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"Im Ochsenhimmelreich" – Rinderversteigerung in Semriach (1994)

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Titel "Im Ochsenhimmelreich" – Rinderversteigerung in Semriach (1994)
Spieldauer 00:44:26
Urheber/innen Härtel, Hermann [Wiss. Verfasser/in]
Waltner, Lisl [Wiss. Verfasser/in]
Mitwirkende Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film [Produzent]
Datum 1994.05.03 [Aufnahmedatum]
Ort Semriach [Ortsbezug]
Schlagworte Wissenschaft und Forschung ; Gesellschaft ; Wirtschaft ; Ethnologie ; Landwirtschaft und Forstwirtschaft ; Tiere ; Volksmusik - Volksmusik Österreich ; Dokumentation ; Handwerk und Gewerbe ; Soziales ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme
Örtliche Einordnung Bundesland / Steiermark
20. Jahrhundert - 90er Jahre
Typ video
Format VKADB [Videokassette, DigiBeta]
Nummern C 2614
Sprache Deutsch
Signatur Österreichische Mediathek, vx-02287_01_b01_k02, vx-02287_01_b01_k01, vx-02287_01_b01
Medienart avi-Videodatei
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.

Information

Inhalt

Der gesamte physische, wirtschaftliche und geschäftliche Vorgang des Viehmarkes wird in der Dokumentation festgehalten - als soziokultureller Gegenstand, in dem das professionelle und gewerbliche Treiben fließend in Gespräche und Unterhaltung übergeht. Aus dem Reden löst sich auch gemeinsamer vielstimmiger Gesang heraus, wobei sich die Sänger nicht anders gruppieren als die gleichzeitig in Gespräche Vertieften.

Nach telefonischer Anmeldung und Transport werden die die Rinder am Zentralviehmarkt von den Anhängern entladen, registriert, gewogen, beschriftet und in Reihen an Balken angehängt. Käufer melden sich mit einem Einziehungsauftrag zum bargeldlosen Geschäft an. An Ständen werden kleinere Geräte der Viehwirtschaft angeboten, und in einem Zelt können Getränke konsumiert werden. Die Ladefläche eines Pick-ups dient als Bühne für die Versteigerung. Der Wagen bewegt sich den Reihen entlang zu dem jeweils ausgerufenen Tier, die potentiellen Käufer steigern mit ihren nummerierten Zeigetafeln. Angesagt wird ein Kilopreis Lebendgewicht. Unmittelbar nach Verkauf werden die Tiere gewogen, und danach wird der tatsächliche Preis errechnet.

Die ersten Szenen und Gespräche des Films sind auffällig gestellt und narrativ konstruiert - entgegen den Prinzipien des wissenschaftlichen und ethnografischen Films. Im Weiteren dominiert der ethnografische, langsam geschnittene Rhythmus des Filmdokuments, das einen sozialen Raum nach und nach, ohne zu viel erzählende Absicht erschließt. Im dichten Treiben der Versteigerung, im konzentrierten Interagieren mit den Tieren und im unterhaltsamen, von Wein- und Bierkonsum begleiteten Teil gelingt der Kamera, relativ wenig auf das Geschehen einzuwirken oder überhaupt nicht besonders beachtet zu werden.

Sammlungsgeschichte

Sammlung ÖWF

Art der Aufnahme

Wissenschaftlicher Film

Technische Anmerkungen

Videodigitalisierung an der Österreichischen Mediathek

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