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Interview mit Andy Spiegl - 2. Teil

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Seit 2001 führt die Burgenländische Forschungsgesellschaft (BFG) lebensgeschichtliche Interviews mit vertriebenen Juden und Jüdinnen des Burgenlandes durch. Der Großteil der Lebensgeschichten wurde in der von Alfred Land, Barbara Tobler und Gert Tschögl 2004 im Mandelbaum-Verlag herausgegebenen Publikation "Vertrieben. Erinnerungen burgenländischer Juden und Jüdinnen" veröffentlicht. #‍13#‍13 Andy Spiegl wuchs in Zurndorf auf, besuchte die dortige Volksschule und anschließend die Hauptschule in Bruck an der Leitha. Im Gemischtwarengeschäft der Tante machte er eine Lehre. Nach der Machtübernahme im März 1938 musste Andy Spiegl zusehen, wie sein Vater von Gestapo-Männern geschlagen und misshandelt wurde, weil er sich zunächst weigerte, seinen Besitz freiwillig zu überlassen. Als die Familie gezwungen wurde, das Burgenland zu verlassen, flüchtete sie nach Wien. Dort versuchte Andy Spiegl unter schwierigsten Voraussetzungen Ausreisepapiere und Pässe zu besorgen. Dank einer schriftlichen Bürgschaft konnte die Familie in die USA ausreisen, wo er als Hilfskoch und später bei einer Zulieferfirma für die Elektro- und Luftfahrtindustrie arbeitete und sich erfolgreich selbstständig machte. Seit seiner Pensionierung engagiert er sich gemeinsam mit seiner Frau wohltätig, unter anderem in einem Forschungs- und Behandlungszentrum für Krebs.
#‍13#‍13 Grund der Verfolgung während des NS-Regimes: #‍13 Verfolgung als "Jude/Jüdin" #‍13#‍13 Orte des Exils: #‍13 USA

Sammlungsgeschichte

Sammlung Nationalfonds/Zukunftsfonds - Interviews mit Verfolgten des NS-Regimes

Art der Aufnahme

Rohmaterial

Oral-History-Interview

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