Zeit im Bild Sendungen [2016.05.16]
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Katalogzettel
| Titel | Zeit im Bild Sendungen [2016.05.16] |
| Titelzusatz |
Feierabend, Seitenblicke |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2016.05.16 [ZiB 1] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; Werbung ; Religion ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12065_03 |
Information
Inhalt
ZIB: Libyenkonferenz startet in Wien / Fluchtursache Dürre in Afrika / Außenminister Kurz in Israel / Stadträtin Wehsely will nicht Ministerin werden / Wie halten es Hofer und Van der Bellen mit der Sicherheitspolitik / Wahlkampfreportage aus Niederösterreich /„Toni Erdmann“ umjubelte Premiere in Cannes
Feierabend: "Der herrschende Geist" - Gedanken von Elisabeth Orth
"Ich denke mir oft, wessen Geistes müsste einer sein, der heute die Lösung hat. Für die Zukunft Europas, die Zukunft aller Religionen. Geht das miteinander?", fragt Elisabeth Orth. Die Burgschauspielerin setzt sich für Menschenrechte, gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus ein: "Wenn ich denke, dass der Geist Europas einmal nicht eine Festung war, die jetzt allenthalben wieder brav gebaut, hochgezogen auch propagiert wird als das einzige Heil." Die Kirche ist der Burgschauspielerin im Laufe der Jahre fremd geworden - Jesus, der Mann aus Nazareth hingegen, fasziniert sie bis heute: sein Aufbegehren gegen Missstände in der Gesellschaft, sein Eintreten für Menschen am Rande der Gesellschaft, sein Umgang mit Frauen. In dem FeierAbend-Porträt spielt Elisabeth Orth mit einem faszinierenden Gedanken: "Was, wenn Jesus, der menschgewordene Gott, noch einmal in die Welt kommen würde?" - Sie kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: "Ich glaube, er hätte gesagt: Ich komm jetzt mal nicht… Es gibt so viele Stellvertreter. Wo sind die? Die sollen jetzt einmal tun! Da muss ich nicht runterkommen, und diese Sache mit der Krippe spielen wir nicht noch einmal…"
"Ich denke mir oft, wessen Geistes müsste einer sein, der heute die Lösung hat. Für die Zukunft Europas, die Zukunft aller Religionen. Geht das miteinander?", fragt Elisabeth Orth. Die Burgschauspielerin setzt sich für Menschenrechte, gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus ein: "Wenn ich denke, dass der Geist Europas einmal nicht eine Festung war, die jetzt allenthalben wieder brav gebaut, hochgezogen auch propagiert wird als das einzige Heil." Die Kirche ist der Burgschauspielerin im Laufe der Jahre fremd geworden - Jesus, der Mann aus Nazareth hingegen, fasziniert sie bis heute: sein Aufbegehren gegen Missstände in der Gesellschaft, sein Eintreten für Menschen am Rande der Gesellschaft, sein Umgang mit Frauen. In dem FeierAbend-Porträt spielt Elisabeth Orth mit einem faszinierenden Gedanken: "Was, wenn Jesus, der menschgewordene Gott, noch einmal in die Welt kommen würde?" - Sie kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: "Ich glaube, er hätte gesagt: Ich komm jetzt mal nicht… Es gibt so viele Stellvertreter. Wo sind die? Die sollen jetzt einmal tun! Da muss ich nicht runterkommen, und diese Sache mit der Krippe spielen wir nicht noch einmal…"
Seitenblicke: *Georges Dimou und seine Freunde /*Österreich von OBEN gesehen /*"Gemischter Satz" im Wiener Konzerthaus