Heimat Fremde Heimat [2017.06.18]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2017.06.18] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2017.06.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12954_05 |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
Vom Flüchtling zum Filmschauspieler
Über die neue österreichische Kinokomödie „Die Migrantigen“ von Regisseur Arman T. Riahi, die derzeit in unseren Kinos zu sehen ist und bereits mit zwei Publikumspreisen am renommierten Max Ophüls Film Festival und am Nashville Filmfestival ausgezeichnet wurde, hat „Heimat Fremde Heimat“ bereits berichtet. In der aktuellen Ausgabe wird die Hintergrundgeschichte der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge gezeigt, die in der Komödie wichtige Rollen spielen. Sie wurden von Schauspielerin Hilde Dalik bei ihrem Werdegang zum Film begleitet. Faris Rahoma hat mit der Schauspielerin und ihren Schützlingen gesprochen.
In der aktuellen Ausgabe wird die Hintergrundgeschichte der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge gezeigt, die in der Komödie wichtige Rollen spielen. Sie wurden von Schauspielerin Hilde Dalik bei ihrem Werdegang zum Film begleitet. Faris Rahoma hat mit der Schauspielerin und ihren Schützlingen gesprochen.
Über die neue österreichische Kinokomödie „Die Migrantigen“ von Regisseur Arman T. Riahi, die derzeit in unseren Kinos zu sehen ist und bereits mit zwei Publikumspreisen am renommierten Max Ophüls Film Festival und am Nashville Filmfestival ausgezeichnet wurde, hat „Heimat Fremde Heimat“ bereits berichtet. In der aktuellen Ausgabe wird die Hintergrundgeschichte der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge gezeigt, die in der Komödie wichtige Rollen spielen. Sie wurden von Schauspielerin Hilde Dalik bei ihrem Werdegang zum Film begleitet. Faris Rahoma hat mit der Schauspielerin und ihren Schützlingen gesprochen.
In der aktuellen Ausgabe wird die Hintergrundgeschichte der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge gezeigt, die in der Komödie wichtige Rollen spielen. Sie wurden von Schauspielerin Hilde Dalik bei ihrem Werdegang zum Film begleitet. Faris Rahoma hat mit der Schauspielerin und ihren Schützlingen gesprochen.
Die „Kattunfabrik“ als Übungswerkstatt für geflüchtete Menschen
Gegründet wurde die „Kattunfabrik“ im Jahr 2015, als viele Flüchtlinge nach Österreich kamen. Damals hat der Werkstattleiter Jimmy Nagy diese für Flüchtlinge geöffnet, damit sie dort ihre auf der Flucht in Mitleidenschaft gezogenen Kleider reparieren konnten.
Nun können die Übenden in diesem Rahmen die handwerklichen und rechtlichen Voraussetzungen kennenlernen, die für einen Job in der Textilbranche in Österreich notwendig sind. Die Werkstatt versteht sich zudem auch als Kontrapunkt zur Massenproduktion in der Bekleidungsindustrie. Ein Bericht von Tatjana Koren.
Gegründet wurde die „Kattunfabrik“ im Jahr 2015, als viele Flüchtlinge nach Österreich kamen. Damals hat der Werkstattleiter Jimmy Nagy diese für Flüchtlinge geöffnet, damit sie dort ihre auf der Flucht in Mitleidenschaft gezogenen Kleider reparieren konnten.
Nun können die Übenden in diesem Rahmen die handwerklichen und rechtlichen Voraussetzungen kennenlernen, die für einen Job in der Textilbranche in Österreich notwendig sind. Die Werkstatt versteht sich zudem auch als Kontrapunkt zur Massenproduktion in der Bekleidungsindustrie. Ein Bericht von Tatjana Koren.
Transsexuelle Migrantinnen und Migranten
Sie werden ausgegrenzt und diskriminiert. Viele sind gezwungen, sich zu prostituieren. Nur wenige schaffen es, nach Europa zu flüchten. Die kurdische Aktivistin und Schauspielerin Esmeray war fünf Jahre lang Sexarbeiterin in Istanbul.
Derzeit ist sie in Wien und zeigt in ihrem Stück „Hexensack“, was es bedeutet, als transsexuelle Person in der Türkei aufzuwachsen. Für viele kann das „Anderssein“ den Tod bedeuten. Mehmet Akbal und Ajda Sticker haben sich umgehört, wie es den geflüchteten Transpersonen in Wien geht.
Sie werden ausgegrenzt und diskriminiert. Viele sind gezwungen, sich zu prostituieren. Nur wenige schaffen es, nach Europa zu flüchten. Die kurdische Aktivistin und Schauspielerin Esmeray war fünf Jahre lang Sexarbeiterin in Istanbul.
Derzeit ist sie in Wien und zeigt in ihrem Stück „Hexensack“, was es bedeutet, als transsexuelle Person in der Türkei aufzuwachsen. Für viele kann das „Anderssein“ den Tod bedeuten. Mehmet Akbal und Ajda Sticker haben sich umgehört, wie es den geflüchteten Transpersonen in Wien geht.