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Tonspuren: Johannes E. Trojer - Feature: Egon Erwin Kisch

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Tonspuren

Katalogzettel

Titel Tonspuren: Johannes E. Trojer - Feature: Egon Erwin Kisch
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Jessa, Mirjam [Gestaltung] [GND ]
Trojer, Johannes E.
Kisch, Egon Erwin [GND ]
Beckmann, Renate [Gestaltung]
Ihlau, Klaus [Gestaltung] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Datum 1998 [Produktionsdatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Literatur ; Portrait ; Feature ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
KKA [Kompaktkassette]
Signatur 6-50548_b, 6-50548_a
Gesamtwerk/Reihe Tonspuren

Information

Inhalt

Tonspuren: Wenn man Brennesseln fest angreift, dann brennen sie nicht - Wirken und Werk des Osttiroler Schriftstellers Johannes E. Trojer ; Feature: Don Quijote oder Wohin fanatische Neugier führt - Erinnerungen an den rasenden Reporter Egon Erwin Kisch
Johannes E. Trojer wurde 1935 in Außervillgraten in Osttirol geboren und wirkte 27 Jahre lang als Lehrer und später auch Direktor der Volksschule in Innervillgraten. Unorthodox vermittelte er seinen Schülern eigenständiges Denken und Handeln, kritischen Geist und Liebe zur Kunst. Als Feldforscher legte er Geschichte und Geschichten des Villgratentals frei, als Schriftsteller und Dichter beschrieb er eigenwillig und nüchtern, was ihn umgab. Die - von ihm im Alleingang - herausgegebene Kulturzeitschrift 'Der Thurntaler' erlangte überregionale Bedeutung. Gegenwartsautoren wie Norbert Gstrein, Alois Hotschnig, Walter Klier und Norbert C. Kaser verdanken ihm ihre ersten Publikationen. 1991 starb Trojer im Alter von 56 Jahren an Krebs. Trojer wird - je nach Ausrichtung - entweder als Querdenker oder Nestbeschmutzer bezeichnet. Man sieht in dem Volksschullehrer eine Art Märtyrer, der im hintersten Tal auf verlorenem Posten in unnachahmlicher Polemik den Mächtigen die Leviten gelesen hat. Schließlich - so wird vermutet - sei er daran zerbrochen. Seine Texte, die zu Lebzeiten nicht einmal den engsten Verwandten bekannt waren, sprechen aber eine andere Sprache.

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