Orientierung [2016.06.26]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Orientierung
Katalogzettel
| Titel | Orientierung [2016.06.26] |
| Titelzusatz |
Das Religionsmagazin |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Riedl-Daser, Christoph [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2016.06.26 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Religion ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12139_03 |
| Gesamtwerk/Reihe | Orientierung |
Information
Inhalt
Junger Präsident: Neue Führung der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich
Am vergangenen Sonntag fiel die Entscheidung. Der islamische Theologe Ibrahim Olgun – ein 28-jähriger Niederösterreicher mit türkischen Wurzeln – soll künftig, als Nachfolger von Fuat Sanac, die Geschicke der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich lenken. Seine ersten Tage als designierter Präsident verliefen freilich turbulent: Olgun ist mit einer Wahlanfechtung konfrontiert. Der sieht er gelassen entgegen. Gegen Kritik, die Wahl sei „undemokratisch“ verlaufen, setzt er sich zur Wehr. Ebenso gegen Vorwürfe, er sei als Mitglied der Türkisch Islamischen Union (ATIB) quasi ein „verlängerter Arm der Türkei“: „Ich habe keine Beziehung zu den Politikern dort und das möchte ich auch nicht“. Als Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich möchte Olgun möglichst viele Moscheegemeinden in Österreich besuchen. Und den hier tätigen Imamen will er vermitteln, wie wichtig es ist, in deutscher Sprache zu predigen.
Bericht: Sandra Szabo, Länge: 6 Minuten
Bedrohte Einheit: Ergebnisse des panorthodoxen Konzils auf Kreta
Auf der griechischen Insel Kreta geht diese Woche das über Jahrzehnte vorbereitete und mit Spannung erwartete Konzil der orthodoxen Kirche über die Bühne. Die Delegationen einzelner Teilkirchen beraten dabei über Themen wie die „Sendung der orthodoxen Kirche in der Welt von heute“, die „orthodoxe Diaspora“, die „Beziehungen der orthodoxen Kirche zum Rest der christlichen Welt“ oder die „Wichtigkeit des Fastens“. Einhellig wurde – in den ersten Konzilstagen - die Rückkehr der Orthodoxie zur konziliaren Praxis als notwendiger und überfälliger Schritt begrüßt. Doch vier Kirchen – darunter die große russisch-orthodoxe – hatten kurzfristig abgesagt. Das lag von Anfang an als dunkler Schatten auf dem „Großen und Heiligen Konzil“, das sich eigentlich die Einheit als Motto auf die Fahnen geschrieben hat.
Bericht: Christian Rathner, Länge: 8 Minuten
Der Opfer gedenken: Papst Franziskus besucht Armenien
Zu einer dreitägigen Reise nach Armenien bricht Papst Franziskus am Freitag (24.6.) auf. Das Gedenken am Völkermord-Mahnmal - am Samstag – wird dabei eine wichtige Rolle spielen, ebenso die Begegnung mit Nachfahren von verfolgten Armeniern, die um das Jahr 1915 durch den damaligen Papst Benedikt XV. Hilfe erfahren haben. Mit Verweis auf schwelende Konflikte z.B. mit dem Nachbarland Aserbaidschan will Papst Franziskus aber auch als „Bote des Friedens“ nach Armenien kommen, um – wie es in einer Botschaft vor dem Beginn der Reise hieß – „Schritte auf dem Pfad der Versöhnung zu begleiten.“ In dieser Botschaft erinnerte Franziskus darüber hinaus an den Besuch des armenisch-apostolischen Katholikos Karekin II. vergangenes Jahr in Rom anlässlich des Gedenkens an die Massaker vor einhundert Jahren. Jetzt komme er nach Armenien, um „unsere Kirchengemeinschaft zu kräftigen (….) und uns von der Hoffnung beseelen zu lassen“.
Bericht: Mathilde Schwabeneder, Länge: 5 Minuten
1700 Jahre Christentum: Armenien als „christliches Kernland“
Schon zu Beginn des vierten Jahrhunderts sei das Christentum in Armenien zur Staatsreligion erhoben worden, darauf verweisen armenische Christen mit Stolz. Und auch heute spielt die christliche Religion eine zentrale Rolle im Leben der Bevölkerung des Landes: Mehr als 90 Prozent der Menschen gehören der armenisch-apostolischen Kirche an, die sich auf die Apostel Taddhäus und Bartolomaios beruft, die das Christentum nach Armenien gebracht haben sollen. Besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die Stadt Etschmiadsin, wo sich der Sitz des „Katholikos Aller Armenier“, also des geistlichen Oberhaupts der armenisch-apostolischen Kirche befindet.
