Hohes Haus [2016.11.20]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hohes Haus
Katalogzettel
| Titel | Hohes Haus [2016.11.20] |
| Titelzusatz |
Das Parlamentsmagazin |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Pawlicki, Patricia [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2016.11.20 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik ; Politik Österreich ; Parlament ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12481_02 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hohes Haus |
Information
Inhalt
Staatsakt in Disharmonie
Staatsakt in Disharmonie
Tausenden Kindern ist in der Zweiten Republik massives Unrecht in staatlichen und kirchlichen Heimen widerfahren. Ihrem schrecklichen Schicksal war auf Einladung von Parlamentspräsidentin Bures ein Staatsakt gewidmet. Bundeskanzler Kern hat sich bei den Betroffenen entschuldigt, Kardinal Schönborn um Vergebung gebeten. Die Gedenkfeier selbst wurde wiederholt gestört. Betroffene fühlten sich nicht angemessen behandelt. Max Biegler hat mit ehemaligen Heimkindern über ihr schweres Schicksal gesprochen und sie ins Parlament begleitet.
Gast im Studio ist der Psychiater und Gutachter Reinhard Haller
Staatsakt in Disharmonie
Tausenden Kindern ist in der Zweiten Republik massives Unrecht in staatlichen und kirchlichen Heimen widerfahren. Ihrem schrecklichen Schicksal war auf Einladung von Parlamentspräsidentin Bures ein Staatsakt gewidmet. Bundeskanzler Kern hat sich bei den Betroffenen entschuldigt, Kardinal Schönborn um Vergebung gebeten. Die Gedenkfeier selbst wurde wiederholt gestört. Betroffene fühlten sich nicht angemessen behandelt. Max Biegler hat mit ehemaligen Heimkindern über ihr schweres Schicksal gesprochen und sie ins Parlament begleitet.
Gast im Studio ist der Psychiater und Gutachter Reinhard Haller
Suche nach Leitkultur
ÖVP-Integrationsminister Sebastian Kurz wirft der SPÖ vor, seinen Entwurf für ein Integrationsgesetz seit dem Sommer zu blockieren. Darin ist unter anderem eine geringere Mindestsicherung für nur kurz in Österreich lebende Personen vorgesehen. SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar, auf SPÖ Seite die Integrationsverantwortliche, weist den Vorwurf der Blockade zurück und verweist ihrerseits auf noch laufende Verhandlungen. Dabei geht es für die ÖVP auch darum, eine sogenannte Leitkultur zu definieren, in die sich Zugewanderte integrieren sollen oder müssen. Claus Bruckmann auf der Suche nach Leitkultur.
ÖVP-Integrationsminister Sebastian Kurz wirft der SPÖ vor, seinen Entwurf für ein Integrationsgesetz seit dem Sommer zu blockieren. Darin ist unter anderem eine geringere Mindestsicherung für nur kurz in Österreich lebende Personen vorgesehen. SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar, auf SPÖ Seite die Integrationsverantwortliche, weist den Vorwurf der Blockade zurück und verweist ihrerseits auf noch laufende Verhandlungen. Dabei geht es für die ÖVP auch darum, eine sogenannte Leitkultur zu definieren, in die sich Zugewanderte integrieren sollen oder müssen. Claus Bruckmann auf der Suche nach Leitkultur.
Das kleinere Übel
Der Bundespräsidentschaftswahlkampf nähert sich dem Ende und je näher der Wahltag rückt, umso mehr Wahlempfehlungen von Repräsentanten anderer Parteien gibt es für den von den Grünen unterstützten Alexander Van der Bellen. Kamen die ersten „nichtgrünen“ Empfehlungen vor allem aus der SPÖ und von den NEOS, mehren sich nun auch die Stimmen aus ÖVP und Wirtschaft, die lieber Van der Bellen als Norbert Hofer an der Spitze des Staates sehen. Offenbar gemäß dem Wahlmotto „das kleinere Übel“, wie Van der Bellen selbst sagte. Will man den jüngst veröffentlichten Umfragen Glauben schenken, liegen Van der Bellen und Hofer derzeit ziemlich gleich auf. Dagmar Wohlfahrt berichtet.
Der Bundespräsidentschaftswahlkampf nähert sich dem Ende und je näher der Wahltag rückt, umso mehr Wahlempfehlungen von Repräsentanten anderer Parteien gibt es für den von den Grünen unterstützten Alexander Van der Bellen. Kamen die ersten „nichtgrünen“ Empfehlungen vor allem aus der SPÖ und von den NEOS, mehren sich nun auch die Stimmen aus ÖVP und Wirtschaft, die lieber Van der Bellen als Norbert Hofer an der Spitze des Staates sehen. Offenbar gemäß dem Wahlmotto „das kleinere Übel“, wie Van der Bellen selbst sagte. Will man den jüngst veröffentlichten Umfragen Glauben schenken, liegen Van der Bellen und Hofer derzeit ziemlich gleich auf. Dagmar Wohlfahrt berichtet.