"Erkundungen". 10 Jahre WUK (1991) in einer Video-Eigenproduktion des Kulturhauses
Katalogzettel
| Titel | "Erkundungen". 10 Jahre WUK (1991) in einer Video-Eigenproduktion des Kulturhauses |
| Titelzusatz |
Sammlung Granzer |
| Spieldauer | 01:00:53 |
| Mitwirkende |
Granzer, Heinz [Kamera]
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| Datum |
1991 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, WUK - Werkstätten- und Kulturhaus [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Dokumentation ; Subkultur ; Unveröffentlichte Aufnahme |
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20. Jahrhundert - 90er Jahre
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| Typ | video |
| Format |
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, e07-01237_b02_k02, e07-01237_b02_k01, e07-01237_b02 |
| Medienart | avi-Videodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.
Information
Inhalt
Die Gruppe Alternativvideo um Heinz Glanzer gestaltete zum 10-jährigen Bestehen des Werkstätten - und Kulturhauses (WUK) in der Währingerstraße 59 ein künstlerisches Video. Heinz Glanzer war einer der Aktivisten, die das WUK mitbegründeten, -besetzten und -gestalteten, und er dokumentierte diesen Prozess und die Geschichte des Hauses über die Jahrzehnte hinweg. Entsprechend reich war bereits nach 10 Jahren das Material, aus dem das Video schöpfen konnte - ergänzt von einer intensiven Interviewkampagne, die der Rückschau, Reflexion und zukunftsorientierten Bestandsaufnahme Raum gab.
Vor einer locker rhythmisierten Tonspur beginnt das Video mit Bildern des Baues im Morgenlicht und entwickelt sich weiter über Interviews, Schnappschüsse von Veranstaltungen und Bildern des Hausinneren und -äußeren im Zuge seiner ungemein vielfältigen Nutzung. Einen Hauptstrang bildet eine im epischen Ton vorgetragene, rhythmisch-gereimte Erzählung in englischer Sprache, live eingelesen im Hof des WUK. In den Interviews kommen auch kritische Stimmen zur Geltung und zeigen die enorme Spanne an Einzelengagements und -erwartungen, die durch das WUK hindurchgingen und logisch keine einheitliche, widerspruchsfreie Darstellung des Jubilanten zulassen. Für die alternative Kulturszene bezeichnend ist das Video nicht stringent-knapp geschnitten, verzichtet gänzlich auf eine geschlossene Erzählung und franst mitunter etwas langwierig aus, sodass eine Gesamtdauer von einer Stunde zustande kommt. Im Hintergrund der Interviews sind Arbeitsgeräusche zu hören im Sinn von: Die Werkstatt steht nicht. Auf Einblendung von Namen wird verzichtet, es vermittelt sich graduell, aus welchen Positionen die Interviewees sprechen: AktivistInnen, KommunardInnen, KünstlerInnen, am Umbau Beteiligte, SozialarbeiterInnen, NörglerInnen etc.
Vor einer locker rhythmisierten Tonspur beginnt das Video mit Bildern des Baues im Morgenlicht und entwickelt sich weiter über Interviews, Schnappschüsse von Veranstaltungen und Bildern des Hausinneren und -äußeren im Zuge seiner ungemein vielfältigen Nutzung. Einen Hauptstrang bildet eine im epischen Ton vorgetragene, rhythmisch-gereimte Erzählung in englischer Sprache, live eingelesen im Hof des WUK. In den Interviews kommen auch kritische Stimmen zur Geltung und zeigen die enorme Spanne an Einzelengagements und -erwartungen, die durch das WUK hindurchgingen und logisch keine einheitliche, widerspruchsfreie Darstellung des Jubilanten zulassen. Für die alternative Kulturszene bezeichnend ist das Video nicht stringent-knapp geschnitten, verzichtet gänzlich auf eine geschlossene Erzählung und franst mitunter etwas langwierig aus, sodass eine Gesamtdauer von einer Stunde zustande kommt. Im Hintergrund der Interviews sind Arbeitsgeräusche zu hören im Sinn von: Die Werkstatt steht nicht. Auf Einblendung von Namen wird verzichtet, es vermittelt sich graduell, aus welchen Positionen die Interviewees sprechen: AktivistInnen, KommunardInnen, KünstlerInnen, am Umbau Beteiligte, SozialarbeiterInnen, NörglerInnen etc.