Trauertracht des Bregenzerwaldes in mittelalterlicher Tradition
Katalogzettel
| Titel | Trauertracht des Bregenzerwaldes in mittelalterlicher Tradition |
| Spieldauer | 00:20:17 |
| Urheber/innen |
Bönsch, Annemarie [Wiss. Verfasser/in]
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| Mitwirkende |
Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Produzent]
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| Datum |
1981 [Produktionsdatum] |
| Ort |
Schwarzenberg im Bregenzerwald [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Wissenschaft und Forschung ; Gesellschaft ; Ethnologie ; Bekleidung und Mode ; Tod ; Frauen ; Dokumentation ; Wissenschaftlicher Film ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Vorarlberg
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20. Jahrhundert - 80er Jahre
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| Typ | video |
| Format |
VKADB [Videokassette, DigiBeta] |
| Nummern |
C 1726 |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-02909_01_b01_k02, vx-02909_01_b01_k01, vx-02909_01_b01 |
| Medienart | avi-Videodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.
Information
Inhalt
Der gegenüber dem ethnografischen Farbfilm über den Familienjahrtag um zwei Jahre ältere Film zeigt aus einer kostümkundlichen Perspektive die Trauertrachten der Bregenzerwälderinnen. Das Schwarz-Weiß kommt der Abstraktion des Filmes zugute. Wir sehen die Stoffelemente, die in den Trachten verarbeitet werden, einzeln aufgelegt und funktional sowie in ihrer genauen materiellen Beschaffenheit erklärt, gelegentlich in schematischen Animationen. Wenn die Leidstucha und Kreuzstucha - die Kopfbedeckungen - und darüber der Leidmantel als Umhang angelegt werden, sehen wir nur zwei Personen: die Trägerin der Tracht und das "Stuchawib", welche die Tracht mit besonderer Kenntnis und Übung anlegt. Der Hintergrund ist weiß und bleibt als Raum ungreifbar. Wenn die Tücher auf einer Fläche liegen, bleibt auch diese im Raum abstrahiert - kein Tischbein, keine Platte erkennbar, höchstens eine scharfe Kante gegen die schwarze Umgebung.#13#13 Kontext und Bedeutung werden nur im eingesprochenen Kommentar erklärt, während sie visuell ausgesondert bleiben. Die wissenschaftliche Begleitpublikation fasst zusammen: "Die Kopfbedeckungen stellen Spuren von sehr wenig verfälschten urtrachtlichen Formen dar, die weit über den Bregrenzerwald hinaus kostümkundliche Rückschlüsse zulassen und erinnern an mittelalterliche Kopfbedeckungen."