Konzert von Drahdiwaberl für Roberth Jungk in der Arena (1992)
Katalogzettel
| Titel | Konzert von Drahdiwaberl für Roberth Jungk in der Arena (1992) |
| Titelzusatz |
Sammlung Granzer |
| Spieldauer | 01:12:05 |
| Mitwirkende |
Granzer, Heinz [Kamera]
Drahdiwaberl [Band] |
| Datum |
1992.03.25 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Arena [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Musik ; U-Musik ; Politik Österreich ; Moderne Musikformen - Rock, Hardrock, Heavy Metal, Punkrock ; Unveröffentlichte Aufnahme |
|
20. Jahrhundert - 90er Jahre
|
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| Typ | video |
| Format |
VKAVHS [Videokassette, VHS] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, v-20415_b02_k02, v-20415_b02_k01, v-20415_b02 |
| Medienart | avi-Videodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.
Information
Inhalt
Das Konzert in der Arena unterstützte Robert Jungk als Kandidaten der Präsidentschaftswahl 1992. Es werden auch Wahlplakate geschwenkt und dem Publikum zur "Verschönerung" mit farbsymbolisch eingesetzten Lacksprays überlassen.
Zu sehen ist die wild-theatralische, obszön-surrealistische Bühnenperformance von Drahdiwaberl, eine gute Stunde lang in der Kamera von Heinz Granzer. Der experimentelle Filmemacher dokumentierte über Jahrzehnte Aktionen im städtischen Leben Wiens: mit Interesse an Subkulturen und politischem Leben.
Die politischen Liedtexte der Drahdiwaberl (einem Dialektausdruck für einen Kreisel, wörtlich: "Dreh dich Weiberl") sind auf der Aufnahme oft schlecht verständlich - verzerrt von den harten Rocktönen und dem Schreien der Sänger - aber der Stil der üppigen Bühnenshow wird gut erfasst: mit zahlreichen "Akteuren" zwischen den Musikern - vor allem jungen Frauen -, den bizarren Kostümen im Wechsel mit nackten Körperteilen; mit kleinen Sketches, Persiflage, Klamauk und mit Sex auf der Bühne.
Zu sehen ist die wild-theatralische, obszön-surrealistische Bühnenperformance von Drahdiwaberl, eine gute Stunde lang in der Kamera von Heinz Granzer. Der experimentelle Filmemacher dokumentierte über Jahrzehnte Aktionen im städtischen Leben Wiens: mit Interesse an Subkulturen und politischem Leben.
Die politischen Liedtexte der Drahdiwaberl (einem Dialektausdruck für einen Kreisel, wörtlich: "Dreh dich Weiberl") sind auf der Aufnahme oft schlecht verständlich - verzerrt von den harten Rocktönen und dem Schreien der Sänger - aber der Stil der üppigen Bühnenshow wird gut erfasst: mit zahlreichen "Akteuren" zwischen den Musikern - vor allem jungen Frauen -, den bizarren Kostümen im Wechsel mit nackten Körperteilen; mit kleinen Sketches, Persiflage, Klamauk und mit Sex auf der Bühne.