"Neue Flügel" für das Nachkriegsösterreich (1958)
Katalogzettel
| Titel | "Neue Flügel" für das Nachkriegsösterreich (1958) |
| Titelzusatz |
Aus: Austria Wochenschau, 4. April 1958 |
| Spieldauer | 00:00:37 |
| Datum |
1958.04.04 [Sendedatum] |
| Ort |
Schwechat, Flughafen Wien-Schwechat [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Gesellschaft ; Technik ; Verkehr ; Luftfahrt ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
|
20. Jahrhundert - 50er Jahre
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| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: Filmarchiv Austria |
| Link |
Filmarchiv Austria |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 12-00127_b02_k02, 12-00127_b02_k01 |
| Medienart | MPG-Videodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.
Information
Inhalt
Eine Wochenschau berichtet vom ersten Flug der Austrian Airlines nach London am 31. März 1958, mit einer viermotorigen Maschine und zahlreichen Ehrengästen an Bord. Die Austrian Airlines waren 1957 durch einen Zusammenschluss der ÖVP-nahen Air Austria und der SPÖ-nahen Austrian Airways zustande gekommen, aufgrund des Koalitionsabkommens von 1955 - also gewissermaßen eine "Proporz-Fluglinie".
Die Geschichte der Fluglinie verläuft in ungefährer Parallelität zu jener des Zivilflughafens Wien-Schwechat. Dieser war als Militärflughafen unmittelbar nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich errichtet worden (Spatenstich am 14. März 1938) und besaß neben der Verwaltung des Flugbetriebes auch eine Anlage der Heinkel-Flugzeugproduktion und ab 1944 ein damit zusammenhängendes Konzentrationslager für den Einsatz von ZwangsarbeiterInnen. Von den Briten als Militärflughafen übernommen, wurde er auch von den British European Airways benutzt. Aus der 1953 gegründeten Abfertigung durch die Austrian Handling Unit ging bald ein österreichischer Flughafenbetrieb hervor, dem 1956-60 die Errichtung eines neuen Flughafengebäudes folgte, dessen zentraler Teil als Terminal II bis heute erhalten ist.
Die Geschichte der Fluglinie verläuft in ungefährer Parallelität zu jener des Zivilflughafens Wien-Schwechat. Dieser war als Militärflughafen unmittelbar nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich errichtet worden (Spatenstich am 14. März 1938) und besaß neben der Verwaltung des Flugbetriebes auch eine Anlage der Heinkel-Flugzeugproduktion und ab 1944 ein damit zusammenhängendes Konzentrationslager für den Einsatz von ZwangsarbeiterInnen. Von den Briten als Militärflughafen übernommen, wurde er auch von den British European Airways benutzt. Aus der 1953 gegründeten Abfertigung durch die Austrian Handling Unit ging bald ein österreichischer Flughafenbetrieb hervor, dem 1956-60 die Errichtung eines neuen Flughafengebäudes folgte, dessen zentraler Teil als Terminal II bis heute erhalten ist.