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Gery Seidl präsentiert einen Ort, wo das (Steuer)Geld sprichwörtlich auf der Straße liegt

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Bist Du deppert! Steuerverschwendung und andere Frechheiten

Katalogzettel

Titel Gery Seidl präsentiert einen Ort, wo das (Steuer)Geld sprichwörtlich auf der Straße liegt
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende PULS 4 [Sendeanstalt]
Datum 2016.02.16 [Sendedatum]
Schlagworte Humor ; Politik Österreich ; Wirtschaft ; Fernsehen ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-12022_03
Gesamtwerk/Reihe Bist Du deppert! Steuerverschwendung und andere Frechheiten

Information

Inhalt

In Sendung 3 des PULS 4-Formats "Bist Du deppert!" nimmt Comedian Gery Seidl die ZuseherInnen mit in die Steiermark, wo ein Verkehrsprojekt umgesetzt wurde, das zehnmal so viel gekostet hat wie ein durchschnittlicher Straßenbau in Österreich. 2009 wurde in der Steiermark eine Umfahrungsstraße, die Querspange Gnas, gebaut, um die Stadt Feldbach verkehrstechnisch zu entlasten. Eine Querspange, die eine Stange Geld gekostet hat: Denn der Bau der Umfahrungsstraße mit einer Länge von 3,2 Kilometern hat 31 Millionen Euro gekostet. Das sind fast 10.000 Euro pro Meter – dabei kostet eine Landstraße laut Steirischer Landesregierung normalerweise zwischen 350 und 1.000 Euro pro Meter. Ein Meter der Umfahrungsstraße hat also zehnmal mehr gekostet als der Maximalpreis für einen österreichischen Straßenmeter.

Laut einem Rechnungshofbericht sei einer der Verantwortlichen Leopold Schöggl von der FPÖ gewesen, der heute steirischer Landeshauptmannstellvertreter ist. Die Planung der Umfahrungsstraße habe 16 Jahre lang gedauert. Außerdem seien jede Menge Planungsfehler unterlaufen und es habe keine Kontrollen gegeben.

Beim Bau der Straße sei es außerdem immer wieder zu Zwischenfällen gekommen - so mussten 1998 Teile einer Unterführung erneuert werden. Schuld daran war der steigende Grundwasserspiegel, weshalb die Wände der Unterfahrungs-Wanne verlängert und der Boden komplett ausgetauscht werden musste. Und das, obwohl ein Gutachten eines Amtsgeologen vorlag, das die Verantwortlichen vor dem steigenden Grundwasserspiegel gewarnt hatte. Das Ergebnis für die SteuerzahlerInnen: Eine Straße, die 31 Millionen Euro gekostet hat.

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