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Hohes Haus [2017.01.22]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hohes Haus

Katalogzettel

Titel Hohes Haus [2017.01.22]
Titelzusatz Das Parlamentsmagazin
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Pawlicki, Patricia [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2017.01.22 [Sendedatum]
Schlagworte Politik ; Politik Österreich ; Parlament ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-12806_02
Gesamtwerk/Reihe Hohes Haus

Information

Inhalt

Lostage

Diese Woche war eine Woche der Lostage für die Europäische Union. In London verkündete die britische Premierministerin May, dass Großbritannien einen harten Bruch mit der EU vollziehen will. Das wirtschaftsliberale Königreich will nicht einmal in irgendeiner Form am Binnenmarkt beteiligt sein. In Washington wurde Donald Trump als US-Präsident angelobt, jener Trump, der den Brexit eine gute Sache nennt, hofft, dass noch andere Länder aus der EU austreten werden, also den Zerfall der Union begrüßen würde. Und in Straßburg ging bei der Wahl der Nachfolge von EU-Parlamentspräsident Schulz die große Koalition zwischen Volkspartei und Sozialdemokraten, eine über Jahrzehnte tragende Achse im EU-Gefüge, zu Bruch. Aus Straßburg berichtet Peter Fritz.

Gast im Studio ist Barbara Kappel, EU-Abgeordnete der FPÖ
Arbeitszeit

Bundeskanzler Christian Kern hat mit seiner Grundsatzrede in Wels auch deshalb aufhorchen lassen, weil er flexiblere Arbeitszeiten gefordert hat. Für alle. Bei Gleitzeit soll zwölf Stunden tägliche Arbeitszeit möglich werden, wenn als Ausgleich längere zusammenhängende Freizeitblöcke genommen werden können. Von einer 36 Stunden Woche oder einer sechsten Urlaubswoche für alle, wie früher öfter von SPÖ-Vertretern gefordert, ist keine Rede mehr. Dagmar Wohlfahrt berichtet.
Erwachsenenschutz

60 000 Menschen können nicht selbstbestimmt leben, haben einen sogenannten Sachwalter. Am System des seit mehreren Jahrzehnten bestehenden Systems der Sachwalterschaft wurde immer wieder Kritik geübt. Nun wurden die Konsequenzen gezogen und eine neue gesetzliche Grundlage ausgearbeitet. Erwachsenenschutzgesetz heißt es jetzt. Mit dem neuen Gesetz rücken Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungshilfe für die Betroffenen stärker in den Mittelpunkt. Claus Bruckmann hat sich den Ministerratsbeschluss zum Erwachsenenschutzgesetz angeschaut.

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