Schlafwandelndes Land - Austropop
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Tonspuren
Katalogzettel
| Titel | Schlafwandelndes Land - Austropop |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Fluch, Franz [Gestaltung]
[GND
]
Couto, Mia ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Literatur ; Musik ; U-Musik ; Feature ; Germanistik und Literaturwissenschaften ; Musikwissenschaft ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] KKA [Kompaktkassette] |
| Signatur | 6-50526_b, 6-50526_a |
| Gesamtwerk/Reihe | Tonspuren |
Information
Inhalt
Tonspuren: Schlafwandelndes Land - Porträt des mosambikanischen Schriftsteller Mia Couto (Ö1 Schwerpunkt: Die Gesichter Afrikas) - Diagonal: Austropop
30 Jahre Krieg in Mosambik. Daß auf dieser verbrannten Erde Literatur überhaupt noch gedeihen kann, grenzt an ein Wunder.Und sie gedeiht sogar prächtig, wie das Beispiel Mia Couto beweist. Jedenfalls gilt sein Roman Terra Sonambula ("Das schlafwandelnde Land") mittlerweile als eine Aus- nahmeerscheinung der zeitgenössischen Literatur. 1992 in Portugal ver- öffentlicht, wurde Terra Sonambula inzwischen in 16 Sprachen übersetzt, und selbst in Deutschland war der Roman wochenlang in der Bestenliste des Südwestfunks vertreten. Dabei paßt Mia Couto ganz und gar nicht in das gängige Klischee "afrikanischer" Schriftsteller. Couto ist ein "weißer" Afrikaner. Portugiesischer Abstammung. Mit 16 schreibt er erste Gedichte, mit 17 wird er Journalist, mit 21 Chefredakteur von "Noticias", der bis heute bedeutendsten Zeitung Mosambiks.Mit 30 studiert er Biologie. Jetzt ist er 40 und einer der international erfolgreichsten Autoren portugiesischer Sprache.