Bericht: Mathilde Schwabeneder, Länge: 7 Minuten
Am vergangenen Sonntag fiel die Entscheidung. Der islamische Theologe Ibrahim Olgun – ein 28-jähriger Niederösterreicher mit türkischen Wurzeln – soll künftig, als Nachfolger von Fuat Sanac, die Geschicke der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich lenken. Seine ersten Tage als designierter Präsident verliefen freilich turbulent: Olgun ist mit einer Wahlanfechtung konfrontiert. Der sieht er gelassen entgegen. Gegen Kritik, die Wahl sei „undemokratisch“ verlaufen, setzt er sich zur Wehr. Ebenso gegen Vorwürfe, er sei als Mitglied der Türkisch Islamischen Union (ATIB) quasi ein „verlängerter Arm der Türkei“: „Ich habe keine Beziehung zu den Politikern dort und das möchte ich auch nicht“. Als Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich möchte Olgun möglichst viele Moscheegemeinden in Österreich besuchen. Und den hier tätigen Imamen will er vermitteln, wie wichtig es ist, in deutscher Sprache zu predigen.
Bericht: Sandra Szabo, Länge: 6 Minuten
Bedrohte Einheit: Ergebnisse des panorthodoxen Konzils auf Kreta
Auf der griechischen Insel Kreta geht diese Woche das über Jahrzehnte vorbereitete und mit Spannung erwartete Konzil der orthodoxen Kirche über die Bühne. Die Delegationen einzelner Teilkirchen beraten dabei über Themen wie die „Sendung der orthodoxen Kirche in der Welt von heute“, die „orthodoxe Diaspora“, die „Beziehungen der orthodoxen Kirche zum Rest der christlichen Welt“ oder die „Wichtigkeit des Fastens“. Einhellig wurde – in den ersten Konzilstagen - die Rückkehr der Orthodoxie zur konziliaren Praxis als notwendiger und überfälliger Schritt begrüßt. Doch vier Kirchen – darunter die große russisch-orthodoxe – hatten kurzfristig abgesagt. Das lag von Anfang an als dunkler Schatten auf dem „Großen und Heiligen Konzil“, das sich eigentlich die Einheit als Motto auf die Fahnen geschrieben hat.
Bericht: Christian Rathner, Länge: 8 Minuten
Der Opfer gedenken: Papst Franziskus besucht Armenien
Zu einer dreitägigen Reise nach Armenien bricht Papst Franziskus am Freitag (24.6.) auf. Das Gedenken am Völkermord-Mahnmal - am Samstag – wird dabei eine wichtige Rolle spielen, ebenso die Begegnung mit Nachfahren von verfolgten Armeniern, die um das Jahr 1915 durch den damaligen Papst Benedikt XV. Hilfe erfahren haben. Mit Verweis auf schwelende Konflikte z.B. mit dem Nachbarland Aserbaidschan will Papst Franziskus aber auch als „Bote des Friedens“ nach Armenien kommen, um – wie es in einer Botschaft vor dem Beginn der Reise hieß – „Schritte auf dem Pfad der Versöhnung zu begleiten.“ In dieser Botschaft erinnerte Franziskus darüber hinaus an den Besuch des armenisch-apostolischen Katholikos Karekin II. vergangenes Jahr in Rom anlässlich des Gedenkens an die Massaker vor einhundert Jahren. Jetzt komme er nach Armenien, um „unsere Kirchengemeinschaft zu kräftigen (….) und uns von der Hoffnung beseelen zu lassen“.
Bericht: Mathilde Schwabeneder, Länge: 5 Minuten
1700 Jahre Christentum: Armenien als „christliches Kernland“
Schon zu Beginn des vierten Jahrhunderts sei das Christentum in Armenien zur Staatsreligion erhoben worden, darauf verweisen armenische Christen mit Stolz. Und auch heute spielt die christliche Religion eine zentrale Rolle im Leben der Bevölkerung des Landes: Mehr als 90 Prozent der Menschen gehören der armenisch-apostolischen Kirche an, die sich auf die Apostel Taddhäus und Bartolomaios beruft, die das Christentum nach Armenien gebracht haben sollen. Besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die Stadt Etschmiadsin, wo sich der Sitz des „Katholikos Aller Armenier“, also des geistlichen Oberhaupts der armenisch-apostolischen Kirche befindet.
Bericht: Mathilde Schwabeneder, Länge: 7 Minuten