Am Schauplatz Gericht [2017.01.26]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Schauplatz Gericht
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz Gericht [2017.01.26] |
| Titelzusatz |
Gefängnis oder Freispruch? |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2017.01.26 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12808_02 |
| Gesamtwerk/Reihe | Schauplatz Gericht |
Information
Inhalt
In dieser Ausgabe von „Am Schauplatz Gericht“ stehen Strafverteidiger im Mittelpunkt. Gudrun Kampelmüller versucht herauszufinden, wie diese auf das Strafrecht spezialisierten
Rechtsanwälte ihr Geld verdienen und wie sie „ticken“. Welche Strategien verfolgen sie, wie gehen sie mit Staatsanwälten und Richtern um, welche Beziehungen haben sie zu ihren mitunter schwierigen Klientinnen und Klienten?
In Wien ist die Gruppe der Verteidiger in Strafsachen eher klein und männlich dominiert. An Namen wie Dr. Rudolf Mayer oder Dr. Peter Philipp kommt man da nicht vorbei. Beide Herren kennen das Geschäft mit Mördern, Betrügern und Schwerverbrechern aller Art seit Jahrzehnten. „Einen Terroristen oder einen Kinderschänder werde ich nie vertreten“, meint Dr. Philipp. Dr. Mayer setzt sich andere Grenzen: Er hat in 36 Jahren unzählige Schwerverbrecher und Massenmörder vertreten, aber er würde nie für Tierquäler ein Plädoyer halten. Aus der Garde der jungen Strafverteidiger wird Magister Philipp Wolm mit der Kamera begleitet. Er hat sich einen Namen bei Straftätern im Suchtgiftbereich gemacht.
Gudrun Kampelmüller zeigt die Strafverteidiger, wie man sie sonst nicht kennt, etwa bei Liegestützwettbewerben in einem Boxclub - und bei diversen Prozessen: Etwa gegen einen hoch gebildeten Doppelmörder, einen Familienvater, der seinen Sohn erstechen wollte, sie bekommt interessante Einblicke in das Funktionieren und die Drohungen der internationalen Schutzgeldmafia in Wien-Ottakring („...ich werde dich mit meinen eigenen Händen zerstückeln!“) und widmet sich auch Stammkunden der Strafverteidiger, heimischen Rotlichtgrößen, die mit dem Messer zugestochen haben. Natürlich in Notwehr.
Rechtsanwälte ihr Geld verdienen und wie sie „ticken“. Welche Strategien verfolgen sie, wie gehen sie mit Staatsanwälten und Richtern um, welche Beziehungen haben sie zu ihren mitunter schwierigen Klientinnen und Klienten?
In Wien ist die Gruppe der Verteidiger in Strafsachen eher klein und männlich dominiert. An Namen wie Dr. Rudolf Mayer oder Dr. Peter Philipp kommt man da nicht vorbei. Beide Herren kennen das Geschäft mit Mördern, Betrügern und Schwerverbrechern aller Art seit Jahrzehnten. „Einen Terroristen oder einen Kinderschänder werde ich nie vertreten“, meint Dr. Philipp. Dr. Mayer setzt sich andere Grenzen: Er hat in 36 Jahren unzählige Schwerverbrecher und Massenmörder vertreten, aber er würde nie für Tierquäler ein Plädoyer halten. Aus der Garde der jungen Strafverteidiger wird Magister Philipp Wolm mit der Kamera begleitet. Er hat sich einen Namen bei Straftätern im Suchtgiftbereich gemacht.
Gudrun Kampelmüller zeigt die Strafverteidiger, wie man sie sonst nicht kennt, etwa bei Liegestützwettbewerben in einem Boxclub - und bei diversen Prozessen: Etwa gegen einen hoch gebildeten Doppelmörder, einen Familienvater, der seinen Sohn erstechen wollte, sie bekommt interessante Einblicke in das Funktionieren und die Drohungen der internationalen Schutzgeldmafia in Wien-Ottakring („...ich werde dich mit meinen eigenen Händen zerstückeln!“) und widmet sich auch Stammkunden der Strafverteidiger, heimischen Rotlichtgrößen, die mit dem Messer zugestochen haben. Natürlich in Notwehr.