Hohes Haus [2017.03.05]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Hohes Haus
Katalogzettel
| Titel | Hohes Haus [2017.03.05] |
| Titelzusatz |
Das Parlamentsmagazin |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Pawlicki, Patricia [Moderation]
Bures, Doris [Interviewte/r] [GND ] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.03.05 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik ; Politik Österreich ; Parlament ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12867_02 |
| Gesamtwerk/Reihe | Hohes Haus |
Information
Inhalt
Frauenrechte
Am kommenden Mittwoch, dem 8. März, ist der internationale Frauentag. Ursprünglich eine Idee von marxistischen Frauen, die sich um 1910 auch für die Einführung des Frauenwahlrechts eingesetzt haben, ist der 8. März im Jahr 1975 auch von der UNO zum internationalen Frauentag erklärt worden. In rund 25 Staaten der Erde ist er gesetzlicher Feiertag. Heute soll er vor allem Bewusstsein schaffen, dass Frauen in vielen Bereichen nach wie vor diskriminiert werden, sei es Kinderheirat in Entwicklungsländern, sei es gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder zu wenig Frauen in Führungspositionen in den Industriestaaten Europas. Auch in Wirtschaft und Politik in Österreich ist das männliche Geschlecht vorherrschend. Dagmar Wohlfahrt beleuchtet die Situation der Frauen in unserem Land und geht der Frage nach, warum so wenige Frauen im Parlament vertreten sind.
Am kommenden Mittwoch, dem 8. März, ist der internationale Frauentag. Ursprünglich eine Idee von marxistischen Frauen, die sich um 1910 auch für die Einführung des Frauenwahlrechts eingesetzt haben, ist der 8. März im Jahr 1975 auch von der UNO zum internationalen Frauentag erklärt worden. In rund 25 Staaten der Erde ist er gesetzlicher Feiertag. Heute soll er vor allem Bewusstsein schaffen, dass Frauen in vielen Bereichen nach wie vor diskriminiert werden, sei es Kinderheirat in Entwicklungsländern, sei es gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder zu wenig Frauen in Führungspositionen in den Industriestaaten Europas. Auch in Wirtschaft und Politik in Österreich ist das männliche Geschlecht vorherrschend. Dagmar Wohlfahrt beleuchtet die Situation der Frauen in unserem Land und geht der Frage nach, warum so wenige Frauen im Parlament vertreten sind.
Fremdenrechte
An den beiden Plenartagen diese Woche war die Migrationskrise in Österreich und Europa bei den Tagesordnungspunkten Inneres, Äußeres und Soziales im Vordergrund. Denn Österreich ist seit der großen Flüchtlingswelle im Jahr 2015 davon schwer belastet. Im Mittelpunkt der Debatten im Nationalrat standen die Verschärfungen bei Migration, Asyl oder dem Sicherheitsbereich, die diese Woche von Innenminister Sobotka vorgestellt wurden und die auch vom Koalitionspartner SPÖ mitgetragen werden. Dabei zeichnet sich immer mehr ab, dass viele Staaten in Europa ihre eigenen Wege gehen wollen und die EU das Nachsehen haben könnte. Maximilian Biegler über das Jahr 2015 und seine Folgen für die Politik.
An den beiden Plenartagen diese Woche war die Migrationskrise in Österreich und Europa bei den Tagesordnungspunkten Inneres, Äußeres und Soziales im Vordergrund. Denn Österreich ist seit der großen Flüchtlingswelle im Jahr 2015 davon schwer belastet. Im Mittelpunkt der Debatten im Nationalrat standen die Verschärfungen bei Migration, Asyl oder dem Sicherheitsbereich, die diese Woche von Innenminister Sobotka vorgestellt wurden und die auch vom Koalitionspartner SPÖ mitgetragen werden. Dabei zeichnet sich immer mehr ab, dass viele Staaten in Europa ihre eigenen Wege gehen wollen und die EU das Nachsehen haben könnte. Maximilian Biegler über das Jahr 2015 und seine Folgen für die Politik.
Britenrechte
Noch in diesem Monat wollen die Briten ihr Scheidungsgesuch bei der EU einreichen. Großbritannien wird den Ausstieg aus der Europäischen Union einleiten und den Ausstiegs-Artikel 50 aktivieren. Der Schock sitzt bei den 27 verlassenen Europäern tief. Sie müssen sich nun die Frage stellen, wie es nun weitergehen kann und welche Rechte den Briten noch bleiben. Einige Ideen dazu hat diese Woche die EU-Kommission den Europaparlamentariern vorgestellt: Fünf unterschiedliche Szenarien, die vom Rückbau der EU bis hin zu einer noch engeren Gemeinschaft gehen. Jeder einzelne Bürger in Europa soll sich die Frage stellen – so der Wunsch der EU-Kommission – wie sein oder ihr Europa in Zukunft aussehen soll. Cornelia Primosch berichtet von den Plänen von Kommissionspräsident Juncker aus dem Europäischen Parlament in Brüssel.
Noch in diesem Monat wollen die Briten ihr Scheidungsgesuch bei der EU einreichen. Großbritannien wird den Ausstieg aus der Europäischen Union einleiten und den Ausstiegs-Artikel 50 aktivieren. Der Schock sitzt bei den 27 verlassenen Europäern tief. Sie müssen sich nun die Frage stellen, wie es nun weitergehen kann und welche Rechte den Briten noch bleiben. Einige Ideen dazu hat diese Woche die EU-Kommission den Europaparlamentariern vorgestellt: Fünf unterschiedliche Szenarien, die vom Rückbau der EU bis hin zu einer noch engeren Gemeinschaft gehen. Jeder einzelne Bürger in Europa soll sich die Frage stellen – so der Wunsch der EU-Kommission – wie sein oder ihr Europa in Zukunft aussehen soll. Cornelia Primosch berichtet von den Plänen von Kommissionspräsident Juncker aus dem Europäischen Parlament in Brüssel.