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Die Eroberung der Karl-Marx-Hofes als "Festung" des Schutzbundes (1934)

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Titel Die Eroberung der Karl-Marx-Hofes als "Festung" des Schutzbundes (1934)
Spieldauer 00:01:26
Datum 1934 [Sendedatum]
Ort Wien, Karl-Marx-Hof [Ortsbezug]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik Österreich ; Krieg ; Parteien - historisch / SDAP ; Republikanischer Schutzbund ; Heimwehr ; Ständestaat ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
20. Jahrhundert - 30er Jahre
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Rechte Mit freundlicher Genehmigung: Filmarchiv Austria
Link Filmarchiv Austria
Signatur Österreichische Mediathek, 12-03202_b03_k01
Medienart Mp4-Videodatei / webm-Videodatei
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.

Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.

Information

Inhalt

Ein propagandistischer, ausschließlich die Sicht der Regierung wiedergebender Film über den Bürgerkrieg im Februar 1934 - auch als "Februarkämpfe" oder "Februaraufstand" bezeichnet - zeigt Bilder von den Gemeindebauten in Wiens Außenbezirken, in denen sich der Widerstand der Sozialdemokraten und des bereits verbotenen Schutzbundes gegen die Entwaffnung konzentrierte. Diese werden im Film nur als "Aufrührer" bezeichnet, denen die Formationen der Regierung (Bundesheer, Polizei, Gendarmerie und Heimwehr) schutzlos ausgeliefert gewesen seien, womit der Einsatz von Infanterie zur Eroberung dieser "Festungen oder sogenannten Volkswohnhäusern" gerechtfertigt wird. Am meisten wird vom zerschossenen Karl-Marx-Hof als Zentrum des bewaffneten sozialdemokratischen Widerstandes gezeigt. Im Goethe-Hof - als einem der letzten Stützpunkte - wurden Verhaftungen von Schutzbündlern gefilmt.

Nach der Niederschlagung dieses Aufstandes war der Weg zur Errichtung des faschistischen Ständestaates geebnet - eine Richtung, die mit der Ausschaltung des Nationalrates im März 1933 begonnen hatte und mit der Maiverfassung im Mai 1934 besiegelt wurde.

Sammlungsgeschichte

Archivbestand Österreichische Mediathek ohne weitere Sammlungszuordnung

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