte der darauf folgenden Tage: ein Treffen mit Vertretern indigener Gemeinden im Bundesstaat Chiapas am Montag, eine Begegnung mit Jugendlichen in Morelia, der Hauptstadt des Bundesstaates Michoacan, am Dienstag und am Mittwoch der Besuch einer Strafanstalt in Ciudad Juarez mit einer abschließenden Messe nahe einem Grenzzaun zu den USA.
„Kirche bekannter machen...“ – Neuer altkatholischer Bischof geweiht
Rund zwei Jahrzehnte lang war er Priester der römisch-katholischen Kirche, im Jahr 2003 konvertierte er zur Altkatholischen Kirche, im Herbst 2015 wurde er – im Rahmen einer Synode - zum neuen, altkatholischen Bischof gewählt: der 57-jährige Heinz Lederleitner. Die Altkatholische Kirche – entstanden aus Protest gegen die Festschreibung der päpstlichen Unfehlbarkeit im Ersten Vatikanischen Konzil 1870 - hat in Österreich hat rund 9.500 Mitglieder. In der Altkatholischen Kirche, die als offen für Reformen gilt, sind alle Christinnen und Christen zur Kommunion eingeladen, homosexuelle Paare können gesegnet werden, zur Weihe sind auch Frauen zugelassen. Am 13. Februar wird Heinz Lederleitner, der gemeinsam mit seiner Frau in der Südsteiermark lebt, nun zum Bischof geweiht. In dieser Funktion wird er die Altkatholische Kirche nach außen repräsentiert, die Kirchenleitung bildet er gemeinsam mit einem so genannten Synodalrat.
Rund zwei Jahrzehnte lang war er Priester der römisch-katholischen Kirche, im Jahr 2003 konvertierte er zur Altkatholischen Kirche, im Herbst 2015 wurde er – im Rahmen einer Synode - zum neuen, altkatholischen Bischof gewählt: der 57-jährige Heinz Lederleitner. Die Altkatholische Kirche – entstanden aus Protest gegen die Festschreibung der päpstlichen Unfehlbarkeit im Ersten Vatikanischen Konzil 1870 - hat in Österreich hat rund 9.500 Mitglieder. In der Altkatholischen Kirche, die als offen für Reformen gilt, sind alle Christinnen und Christen zur Kommunion eingeladen, homosexuelle Paare können gesegnet werden, zur Weihe sind auch Frauen zugelassen. Am 13. Februar wird Heinz Lederleitner, der gemeinsam mit seiner Frau in der Südsteiermark lebt, nun zum Bischof geweiht. In dieser Funktion wird er die Altkatholische Kirche nach außen repräsentiert, die Kirchenleitung bildet er gemeinsam mit einem so genannten Synodalrat.
„Tag der offenen Moschee“: Einladung zu Dialog und Begegnung
Rund 80 Moscheen in ganz Österreich haben am kommenden Samstag, 13. Februar, ihre Türen weit geöffnet: Muslime und Musliminnen laden zu Führungen durch Gebetsräume, zu Gesprächen und Diskussionen ein. Der „Tag der offenen Moschee“ findet in dieser Form zum dritten Mal statt. Initiiert wurde die Aktion von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) mit dem Ziel, „nicht-muslimischen Interessierten das muslimische Leben in Österreich näher zu bringen“. Die Veranstaltungen stehen unter dem Motto „Brücken verbinden Menschen“. Hemmschwellen sollen überwunden, Vorurteile abgebaut werden. Ein Team der „Orientierung“ besucht am „Tag der offenen Moschee“ das Gebetshaus der Musliminnen und Muslime im niederösterreichischen Mistelbach und das „Islamische Zentrum Wien“.
Rund 80 Moscheen in ganz Österreich haben am kommenden Samstag, 13. Februar, ihre Türen weit geöffnet: Muslime und Musliminnen laden zu Führungen durch Gebetsräume, zu Gesprächen und Diskussionen ein. Der „Tag der offenen Moschee“ findet in dieser Form zum dritten Mal statt. Initiiert wurde die Aktion von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) mit dem Ziel, „nicht-muslimischen Interessierten das muslimische Leben in Österreich näher zu bringen“. Die Veranstaltungen stehen unter dem Motto „Brücken verbinden Menschen“. Hemmschwellen sollen überwunden, Vorurteile abgebaut werden. Ein Team der „Orientierung“ besucht am „Tag der offenen Moschee“ das Gebetshaus der Musliminnen und Muslime im niederösterreichischen Mistelbach und das „Islamische Zentrum Wien“.