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Elizabeth Toni Spira - Ich bin nicht wichtig

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Katalogzettel

Titel Elizabeth Toni Spira - Ich bin nicht wichtig
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Spira, Elizabeth T.
Neumüller, Robert [Regie] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2016.07.04 [Sendedatum]
2019.03.15 [Sendedatum / Wiederholung]
Schlagworte Gesellschaft ; Portrait ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-12180_01 E52-12521

Information

Inhalt

Was für ein Leben: Als Kind österreichischer, kommunistischer Juden im britischen Exil geboren; aufgewachsen in der fremden Welt des Nachkriegs-Wiens. Ständig konfrontiert mit den Überbleibseln des Nationalsozialismus, entschließt sich Elizabeth Spira - nach ihrem Studium - Journalistin zu werden.
In den 1970er-Jahren erlebt der ORF durch seine junge, ambitionierte und neugierige Journalistin manche Sternstunde des politischen Fernsehens. Ob Fristenlösung, Antisemitismus, Kampf um Arbeitsplätze, der Kärntner Ortstafelkonflikt – Elizabeth Spira nimmt sich kein Blatt vor den Mund.
Ständig auf der Suche nach der Wahrheit, die im Verborgenen schlummert, eckt sie immer wieder an. Auch im ORF. Und der Erfolg gibt ihr Recht: Romy, Nestroypreis, Staatspreis und jede Menge offizielle Ehrungen. Doch was viel mehr wiegt: sie wird von ihrem Publikum geliebt. Mit ihren Alltagsgeschichten und später mit Liebesg’schichten und Heiratssachen wird sie zur Quoten-Queen des österreichischen Fernsehens.
Regisseur und Kameramann Robert Neumüller begleitet Elizabeth Toni Spira bei ihren Gesprächen mit Kandidaten der Liebesg'schichten; taucht aber ebenso ein in die für viele noch unbekannte Welt ihrer Jugend. Zu den Orten ihrer Kindheit in Glasgow und London, trifft mit ihr die Kindergärtnerin aus dem Anna-Freud-Heim in London, besucht mir ihr das jüdische Krakau und das stalinistische Nowa Huta.
So manche filmische Rarität im ORF-Archiv wurde gefunden, der Film zeigt Ausschnitte aus ihren frühen Dokumentationen - die gesellschaftspolitischen Arbeiten aus den Anfangsjahren als junge Journalistin - und natürlich einige der größten Erfolge der Alltagsgeschichten.
Rede bei einer Veranstaltung des Mauthausen-Komitees in Wels
"Die Spira" ist Allgemeingut geworden. - Wer sie aber wirklich ist - was sie denkt und wofür sie kämpft - wird viele überraschen.
Elizabeth T. Spira ist am 9. März gestorben. ORF III zeigt ein Portrait.
Sie galt als DIE Dokumentaristin der österreichischen Seele, stets die Fragende, die im Hintergrund bleibt und Menschen in den Vordergrund stellt, die sonst kaum gesehen werden. In diesem Portrait steht sie vor der Kamera und erzählt Robert Neumüller aus ihrem Leben. Als Kind österreichischer, kommunistischer Juden im britischen Exil geboren ist sie im Nachkriegswien aufewachsen. Ständig konfrontiert mit den
Überbleibseln des Nationalsozialismus beschließt sie, Journalistin zu werden.

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