Zeit im Bild Sendungen [2016.12.25]
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Katalogzettel
| Titel | Zeit im Bild Sendungen [2016.12.25] |
| Titelzusatz |
Feierabend, Seitenblicke |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2016.12.25 [ZiB 1] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; Werbung ; Religion ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12762_02 |
Information
Inhalt
ZIB: Der Papst spendet den Segen „Urbi et Orbi“ und setzt sich für den Frieden ein. / Russischer Militärjet stürzt ins schwarze Meer / Nigerias Militärs melden Erfolge gegen Boko Haram / Die Ermittlungen wegen des Anschlages in Berlin gehen auch während der Feiertage weiter / Radarbilder sollen nun auch als Beweismittel für Handytelefonate am Steuer gelten / Rossinis „Die Algerierin in Algier“ bei den Festspielen in Erl
Feierabend: Franz Küberl - Was mir Kraft gibt
Als Franz Küberl in seiner Zeit als Caritas-Präsident jene Kirche in Ruanda besuchte, in der während des Bürgerkriegs mehr als 10.000 Menschen ermordet wurden, erfassten ihn Glaubenszweifel. Im Gebet fragte er Gott, wie er das zulassen konnte. Die Antwort gab sich der langjährige und mittlerweile pensionierte Caritas-Chef selbst: "Hadern bringt nichts, Franz. Schau, dass du tust, was du kannst." Für Franz Küberl, der jahrzentelang Teil der "Caritas" war, gehörte die Begegnung mit menschlichem Leid zur Tagesordnung. Ohne ein gerüttelt Maß Liebe zu den Menschen geht da gar nichts, sagt er. Aber selbst wer damit großzügig ausgestattet ist, ist nicht gefeit vor seelischer Erschöpfung angesichts des Elends in der Welt. Seine Wanderungen auf den Grazer Hausberg, den Schöckl, haben den mittlerweile pensionierten Franz Küberl körperlich wie seelisch immer wieder in Form gebracht. Und sie ließen ihn jenen Abstand gewinnen, der kaum zu wahren ist, wenn man sich Aug in Aug mit menschlicher Armut und Verzweiflung der Tatsache stellen muss, dass man oft nur wenig tun kann. "Dieses Wenige muss man aber unbedingt tun!", ist sich Franz Küberl sicher. Nicht zuletzt das sei die Botschaft von Weihnachten.
Als Franz Küberl in seiner Zeit als Caritas-Präsident jene Kirche in Ruanda besuchte, in der während des Bürgerkriegs mehr als 10.000 Menschen ermordet wurden, erfassten ihn Glaubenszweifel. Im Gebet fragte er Gott, wie er das zulassen konnte. Die Antwort gab sich der langjährige und mittlerweile pensionierte Caritas-Chef selbst: "Hadern bringt nichts, Franz. Schau, dass du tust, was du kannst." Für Franz Küberl, der jahrzentelang Teil der "Caritas" war, gehörte die Begegnung mit menschlichem Leid zur Tagesordnung. Ohne ein gerüttelt Maß Liebe zu den Menschen geht da gar nichts, sagt er. Aber selbst wer damit großzügig ausgestattet ist, ist nicht gefeit vor seelischer Erschöpfung angesichts des Elends in der Welt. Seine Wanderungen auf den Grazer Hausberg, den Schöckl, haben den mittlerweile pensionierten Franz Küberl körperlich wie seelisch immer wieder in Form gebracht. Und sie ließen ihn jenen Abstand gewinnen, der kaum zu wahren ist, wenn man sich Aug in Aug mit menschlicher Armut und Verzweiflung der Tatsache stellen muss, dass man oft nur wenig tun kann. "Dieses Wenige muss man aber unbedingt tun!", ist sich Franz Küberl sicher. Nicht zuletzt das sei die Botschaft von Weihnachten.
Seitenblicke: *Die Engel von heute /*Clemens Unterreiner singt mit Freunden in der Lutherischen Stadtkirche